Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Extremsportler Wolfgang Fasching hat einen weiteren Weltrekord aufgestellt.

Der 52-Jährige durchquerte Europa in zehn Tagen, 20 Stunden und 47 Minuten. Auf der 5.656 Kilometer langen Strecke war er in einem Verkehrsunfall verwickelt und kämpfte mit Temperaturen von 40 Grad bis hin zu Minusgraden.

Herausragende Karriere

Wolfang Fasching zählt neben Christoph Strasser und Michael Strasse zu den erfolgreichsten Extremsportlern im Radsport-Bereich, nicht nur in Österreich, sondern weltweit. So gelang ihm 1995 erstmals ein Weltrekord, damals im 12 Stunden Radfahren. In den weiteren gut zwei Jahrzehnten folgten weitere herausragende Leistungen, wie etwa der 24-Stunden-Weltrekord 2002 und zwischen 1997 und 2002 drei Siege beim legendären Race Across America, bei dem er bei zwölf Starts zwischen 1996 und 2007 immer einen Podestplatz belegte.

Die Seven Summits bestiegen

Abseits des Rades beeindruckte er auch als Bergsteiger. So bestieg er zwischen 2001 und 2009 die Seven Summits und damit auch u.a. mit dem Mount Everest den höchsten Berg der Welt.

Auch Australien und Russland durchquert

1999 durchquerte Wolfgang Fasching mit dem Rad Australien in Rekordzeit, 2014 schlug sein Projekt Russia - Coast to Coast für sportliche Wellen, als er für die 10.000 Kilometer lange Strecke mit insgesamt 80.000 Höhenmetern von Wladiwostok nach St. Petersburg nur 21 Tage, 19 Stunden und 31 Minuten benötigte.

Ungewollte Pause im Krankenhaus

Zum E-Book Trainingspläne für Läufer und Läuferinnen

Nun gelang Wolfgang Fasching ein weiterer unglaublicher Rekord. Denn für die Querung von Europa, dessen Projekt er #EuropeCoast2Coast taufte, war Wolfgang Fasching nur zehn Tage, 20 Stunden und 5.656 Kilometer unterwegs. Damit verbesserte er den 21 Jahre alten Rekord von Landsmann Franz Kaserer um genau drei Tage. In diesen zehn Tagen gönnte sich Fasching bei der Fahrt durch neun Länder nur 18 Stunden Schlaf. Sogar ein Unfall, bei dem der Steirer Abschürfungen erlitt und das Begleitfahrzeug stark beschädigt wurde, konnte Fasching nicht aus der Bahn bringen. Nach 17 Stunden Aufenthalt im Krankenhaus setzte er seine Fahrt fort.

Hitze und Eiseskälte

Die Radfahrt begann er in Gibraltar und führte in bis zum norwegischen Nordkap. Im Süden waren Temperaturen um die 40 Grad Celsius die größte Herausforderung. Je weiter nördlich es ging, desto kälter wurde es. Sogar bei Minusgraden war Wolfgang Fasching unterwegs. Die stoppten ihn aber genauso wenig, wie starke Unwetter. Am 16. August um 13:59 Uhr erreichte er das Ziel am Nordkap.

Auch interessant:


Kommentar schreiben