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Damit Sportkleidung möglichst lange in einem guten und vor allem funktionsfähigen Zustand erhalten bleibt, ist es wichtig, diese auch entsprechend zu pflegen.

Gerade bei Funktionskleidung ist das sehr wichtig, da bei einer falschen Reinigung schnell die Vorteile, die diese Kleidung beim Sport bietet, verlorengehen können. Deshalb gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Tipps im Zusammenhang mit der Pflege der eigenen Sportkleidung.

Die richtige Wäsche der Funktionskleidung

Trikots und andere Bekleidungsstücke richtig zu waschen ist im Grunde genommen keine Raketenwissenschaft. Allerdings gibt es dabei vor allem zwei Dinge, die unbedingt beachtet werden sollten:

  • Viele Waschmaschinen haben ein eigenes Sportprogramm. Sollte das nicht der Fall sein, dann ist es ratsam, die Sportbekleidung bei maximal 30 Grad in der Waschmaschine zu waschen. Das liegt daran, dass die Sportsachen aus Kunstfasern bestehen, die eine ganz besondere Pflege benötigen. Am besten geeignet für die Reinigung ist Flüssigwaschmittel. Die Kleidung sollte dabei linksseitig gewaschen werden.
  • Bei der Wäsche sollte auf Weichspüler verzichtet werden, denn dieser schränkt die Funktion stark ein. Der Grund dafür ist, dass sich der Weichspüler an den Fasern festsetzt. Dadurch kann der Stoff den Schweiß nicht mehr aufnehmen und in weiterer Folge auch nicht mehr nach außen ableiten. Sollte es doch einmal passiert sein, ist die Funktionswäsche aber nicht für immer dahin. Nach ein paar Waschgängen löst sich der Weichspüler wieder aus den Fasern.

Darf die Wäsche in den Trockner?

Grundsätzlich ist es möglich, die Sportbekleidung im Trockner zu behandeln. Dabei sollte allerdings nur eine niedrige Temperatur gewählt werden, damit die Atmungsaktivität der Kleidung für lange Zeit erhalten bleibt.

Die sicherere Variante ist in diesem Fall aber dennoch die Lufttrocknung. Vor allem in der wärmeren Jahreszeit sollte die Wäsche deshalb nach Möglichkeit an der frischen Luft getrocknet werden. Im Winter ist es wichtig, die Räume nach dem Trocknen zu lüften, damit die Feuchtigkeit aus dem Raum wieder entweichen kann.

Ist Bügeln schädlich für die Sportbekleidung?

Vielen Sportlern ist es wichtig, dass ihre Kleidung auch beim Sport ordentlich gebügelt ist. In diesem Zusammenhang stellt sich jedoch die Frage, ob der Bügelvorgang eine schädliche Wirkung für die Fasern hat.

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Hier kann grundsätzlich Entwarnung gegeben werden. Wer ein Funktionsshirt oder eine Funktionsjacke gerne bügeln möchte, der kann dies auch tun. Um sicherzugehen, dass die Fasern dabei nicht beschädigt werden, empfiehlt es sich jedoch, für den Bügelvorgang eine niedrige Temperatur auf dem Bügeleisen auszuwählen.

Für zusätzlichen Schutz kann beispielsweise ein Küchentuch sorgen, das zwischen das Bügeleisen und die Sportbekleidung platziert wird. Als besonders schonend für das Material hat sich darüber hinaus die Verwendung einer Dampfbügelstation erwiesen.

Damit besser nicht! Für die Behandlung von Sportbekleidung empfiehlt sich eher eine moderne Dampfbügelstation.

Was tun bei Schweißgeruch der Kleidung?

Da die Sportbekleidung nur bei niedrigen Temperaturen gewaschen werden soll, besteht die Gefahr, dass bei oftmaliger Verwendung auch nach dem Waschen immer noch schlechte Gerüche vorhanden sind.

Wichtig ist, die Bekleidung nach dem Waschen entsprechend zu lüften und nicht sofort in den Wäschekorb zu legen. Am besten eignet sich hierfür die Trocknung an der frischen Luft. Die betroffenen Stellen können zusätzlich vor dem Waschen mit Seife behandelt werden. Hilft auch das nichts, dann sorgt ein Essigbad für die Entfernung der Bakterien, die oftmals für den Geruch verantwortlich sind.

Wie werden Sportsocken richtig gepflegt?

Auch für die Trainingssocken sollte bei der Wäsche kein Weichspüler verwendet werden, da dieser das enthaltene Elasthan schädigen könnte. Das führt in weiterer Folge zu einer Beeinträchtigung des Feuchtigkeitsmanagements und damit verbunden zu mehr Schweißbildung während des Sports.

Bei der Temperatur darf es bei den Socken aber gerne etwas mehr sein. Denn gerade im Fußbereich sammeln sich sonst Bakterien, die zu Pilzerkrankungen führen können. Die Sportsocken sollten deshalb bei 60 Grad in der Maschine gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.

Funktionsbekleidung richtig imprägnieren

Ein Vorteil von vielen Sportbekleidungsstücken sind ihre wasserabweisenden Eigenschaften. Gehen diese mit der Zeit verloren, ist es an der Zeit, für eine entsprechende Erneuerung des Schutzes zu sorgen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Imprägnierwaschmittel: Je nach Waschmittel erfolgt die Imprägnierung hier zusammen mit dem Waschvorgang oder in einem separaten Waschgang. Der Vorteil bei dieser Variante ist, dass die Imprägnierung der Kleidungsstücke sehr gleichmäßig erfolgt. Allerdings kann die zusätzliche Chemie auch zu Hautreizungen führen. Deshalb sollte die Imprägnierung auch nicht bei jedem Waschgang, sondern entsprechend der Beanspruchung und der zu erwartenden Witterung erfolgen.
  • Imprägnierspray: Der Spray wird erst nach dem Trocknen der Kleidung aufgetragen. Der Vorteil dabei ist, dass ausgewählte Flächen stärker imprägniert werden können als andere. Allerdings ist es entsprechend schwierig, eine gleichmäßige Imprägnierung damit zu erreichen. Die besprühte Kleidung sollte auf einem Bügel eine Zeit lang trocknen, bevor sie verwendet wird.

Wer zusätzlich auch noch seine Laufschuhe imprägnieren möchte, sollte dafür ebenfalls einen entsprechenden Imprägnierspray verwenden. Wichtig dabei ist jedoch, dass die Schuhe vorher in einen sauberen Zustand gebracht werden. Die wichtigsten Hilfsmittel dafür sind eine Schuhbürste und ein Putzlappen. Vor der Imprägnierung sollten die Schnürsenkel entfernt werden.

Laufschuhe sollten vor der Imprägnierung gereinigt werden.

Vorsicht bei der Fleckenentfernung

Grundsätzlich hat die Sportbekleidung vor allem eine funktionale Wirkung. Dennoch sieht es aber nicht sehr schön aus, wenn sich darauf Flecken befinden. Bei der Verwendung von herkömmlichen Fleckenentfernern kann es bei der Anwendung auf Funktionsbekleidung jedoch zu einer Beeinträchtigung des Materials kommen.

Deshalb sollte der betroffene Bereich besser mit einer weichen Bürste und etwas flüssiger Seife behandelt und nachher in der Waschmaschine gewaschen werden. Bei hartnäckigen Flecken hilft oftmals nur noch der Gang zum Spezialisten in die Reinigung. Doch Vorsicht: Viele davon sind nicht auf Sportbekleidung spezialisiert und wissen deshalb auch nicht um die wichtige Sonderbehandlung dieses Materials.


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