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Die aktuellsten Laufschuhe im Test!

Wir stellen dir über 700 Laufschuhe von mehr als 35 verschiedenen Marken vor. In unserem Laufschuh-Test findest du garantiert den richtigen Laufschuh für dich, egal ob Lightweigt-Wettkampfschuh, Neutralschuh, Stabilitätsschuh oder Laufschuh für Trails und Berge.

Wie unterscheiden sich Laufschuhe voneinander?

Doch wie unterscheiden sich Laufschuhe grundsätzlich voneinander? Differenzierungen gibt es vor allem beim Gewicht: Ein Wettkampfschuh soll möglichst wenig wiegen, hat aber in der Regel auch weniger Komfort. Je länger die Distanz, desto wichtiger ist allerdings der Komfort. Daher setzen viele Läufer auf Schuhe mit hoher Dämpfung. Mehr dazu etwas später. Für Trail- und Bergläufer gibt es wiederrum völlig andere Schuhe, deren Unterfläche so konstruiert ist, das der Läufer einen möglichst guten Grip auf unwegsamen Terrain hat. In der Regel lässt es sich mit solchen Schuhen dafür auf Asphalt schwer laufen. Zudem hat auch nahezu jeder Hersteller Stabilitätsschuhe in seinem Sortiment. Diese sprechen schwere Läufer und Überpronierer an. Seit einigen Jahren auf dem Markt sind auch sogenannte Minimalschuhe bzw. Barfußschuhe. Sie sind sozusagen das Gegenteil von stark gedämpften Schuhen. Das Laufen mit solchen Schuhen kommt einem Barfußlaufen sehr nahe, daher auch der häufig verwendete Name "Barfußschuhe".

Ein zweites Kriterium ist die Dämpfung: Stark gedämpfte Schuhe nehmen dem Fuß viel Arbeit ab. Weniger stark gedämpfte Schuhe, wie Barfußsschuhe oder häufig auch Wettkampfschuhe verlangen mehr Arbeit vom Fuß, sind aber in der Regel auch leichter. Manche Schuhe sind zudem eher für schwere und manche wiederrum eher für leichte Läufer gedacht, manche sind auf schnelles Laufen ausgerichtet, manche auf moderates, aber dafür langes Laufen, manche sind für Neutralläufer oder Supinierer gut geeignet, manche wiederrum für Überpronierer. Unterschiede gibt es natürlich auch bei der Farbe und beim Preis.

Merkmale eines Wettkampf-Laufschuhs (Lightweigt-Schuh)

Das größte Merkmals eines Wettkamp-Laufschuhs ist das geringere Gewicht im Vergleich zu Stabilitätsschuhen oder Neutral-Trainingsschuhen.

Wettkampf-Schuhe haben teilweise um über 100 Gramm weniger Gewicht als vergleichbare Trainingsschuhe. Ein Schuh wiegt etwa 200 bis 300 Gramm, bei Frauen oft sogar unter 200 Gramm. Das geringere Gewicht geht allerdings auf Kosten der Dämpfung. Für Läufer und Läuferinnen, die bisher durchgehend auf stark gedämpfte Schuhe vertraut haben, ist der Einsatz von Lightweight-Schuhe mit Vorsicht zu genießen - genauso wie für Läufer mit Übergewicht. Wettkampfschuhe nehmen dem Schuh deutlich weniger Arbeit ab. Das klingt grundsätzlich negativ, ist es aber nicht. Denn wer dauerhaft auf stark gedämpfte Schuhe setzt, nimmt so auch den Füßen dauerhaft die Arbeit ab und trainiert so auch viel weniger die Fußmuskulatur. Für lange Distanzen (Marathon / Ultralauf) ist ein typischer Lightweigt-Schuh ebenfalls nicht immer sinnvoll, da durch die geringere Dämpfung die Muskulatur schneller ermüdet. Grundsätzlich sollte aber jeder Läufer, der an Wettkämpfen teilnimmt auch einen Wettkampfschuh in seinem Repertoire haben. Wer allerdings bisher immer mit stark gedämpften Schuhen unterwegs war, sollte anfangs sehr vorsichtig damit umgehen, um den Fuß an die deutlich geringere Dämpfung zu gewöhnen. Besonders sinnvoll sind Lightweight-Schuhe bei kurzen Wettbewerben bis hin zum Halbmarathon und auch bei Intervalleinheiten und Trainingsläufe. Diese Schuhe sollten allerdings ausschließlich bei intensiveren Einheiten eingesetzt werden. Der dauerhafte Einsatz von Lightweight-Schuhen, ohne auf anderes Schuhwerk zurückzugreifen, ist nicht zu empfehlen.

