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Sasseneire Wandern: Die ultimative Rundtour mit Panorama-Genuss
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Beschreibung
Die Sasseneire (3.254 m) in den Walliser Alpen ist ein echter Tipp für Bergliebhaber, die auf der Suche nach atemberaubenden Panoramen, langen Graten und einer guten Portion Abenteuer sind.
Während viele Wanderer die bekannten Gipfel im Wallis ansteuern, fristet die Sasseneire noch immer ein leichtes Schattendasein – völlig zu Unrecht! Denn hier warten 360-Grad-Aussichten auf Giganten wie die Dent Blanche und das Matterhorn. Der Berg selbst gilt als vergleichsweise „gutmütig“ und ist für trittsichere Wanderer ein wahres Eldorado. Wer oben steht, wird unweigerlich zum Gipfel-Grinser.
Am besten lässt sich die Tour mit dem langen Grat zum Pointe du Tsaté verbinden. So gibt’s nicht nur einen Gipfel im Tourenbuch, sondern gleich ein ganzes Menü an Panorama-Highlights. Und ja: Die Tour ist lang (1.900 Höhenmeter, 23 km), aber seien wir ehrlich – mit jeder Kehre wachsen die Ausreden, warum man sich heute den extra Kuchen beim Hüttenstopp verdient hat.
Beschreibung der Route auf die Sasseneire
- Start in Villa (Evolène): Klingt harmlos – ist aber der Anfang einer langen, aber lohnenden Reise.
- Von dort entweder über eine Forststraße oder gemütlichere Wanderwege bis zu den Mayens de Cotter (ca. 2.050 m). Ein guter Platz, um noch einmal tief durchzuatmen, bevor’s ernst wird.
- Es folgt ein langer Trail in Richtung Col de Torrent (2.916 m). Anfangs ein Plauschweg für Beine und Lunge, am Ende dann ein echter Pulsbeschleuniger.
- Kurz vor dem Col de Torrent links abzweigen und dem nordwärts verlaufenden Pfad zur Sasseneire folgen.
- Der Weg zieht sich meist am Grat oder knapp darunter dahin. Anspruchsvoll? Ja. Machbar? Absolut. Nur die letzten Meter zum Gipfel werden etwas luftiger.
- Am Gipfel der Sasseneire wartet der große Jackpot: ein Postkartenblick auf die Dent Blanche und weitere Viertausender. Selfie-Stopp garantiert!
- Rückweg zum Col de Torrent – aber bitte noch nicht an den Feierabend denken, denn jetzt kommt der geniale Grat.
- Der Grat führt rund 3 km über die Pointe du Prèlet (3.000 m) zum Pointe du Tsaté (3.078 m). Klingt nach „easy stroll“, ist es aber nicht immer.
- Im Abschnitt zwischen Prèlet und Tsaté zeigt die Tour ihre Zähne: eine Leiter markiert den Beginn des „spannenden Teils“. Kurz mal die Hände einsetzen, UIAA 1, und schon fühlt man sich fast wie Reinhold Messner light.
- Ab Pointe du Tsaté wird es wieder entspannter. Der Abstieg führt an Lawinenverbauten vorbei zu einem idyllischen Minisee – perfekt, um die Füße kurz zu kühlen.
- Weiter bergab zu einer Alm. Dort heißt es: Wahlfreiheit! Entweder über Wanderwege oder über die Kombination aus Forststraße und Trail zurück zum Ausgangspunkt.
Streckenplan:
Schwierigkeit Sasseneire
Großteils einfach bis moderat. Der Gipfelaufstieg ist etwas fordernder, ebenso der Gratabschnitt zwischen Pointe du Prèlet (3.000 m) und Pointe du Tsaté (3.078 m). Dort gibt es ein paar kurze Kletterstellen (UIAA 1). Die größte Herausforderung: immer brav am Grat bleiben und nicht die Orientierung verlieren. Für erfahrene Berggeher ist die Route ein Fest, Anfänger sollten sich den langen Grat lieber sparen.
Empfohlene Ausrüstung
Wer trittsicher und sportlich unterwegs ist, kann auf vielen Abschnitten richtig Spaß in Trail-Laufschuhen haben – Lauffreude inklusive. Ansonsten sind leichte Bergschuhe mit griffigem Profil die beste Wahl. Dazu: reichlich Wasser (insbesondere an sonnigen Tagen), Snacks für zwischendurch und natürlich Sonnenschutz. Denn nichts ist schlimmer, als wenn nur der Sonnenbrand vom Gipfelerlebnis bleibt.
Beste Jahreszeit
Von Juli bis September ist die Tour am besten machbar. Wer sich früher ins Abenteuer stürzt, riskiert Schneefelder genau dort, wo man sie am wenigsten brauchen kann: an den kniffligen Passagen.
Anreise und Parken
Mit dem Auto geht es nach Evolène. Wer es richtig knackig mag, startet direkt im Talort – macht schlappe 300 Höhenmeter extra. Ansonsten fährt man über die asphaltierte Straße via La Sage nach Villa (Evolène). Dort gibt es im Ortskern günstige Parkplätze oder weiter oben am Ende der öffentlichen Straße kostenfreie Plätze – allerdings sind die meist schneller voll als die Bergsportsparte am Neujahrstag im Fitnessstudio.
Alle Informationen: Sasseneire Wandern
- Abschnitte durch Wälder
- Abschnitte über Wiese oder Weiden
- Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Talort möglich
- Felskontakt entlang der Route
- Kostenlos Parken
- Kostenpflichtiges Parken oder Maut
- Mit Asphalt-Anteil
- Rundtour
- Schotter-Passagen
Route (GPX-Strecke): Sasseneire Wandern
Hotel oder Unterkunft in La Sage
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