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Der FC Salzburg ist es gewohnt, zu gewinnen. Seit der Verein unter der Schirmherrschaft von Getränkeriese Red Bull steht, hat er in zwölf von 16 Bundesliga-Saisonen den Meisterteller mit nach Hause genommen, zuletzt acht Mal in Folge.

Das hat die Liga nicht unbedingt spannender gemacht, gibt den Salzburger Fans aber viel Grund zum Jubeln. Und auch in der aktuellen Saison ist der Verein wieder einmal auf Siegeskurs. Kann überhaupt irgendjemand dem Team von Trainer Matthias Jaissle noch gefährlich werden?

Salzburg macht die Konkurrenz platt

Zehn Spiele, zehn Siege – für jedes andere Bundesliga-Team wäre das ein Rekord. Nicht so für die Salzburger, die in der Saison 2018/19 schon einmal so rasant in die Saison gestartet sind. Trotzdem haben sie sich ein wenig gesteigert, denn die Tordifferenz fällt dieses Mal noch etwas deutlicher aus. Und auch den Vorsprung auf den Zweitplatzierten haben sie auf zehn Punkte ausgebaut. Diese Zahlen allein sprechen schon Bände. Und auch der Konsens auf Wettportalen wie OddsShark ist eindeutig: Alle Indikatoren deuten darauf hin, dass der FC Salzburg auch in der Saison 2021/22 Meister wird. Wer sich dennoch traut, auf eine andere Mannschaft zu wetten, erhält wahrhaft astronomische Quoten. Höchstens einem einzigen Team trauen die Buchmacher zu, dass es dem FC Salzburg noch gefährlich wird: Dem SK Sturm Graz.

Grazer in Höchstform

Und das, obwohl die Grazer sich in der Tabelle in den meisten Jahren noch hinter dem SK Rapid Wien einordnen müssen. Dieses Mal gibt sich der Verein aber kämpferisch und hat ebenfalls einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt. Nachdem die Grazer sich in den letzten Jahren des Öfteren von ihren Trainern getrennt hatten, haben sie mit Christian Ilzer ein gutes Händchen bewiesen. Der gebürtige Pucher hat eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt, die vor allem im Sturm überzeugen kann. In den ersten zehn Spielen der Bundesliga schoss sie ebenso viele Tore wie der FC Salzburg. Lediglich die Abwehr war etwas durchlässiger, weshalb die Bilanz mit sechs Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen nicht ganz so glänzend ausfällt. Für die Grazer ist das dennoch eine reife Leistung. Der überzeugende Start in die Saison dürfte das Selbstbewusstsein der Mannschaft stärken und vielleicht sogar Hoffnungen auf den Titel zu wecken. Allerdings bräuchte es wohl ein kleines Wunder, um die übermächtigen Salzburger zu schlagen.

Wermutstropfen für die Bullen

Vielleicht ist dieses Wunder ja das Verletzungspech der Bullen. Denn diese mussten trotz ihrer Dominanz in den ersten Wochen der Saison auch ein paar Rückschläge einstecken. Gleich mehrere Spieler haben mit Verletzungen zu kämpfen. Mittelstürmer Sekou Koita fehlt nach einem Kreuzbandriss voraussichtlich noch bis zum Ende des Jahres. Und auch die Innenverteidiger Oumar Solet und Kamil Piatkowski stehen derzeit nicht auf dem Platz. Nachdem sich nun auch noch Außenverteidiger Bernardo eine Hüftgelenksverletzung zugezogen hat, gehen Trainer Matthias Jaissle langsam die Optionen aus. Gut möglich, dass Graz aufgrund dieser Situation etwas Boden gutmachen kann. Ob es aber reichen wird, um die Bullen zu überholen und sich am Ende der Saison den Meisterteller zu sichern, ist fraglich. Für einen zweiten Platz f


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