Das Bild zeigt unterschiedliche Laufschuhtypen. Der gelbe Schuh von Salomon ist pefekt für Trails. Ganz am Rand zwei typische Neutralschuhe. Die mittig platzierten Modelle von Mizuno und Adidas (2 x) sind hingegen sehr leichte Schuhe und ideal für den Wettkampf.

Neutralschuhe oder Stabilitätsschuhe: Wo liegt der Unterschied?

Neutralschuhe (bzw. Dämpfungsschuhe) haben keine Pronationsstütze. Sie sind daher für Läufer mit einem "normalen" Abrollvorgang bestens geeignet. Im Gegensatz zu Wettkampfschuhen sind Neutralschuhe stärker gedämpft. Daher sind diese besonders gut bei langen Trainingsläufen, Ultraläufen und Marathonbewerben geeignet. Vor allem dann, wenn der Läufer auf eine starke Dämpfung vertraut. Neutralschuhe kommen zum größten Teil nur auf Asphalt zum Einsatz bzw. in leichtem Gelände. Die Sprengung ist normalerweise etwas geringer als bei Stabilitätsschuhen. Als Sprengung ist die Höhendifferenz zwischen Ferse und Vorfuß gemeint.

Stabilitätsschuhe (bzw. Pronationslaufschuhe) haben durch eine maximale Dämpfung ein etwas höheres Gewicht als Neutralschuhe. Der steife Schaft gibt dem Fuß mehr Halt und auch eine bessere Führung. Pronationsstützen verhindern zudem ein Abknicken des Sprunggelenks nach innen - also eine Überpronation. Das heißt, Stabilitätsschuhe sind sehr gut für Überpronierer geeignet.

Unterschied zwischen Neutralschuhen und Stabilitätsschuhen

NeutralschuheStabilitätsschuhe
Gewicht mittel schwer
Tempo mittel mittel - langsam
Dämpfung mittel stark
Sprengung mittel mittel - stark
Führung wenig - mittel stark
Untergrund Asphalt Asphalt
Geeignet Supinierer und Neutralläufer Überpronierer

Unterschied zwischen Überpronierer und Supinierer

Eine Pronation ist eine Bewegung im Knöchelbereich des Fußes nach innen. Der Fuß setzt beim Laufen immer mit der Außenkante zuerst auf. Das führt zu einer Drehung im Knöchelbereich nach innen. Dieser Laufstil ist ganz normal und wird als Pronation bezeichnet. Ein Neutralschuh ist in diesem Fall das richtige Schuhwerk fürs Training.

Bei der Supination (bzw. Unterpronation) knickt der Fuß nach außen ab. Im Gegensatz zum "normalen Laufstil" ist die Pronation zu gering oder gar nicht vorhanden. Supinierer sind häufig im Sprunggelenk unbeweglich, haben eine O-Bein-Stellung oder eine Hohlfußstellung. Auch für Supinierer ist ein Neutralschuh das richtige Einsatzwerkzeug, allerdings mit etwas mehr Dämpfung.

Überpronierer knicken hingegen nach innen ab - es handelt sich also um die gegensätzliche Bewegung zur Supination, weshalb die Supination auch gerne als Unterponation bezeichnet wird. Die Folge der Überpronation ist eine falsche Kniebelastung und eine mögliche Überlastung von Sehnen. Überpronierer sollten deshalb auf Stabilschuhe mit Pronationsstütze setzen.

