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Der Österreicher David Alaba zählt seit Jahren zu den Stützen des FC Bayern München.

Nun steht sein Vertrag zur Verlängerung an, doch Alaba scheint mit dem Gedanken eines Wechsels zu liebäugeln. Das wäre seinen Trainer Hansi Flick so gar nicht recht, der hält ihn für unverzichtbar.

Lockt das große Geld?

In München wird David Alaba über alle Maßen geschätzt. Wer auch immer in den letzten zehn Jahren Trainer war, er setzte auf den Verteidiger aus Österreich. Der neue Chef Hansi Flick macht da offenbar keine Ausnahme. Er hat mehrfach öffentlich betont, wie gut sich Alaba entwickelt hat und dass er eine Vertragsverlängerung begrüßen würde. Woran hackt es denn nun in den bereits laufenden Gesprächen? Ein Motiv könnte Geld sein. Real Madrid ist bekannt dafür, Top-Gagen zu bezahlen. Für den mittlerweile 27-Jährigen Alaba wäre nun der perfekte Zeitpunkt gekommen, seinen Verdienst noch einmal massiv aufzuwerten.

Bei den Angeboten, die Real Madrid üblicherweise stellt, kann der deutsche Serienmeister nicht mithalten. Das bekam Bayern München schon beim Wechsel von Toni Kroos zu spüren. Der spielt finanziell längst in einer anderen Liga. Spaniens Top-Vereine haben nicht umsonst mit Cristiano Ronaldo und Lionel Messi zwei Fußballer in die Liste der Top 10 Verdiener bei den Sport Superstars gebracht. Dafür wird es für David Alaba zwar nicht ganz reichen, doch man kann bei Zustandekommen eines Vertrags schon jetzt mit einer massiven Gehaltsaufbesserung rechnen. Das setzt seinen Verein Bayern München unter Druck, denn dort hat schließlich der neue Trainer jetzt ein gewichtiges Wort mitzureden.

Flick baut auf ein sicheres Fundament

Hansi Flick gelang es, als Interimstrainer den Spitzenklub wieder auf die Erfolgsspur zurückzuführen. Das belohnte der Vorstand vor einiger Zeit mit einem neuen Vertrag als Cheftrainer des FC Bayern München. Neu ist, dass Flick nun auch bei der Kaderplanung mitredet. Prompt meldete sich der neue Boss in der Diskussion um die anstehenden Vertragsverlängerungen zu Wort. Flick drängte öffentlich darauf eine Einigung mit den Größen Thomas Müller, Manuel Neuer und David Alaba zu erzielen. Das Kapitel Thomas Müller ist bereits unter Dach und Fach, der Ur-Bayer wird auch in Zukunft für den Meister auf Torjagd gehen.

Schon etwas schwieriger gestalten sich da die Gespräche mit Torwart Manuel Neuer und dem Star-Verteidiger aus Österreich. Die Verhandlungen mit Neuer eskalierten bereits vor einigen Tagen spektakulär, als Details der Gespräche in die Öffentlichkeit gelangten. David Alabas neuer Vertrag ist ebenfalls noch keine ausgemachte Sache. Sein Poker ließ bereits zahlreiche Interessenten aus ganz Europa auf den Plan treten. Neben Real Madrid und dem FC Barcelona aus Spanien sollen auch Klubs aus der englischen Premier League und aus Italien großes Interesse bekundet haben. Glaubt man Insidern, dann hätte Alabas Ex-Trainer Pep Guardiola seinen ehemaligen Schützling gerne zu Manchester City gelockt. Doch der hat das Angebot angeblich bereits abgelehnt. Seine Präferenz dürfte in Spanien liegen.

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Raus aus der Komfortzone?

Dort kann man sich einen Wechsel des Linksfußes gut vorstellen. Real Madrid-Trainer Zinedine Zidane ist offenbar an Österreichs Fußballer des Jahres interessiert. Die stockenden Gespräche zwischen Alaba und seinem Stammverein bringen tägliche neue Interessenten auf das Tablet. Als Alaba vor einigen Wochen Pini Zahavi an Board holte, schien die Sache bereits klar zu sein. Der bekannte Spielerberater hatte schon bei vielen spektakulären Transfers seine Finger im Spiel. Die Zeit für einen Wechsel schien gekommen.

Alles deutete darauf hin, dass David Alaba bereit ist seine Komfortzone zu verlassen und bei einem anderen Spitzenverein neue Herausforderungen suchen wird. Immerhin hat er in seiner langen Karriere beim FC Bayern München schon so gut wie alles gewonnen, was es im Vereinsfußball zu gewinnen gibt. Nicht weniger als acht Deutsche Meisterschaften, fünf DFB-Pokal-Siege und der Finalerfolg gegen Borussia Dortmund in der UEFA Champions League stehen bereits auf seinem Konto.

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Das Angebot seines Arbeitgebers müsste also nicht nur in finanzieller Hinsicht höchst attraktiv sein, um Alaba zum Bleiben zu bewegen. An einer längerfristigen Bindung soll es dem Vernehmen nach nicht scheitern, Bayern München will seinen Abwehrchef unbedingt halten. Doch der 27-jährige Österreicher weiß um seinen Wert und ist bereit, um seinen Vertrag bis aus Äußerste zu pokern. Dabei kommt ihm das Interesse aus halb Fußball-Europa zugute. Wenn der FC Bayern München noch eine Ablöse für ihn kassieren möchte, dann muss es bald zu einer Lösung der vertrackten Situation kommen.


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