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Hochwildstelle

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Mit 2.747 Metern ist die Hochwildstelle zwar bei weitem nicht der größte Berggipfel in der Steiermark.

Doch zwei Dinge machen eine Bergtour auf die Hochwildstelle trotzdem mehr als interessant.

Denn die Hochwildstelle ist immerhin der höchste Berg Steiermarks, der sich zu 100 % auf steirischem Gebiet befindet. Der höhere gelegene Dachstein oder etwa der Hochgolling stehen nicht in ihrem gesamten Umfang in der Steiermark. Zudem ist die Gratüberschreitung am Hochgolling nicht nur anspruchsvoll sondern auch abwechslungsreich.

Am Gipfel genießt man zudem einen schönen Ausblick u.a. auf das Dachsteingebirge oder den Grimming.

Kurze Routenbeschreibung: Parkplatz Riesachfall - Alpin-Steig - Gfölleralm - Riesachsee - Kerschbaumeralm - Neualm - Neualmschafte - Hochwildstelle - Wildlochschafte - Trattenkar - Preintalerhütte - Weg 777 zur Kerschbaumeralm - Riesachsee - Obere Gfölleralm - Parkplatz Riesachfall

Anmerkung: Beim Abstieg erfolgt der letzte Teil nicht über den Alpin-Steig, sondern über eine Forststraße in Kehren bergab.

Schwierigkeiten: B/C und Kletterei bis 2-

Parkplatz: gebührenpflichtig € 6 (aber nur zur Hauptsaison)

Alternativen:

  • Kurz vor der Preintalerhütte der Beschilderung rechts zur Neualm über den Robert-Höfer-Steig folgen. Ab Neualm über den Aufstiegsweg zurück
  • Abstieg exakt wie Aufstieg (also keine Gratüberschreitung)
  • Abstiegsroute auch als Aufstiegsroute möglich (d.h. Gratüberschreitung genau umgekehrt)

Hinweis: Eine genaue Routenbeschreibung findet ihr in der Bildergalerie.

Kartenmaterial: Auf Wizis Bergwelt

Fazit: Sehr lange Tour (> 20 km / 2.000 Höhenmeter), die sowohl im Auf- als auch im Abstieg auf den obersten 400 Höhenmetern sehr anspruchsvoll ist. Schwindelfreiheit, Konzentration und erste Erfahrung am Fels sind ein absolutes Muss.

Ort

Bundesland
PLZ
Strasse
Untertalstraße 66

Daten zur Bergwanderung

Gipfel
Hochwildstelle
Datum der Wanderung
08.06.2018
Adresse Startpunkt
8791 Schladming
Untertalstraße 66
Dauer
10:00 Stunden
Distanz
21.6 km
Min. Höhe
1079 Meter
Max. Möhe
2747 Meter
Aufstieg
2000 Höhenmeter
Eigenschaften
  • Asphalt
  • ✔ Durchgehend markierte Route
  • Eispickel erforderlich
  • ✔ Felsen
  • Helm zu empfehlen
  • Klettersteige entlang des Weges
  • Klettersteigset erforderlich
  • ✔ Schotter
  • Seilsicherung erforderlich
  • Steigeisen erforderlich
  • ✔ Wald
  • ✔ Wiese
Rastmöglichkeiten
Almgasthaus Riesachfall (direkt im Tal)
Jausenstation Gfölleralm  (1.338m) bei Auf- und Abstieg
Preintalerhütte (1.656m) bei Abstieg
Geeignete Jahreszeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September

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Route Hochwildstelle (gpx.-Track)

Länge Dauer Geschwindigkeit Trackpunkte Punktabstand
21.3 km 07:56:00 2.7 km/h 19410 1.1 m
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Höhendifferenz tiefster Punkt höchster Punkt Höhenmeter auf Höhenmeter ab
1641 m 1074 m 2715 m 2326 m 2326 m
https://www.hdsports.de/images/gpxtracks/hochwildstelle.svg

