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Gleitschirm-Profi Mike Küng gelang der höchste "Head Over"-Sprung aus einem Heißluftballon.

Der Vorarlberg sprang aus 7.100 Metern Höhe kopfüber aus einem Heißluftballon. Dieser Weltrekord gelang ihm am 21. Jänner über dem Achensee.

Absprung bei traumhaften Bedingungen

Aus solch einer Höhe gelang nie zuvor einem anderen Gleitschirm-Flieger ein "Head Over-Sprung". "Ich bin überglücklich, dass mir dieser Head Over auf Anhieb gelungen ist. Die Bedingungen waren traumhaft, wir hatten wolkenlosen Himmel und optimale Fernsicht. Ich möchte dem ganzen Team, dem Ballonfahrer, den Gleitschirm-Kollegen aber auch den Gastgebern hier am Achensee ganz herzlich danken, ohne sie wäre dieser Weltrekord nicht möglich gewesen," so das erste Fazit von Mike Küng.

- 25 Grad Celsius

Um 8:23 Uhr ging es bei eisiger Kälte mit dem Heißluftballon von Achensee auf über 7.000 Metern Höhe. Auf der Höhe des Absprunges hatte es minus 25 Grad Celsius. Trotzdem glückte gleich im ersten Versuch der Rekordsprung, der schlussendlich mit einer sicheren Landung in Bad Tölz in Bayern endete.

Herausforderung "Head-Over"

Besonders herausragend an der Leistung war der "Head-Over-Sprung". "Das Spezielle am Head Over-Sprung ist das besonders intensive Sprung- und Freifallgefühl, das man beim D-Bag nicht in dieser Form erlebt. Ein Head Over ist zudem die technisch größere Herausforderung als ein D-Bag", so Küng. Künstlichen Sauerstoff verwendete der 51-Jährige übrigens nicht.

Zahlreiche Erfolge

Mike Küng zählt seit mehreren Jahrzehnten zu den besten Gleitschirmfliegern der Welt. So gewann er etwa vor 20 Jahren die Acro-Weltmeisterschaften in Aspen (USA). 2003 überquerte er den Ärmelkanal mit dem Gleitschirm. Ein Jahr später stellte er den Höhenrekord mit einem Heißluftballon auf. Damals erreichte er eine Höhe von 10.100 Metern.

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