Ob du tatsächlich Supinierer oder Überpronierer bist, kann ein gut qualifizierter Laufschuhverkaufer am Laufbahnd überprüfen - idealerweise mit Videoananlyse. Aber auch deine Kollegen können mit einem gut geschulten Auge Aufschlüsse geben. Wenn dein Laufpartner hinter dir läuft und deine Füße unverhältnismäßig stark nach außen kippen, so ist das ein Anzeichen auf eine Supination - gegenteiliges Bewegungsmuster deutet auf eine Überpronation hin. Eine Supination kann auch an abgelaufenen Laufschuhen erkannt werden. Nämlich dann, wenn der Außenrand des Schuhes stärker abgelaufen ist.

In unserer Laufschuh-Datenbank ist bei jedem Modell angegeben, ob es sich für Pronierer, Supinierer oder Überpronierer eignet. Zudem kannst du über unseren Filter auch ausschließlich nach Modellen für z. B. Überpronierer suchen.

Laufschuhe kaufen: Welche bekannten Marken gibt es?

In Deutschland und Österreich sind Nike, Adidas, Asics und Brooks die bekanntesten Hersteller. In unserer Laufschuh-Datenbank findest du allerdings die Modelle von über 35 weltweit bekannten Herstellern. Zu diesen zählen folgende:

Laufschuhe für Damen: Unterschiede

Am Laufschuhmarkt gibt es nahezu keine "Unisex-Schuhe". Also Modelle die sowohl für Damen als auch Herren geeignet sind. Ein Modell wird meist in zwei Varianten angeboten, also ein Mal für Damen und ein Mal für Herren. Das liegt nicht nur an den unterschiedlichen Größen und der angepassten Farbauswahl (Männer würden wohl eher selten mit rosanen Laufschuhen trainieren), sondern auch daran, das die Laufschuhe an den "Durchschnittsfuß" einer Frau angepasst sind.

Denn Füße von Frauen sind nicht nur im Schnitt kleiner, sondern auch schmaler und flacher aber auch beweglicher. Zudem liegt das Fußgelenk von Frauen tiefer. Das entscheidendste Merkmal aber: Das Körpergewicht bei gleicher Schuhgröße ist bei Frauen geringer. Das heißt, ein Mann mit Schuhgröße 41 wiegt (normalerweise) mehr als eine Frau mit Schuhgröße 41 (Ausnahmen gibt es natürlich immer). Im Schnitt beträgt aber die Differenz 15 Prozent. Würden nun Frauen zu einem Männerschuh greifen, hätten sie einen zu stark gedämpften Schuh.

Deshalb ist der Frauenschuh an die körperlichen Voraussetzungen eine Frau angepasst. Die Zwischensohle ist flacher und weicher. Die Folge ist ein leichterer Laufschuh, der weniger stark gedämpft ist, aber eben die ideale Dämpfung für Frauen bietet.

Deinen passenden Laufschuh finden: Wie funktioniert es?

Und nun zum wichtigsten Teil. Wir haben keine Mühen gescheut und unsere Laufschuh-Datenbank mit 800 aktuellen Laufschuhmodellen von fast 40 Marken gefüllt. Mit Hilfe unseres Filters findest du ohne langes Suchen garantiert den Schuh, der perfekt zu dir passt.  Du kannst zum Beispiel nach Traillaufschuhen oder Wettkampfschuhen suchen, dir nur Stabilitätsschuhe oder nur stark gedämpfte Schuhe auflisten lassen. Natürlich kannst du auch nach Preis oder Farbe filtern. Wir würden uns freuen, wenn du Schuhe ,die bereits getragen hast, in unserer Produktübersicht bewertest. Damit hilfst du deinen Laufkollegen bei der zukünftigen Suche nach dem perfekten Laufschuh. Und nun viel Spaß bei der Suche nach deinem Laufschuh:https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/d924bbd656c649f4ae90641902632a09

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Kommentare   

+1 #1 Evelyn 2018-03-22 20:18
genau Frauenlaufschuhe sind meistens Pink und es gibt sie kaum in 42 - deshalb werden es halt doch immer Männerlaufschuhe
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