Bergwetter Hochwildstelle

Fotos

Ausblick genießen
Aufstiegsmöglichkeiten auf die Hochwildstelle gibt es genug. Ich wählte einen "Fast-Rundkurs", beginnend mit dem Alpinsteig.
Auf diesem gewinnt man relativ schnell die ersten paar hundert Höhenmeter.
Nachdem ich im Vorjahr auf dem Hochgolling war, so sollte es mich heuer auf die nur wenige Kilometer entfernte Hochwildstelle führen.
Der Steig ist hervorragend präpaiert mit vielen künstlich angelegten Stufen.
... und auch einer Hängebrücke
Die vielen künstlichen Wege machen natürlich den Anfang der Tour recht angenehm.
Meist geht es entlang des Wasserfalles.
Jetzt geht es allerdings in die entgegengesetzte Richtung entlang des Forstweges zum...
Der Alpin-Steig ist geschafft. Am Ende der Tour geht es übrigens auf dem hier beschilderten Forstweg Nr. 777 zum Parkplatz retour. Der Alpin-Steig ist nur für den Aufstieg gedacht
...Riesachsee
Nun geht es flach weiter bzw. teilweise sogar leicht bergab, den ich natürlich im Laufschritt zurücklege :)
Mit dieser Markierung endete aber die gemütliche Jogg. Nun geht es links in die Wiese den Weg 777a zur Neualm. erei
..vorbei an Bäumen
Die nächsten paar hunder Höhenmeter geht es durch Gräser...
DSC01778
..durch Wälder
Der nächste Wegweiser. Verlaufen ist aber ohnehin noch nicht möglich.
Der Waldabschnitt ist geschafft
... aber dafür schon vielen Tieren
Menschen bin ich heute noch nicht begegnet...
Dei veilen Schilder könnten durchaus verwirren. Nun geht es auf dem Weg 782 zur Neualm Scharte
Die "Neualm" ?? ist erreicht
Bis zur Neualm Scharte ist die Route mehr oder weniger unproblematisch und einfach.
Die nächste Gabelung. Es geht weiter Richtung Neualmscharte
Ab 14:00 Uhr ist Gewitter angesagt. Momentan aber fast wolkenfrei.
Die Route ist zum größten Teil gut markiert. Einige Markierungen sind natürlich noch etwas ausgewaschen. Für Anfang Juni aber fast normal.
Nun wird es wieder felsiger
Die ersten kleinen Schneefelder. Beim Aufstieg aber keine Hürde.
Tja, noch ist es ein ordentliches Stück bis zur Neualmscharte, die sich irgendwo halb rechts versteckt.
Ab dem Wildloch geht es nun kurz bergab,e he rund 400 Höhenmeter Aufstieg zur Neualmschafte folgen.
So nah und doch so fern
Nun geht es wieder recht gemütlich hoch
Neualmscharte erreicht: Exakt 400 Höhenmeter fehlen noch bis zum Gipfel. Und dafür soll man 2 Stunden benötigen? Diese hohe Zeitangabe lässt vermuten, das es von nun an deutlich anspruchsvoller wird.
Ein paar kleine Schneefelder stellen sich kurz vor der Scharte in den Weg
Vor dem letzten Abschnitt ist aber noch Zeit für das eine oder andere Foto
Blick zurück
Beginn des letzten Abschnittes
Los gehts
Los gehts. Ich bin gespannt, wie lange ich für die 400 Höhenmeter tatsächlich benötige.
Einen wirklichen Pfad gibt es nun nicht mehr. Einfach den Markierungen folgen. In der BIldmitte der Gipfel
Tolles Panorama
Der erste Gratabschnitt ist geschafft. Aber noch ist es ein ordentliches Stück
Beginn des letzten Anstieges
Die Kletterei ist zwar kräftemäßig nicht fordernd, aber durchaus anspruchsvoll. Fehltritt sollte man sich keinen leisten
Tja, da könnte einem schon einmal schwummrig werden :)
Geschafft, etwa 45 Minuten von der Neualmscharte. Gar nicht mal so schlecht.
Mittlerweile kommen doch die ersten Wolken auf, aber immerhin ist es fast windstill
Ganz links der Abstiegsweg über den Grat
Seen und Berge
Gipfelkreuz
Hochwildstelle 97 1528550431
Dachstein
Hochwildstelle 38 1528550434
Letztes Foto vom Gipfel
Gedenktafel dem Erstbesteiger
Panorama Hochwildstelle
Kurz vor dem Absieg wollte ich noch einen Abstecher zu einem benachbarten Gipfel machen
Doch unerreichbar. Kurz zuvor geht es eine steile Feldwand bergab.
Daher geht es auf diesem nicht markierten Grat wieder retour
Nun folgt der Abstieg über den Grat, der Richtung Preintalerhütte führt.
Der Abstiegsweg ist fast noch etwas anspruchsvoller als der Aufstieg über die Neualmscharte
Doch auch der anspruchsvolle Abstieg ist geschafft. Nun hält man sich links und wandert durch das (hier noch) Schneefeld
Kaum noch lesbar. Auf jeden Fall hier links weiter
DSC01863Nun geht es hier durch den Schnee, möglichst weit rechts
Weg zur Preintalerhütte
Zum Glück gut griffig
Blick auf den Schneider (2.326), sofern ich mich nicht täusche...
Durch die Schneewanderung bin ich etwas vom Weg abgekommen. Die Originalroute (im Sommer nicht zu verfehlen) liegt etwas weiter rechts.
So geht es für mich ein Stück lang abseits des Weges und über einen Wasserfall
Hochwildstelle 65 1528550448
Hochwildstelle 71 1528550449
Hochwildstelle 80 1528550450
Die Preintalerhütte
Zurück am markierten Weg
Gleich geschafft
Nun kann man etnweder rechts den Robert-Höfer Steig zur Neualm nehmen oder man folgt weiterhin dem Abstieg zur Preintalerhütte
Kurzer Zwischenstopp
Ehe es an der Preintalerhütte vorbei entlang des Wasserfalles durch den Wald bergab geht
Ist dieser Abschnitt geschafft, folgt man dem Forstweg, der nun wieder zum Riesachsee führt
Nun erreiche ich die Abzweigung, wo ich beim Aufstieg dem Weg zur Neualm folgte.
Riesachsee zu Mittag
Mittlerweile sind schon viel e Wanderer unterwegs
Der letzte Abschnitt folgt nun über den Forstweg und nicht den AlpinSteig
Geschafft. Abwechslunsgreiche und fordernde Tour

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1 Bewertungen

Anspruchsvolle Gratüberschreitung
Gesamtbewertung 
 
4.0
Atmosphäre 
 
4.0
Ausdauer 
 
4.0
Technik / Schwierigkeit 
 
4.0
Lange, über 20 Kilometer lange Tour mit rund 2.000 Höhenmetern. Die letzten rund 400 Höhenmeter bergauf und bergab sind anspruchsvoll. Längere Kletterpassagen, die Trittsicherheit und hohe Aufmerksamkeit erfordern.
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