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Hochalmspitze Gipfel

Hochalmspitze via Detmolder Steig

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Die Hochalmspitze bildet mit einer Höhe von 3.360 Metern den höchsten Punkt der Ankogelgruppe.

Mit einer Dominanz von über 45 km zum nächsthöheren Berggipfel genießt man von der Tauernkönigin (so wird die Hochalmspitze gerne unter Bergsteigern genannt) einen traumhaften Ausblick über die Ostalpen.

Bis man zu diesem Ausblick kommt, muss man allerdings einiges an Vorarbeit leisten. Denn die Tour auf die Hochalmspitze ist nicht nur konditionell, sondern auch technisch sehr fordernd.

Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz Gößkarspeicher der über die Gemeinde Malta erreicht wird. Von dort führt ein ca 7 km langer, teilweise schlecht zu befahrener asphaltierter Weg (nur von Anfang Juni - Anfang Oktober geöffnet) zum Gößkarspeicher.

Aufstieg zur Hochalmspitze über Detmolder Grat

Direkt nach dem Start der Tour sollte man einen kleinen, kurzen Abstecher zum Gößkarspeicher wagen, der einen imposanten Blick auf die Hochalmspitze liefert. Nun kann man entweder den Serpentinen des Forstweges oder dem Wanderweg 533 zur Gießener Hütte folgen, welche auf 2.202 Metern Höhe liegt. Sind die ersten knapp 600 Höhenmeter geschafft kann man nun den Aufstieg über den Rudolfstädter Weg oder den Detmolder Steig wählen (siehe kurze Routenbeschreibung). Ich empfehle den Aufstieg über den minimal schwierigeren Detmolder Steig (UIAA I+ bis II, Klettersteig B/C) und den Abstieg über den Rudolfstädter Weg (UIAA I / B).

Sowohl der Auf- und Abstieg sind lange und kräfteraubend, regen aber immer wieder an, die traumhafte Kulisse um die Hochalmspitze zu genießen. Beim Aufstieg folgt man Anfangs links (zweite Abzweigung) dem Schwarzburger Weg (519) welcher über Gestein und einige kleine Wasserfälle führt. Danach geht es entlang des Detmolder Steigs und des Detmolder Grat über eine lange, intensive Kletterei zum Gipfel.

An der Hochalmspitze angelangt erfolgt der Abstieg nun genau über die andere Richtung zum Steinernen Mandln. Man klettert wieder lange entlang des Grates, ehe der seilversicherte Abstieg zum Rudolfstädter Weg (536) folgt. Von dort geht es Anfangs über ein kleines Schneefeld (kann man bei guten Bedingungen super am Hintern runterrutschen) retour Richtung Gießener Hütte. Der Retourweg über Gestein kann sich bei entsprechender Müdigkeit noch ordentlich in die Länge ziehen. Genug Zeitpuffer ist beim Abstieg also einzuplanen. Von der Gießener Hütte geht es auf gleichem Aufstiegswege retour zum Parkplatz.

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Fazit: Eine sowohl konditionell als auch technisch sehr fordernde Tour. Meiner Meinung nach sogar etwas härter als der Normalweg auf den Großglockner. Allerdings dafür mit kaum Schneekontakt auf der Hochalmspitze.

Kurze Routenbeschreibung: Parkplatz beim Gößkarspeicher - Gießener Hütte - Weg 535 Richtung Hochalmspitze - Abzweigung links Schwarzburger Weg 519 - Abzweigung rechts Detmolder Steig 535 - Hochalmspitze - Abstieg über Steinerne Mandl - Rudolfstädter Weg (536) - Gießener Hütte - Parkplatz Gößkarspeicher.

Die Abzweigungen sind sehr gut ausgeschildert. Der Weg gut markiert.

Geschätze Dauer für Aufstieg: 6 Stunden

Der Aufstieg kann auch direkt über den Rudolfstädter Weg erfolgen. Ich empfehle aber den Detmolder Steig (minimal schwieriger)

Ausrüstung: Klettersteig-Set zu empfehlen; Steigeisen und Eispickel je nach Wetterlage (im Sommer kleine, kurze Schneefelder)

Tourenplan: Auf Wizis Bergwelt

Ort

Bundesland
Ort
PLZ
Strasse
Parkplatz Gösskarspeicher

Daten zur Bergwanderung

Schwierigkeit Wandern
Schwierigkeit Klettern (UIAA)
Schwierigkeit Klettersteig
Max. Möhe
3360 Meter
Min. Höhe
1640 Meter
Höhenmeter
1720 Höhenmeter
Datum der Wanderung
29.07.2017
Adresse Startpunkt
9854 Goss
Parkplatz Gösskarspeicher
Dauer
10:00 Stunden
Distanz
11.5 km
Eigenschaften
  • Asphalt
  • ✔ Durchgehend markierte Route
  • Eispickel erforderlich
  • ✔ Felsen
  • ✔ Helm zu empfehlen
  • ✔ Klettersteige entlang des Weges
  • ✔ Klettersteigset erforderlich
  • ✔ Schotter
  • Seilsicherung erforderlich
  • Steigeisen erforderlich
  • Wald
  • Wiese
Rastmöglichkeiten
Geeignete Jahreszeit

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Bergwetter

Autoren-Bewertung

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.4
Atmosphäre 
 
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Konditionell und technisch sehr fordernde Tour die mit einem beeindruckenden Ausblick auf die Ostalpen belohnt.
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User-Bewertungen

3 Bewertungen

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sehr schöne aber auch sehr anstregende tour
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