Der Countdown läuft, das Karwendelmarsch-Fieber steigt: Am 30. August 2025 wird Scharnitz wieder zur Hochburg der Wanderschuh-Verrückten!
Der Karwendelmarsch 2025 hebt ab zur 16. Runde – mit allem, was das Tiroler Sportlerherz höherschlagen lässt: 35 oder knackige 52 Kilometer, ein Start bei Gockelruf um 6 Uhr früh und ein Naturerlebnis, das sogar die Gams neidisch macht.
Doch wer glaubt, das sei „eh wie immer“, der irrt gewaltig! Heuer wartet der Karwendelmarsch mit einigen G’schichten auf, die selbst den hartgesottenen Bergfex aus den Latschen kippen lassen.
A schneidige Neuerung: Stream, Becher, Video – alles mit Schmäh
Zuerst einmal das Wichtigste für die Selbstdarsteller unter uns: Heuer gibt’s was auf die Augen! Zum ersten Mal wird der Karwendelmarsch 2025 nämlich live übertragen – sofern das Handynetz mitspielt. Also schön lächeln beim Schwitzen, man weiß nie, wann die Kamera mitläuft. Und als Draufgabe bekommt jeder Teilnehmer sein eigenes persönliches Video. Damit man den Enkeln später zeigen kann, wie man sich fast in die Eng geweint hat.
Statt dem üblichen Finisher-Geschenk gibt’s heuer den „Karwendelmarsch Race Cup“ – ein pfiffiger Mehrwegbecher, den man an jeder Labestation füllen lassen kann. Müllvermeidung deluxe und ganz ohne Schlapferei.
Starke Typen mit noch stärkeren Werten
Das Power-Quintett im Hintergrund sorgt wieder für reibungslose Organisation: Martin Tschoner (Achensee Tourismus), Lisa Krenkel (Region Seefeld), Anton Heufelder (Naturpark Karwendel), Walter Lackner (Tiroler Sparkasse) und Simon Wolf (BIO vom BERG) sind wie die Beatles – nur halt mit Wanderschuhen.
„Der Karwendelmarsch ist mehr als nur ein sportliches Event – er ist ein starkes Statement für Naturschutz und regionale Zusammenarbeit“, sagt Tschoner stolz wie ein Adler. Und Krenkel legt nach: „Es ist jedes Jahr aufs Neue beeindruckend, mit wie viel Begeisterung, Einsatz und Respekt gegenüber der Natur dieses Event getragen wird.“

Spuren der Artenvielfalt – mit Hirn und Herz
Auch 2025 bleibt die Natur Chefin im Ring. Das Erfolgsprojekt „Spuren der Artenvielfalt“ läuft weiter – mit neuen Maßnahmen, die nicht nur den Bergblumen guttun. Ob Almpflege am Gramai-Hochleger oder Forschungen am Kleinen Ahornboden: Anton Heufelder sagt dazu ganz klar: „Diese Projekte tragen wesentlich zur Erhaltung der Biodiversität im Karwendelraum bei.“
Die Natur wird nicht nur durch Wanderschuhe betreten, sondern auch durchdacht geschützt – ein echtes Vorzeigeprojekt für alle, die glauben, Umweltschutz sei nur was für die Schulbank.
Mehr Kontrolle, mehr Ehrlichkeit – neue Messpunkte im Gebirg
Wer schummeln will, hat beim Karwendelmarsch 2025 schlechte Karten: Drei neue Zeitmessstationen am Karwendelhaus, der Falkenhütte und am Binssattel machen’s möglich. Mehr Transparenz, weniger „I bin ausversehn a Abkürzung gangen“-Ausreden.
Letzte Chance für Spätstarter und Nudelfreunde
Wer noch keinen Startplatz hat, sollte schleunigst die Startplatzbörse checken. Bis 20. August um Mitternacht kann umgemeldet werden. Auch über Social Media und diverse Gewinnspiele besteht Hoffnung – für alle, die sich jetzt doch noch in die Eng schleppen wollen.
Und nicht vergessen: Am Vorabend gibt’s wieder die legendäre Nudelparty in Scharnitz, organisiert vom Frauenchor Scaranta. Kohlenhydrate, Gesang und Gänsehaut – besser kann man sich auf den Karwendelmarsch 2025 nicht einstimmen.
FACTBOX: Alles, was man wissen muss
- Datum: 30. August 2025
- Start: 6 Uhr früh in Scharnitz
- Ziele: Eng (35 km) oder Pertisau (52 km)
- Disziplinen: Marsch 35 km & 52 km, Lauf 52 km
- Teilnehmerlimit: 2.500
- Veranstalter: Achensee Tourismus & Region Seefeld
Kurz gesagt: Der Karwendelmarsch 2025 wird ein Fest für alle Sinne – mit Schweiß, Schmäh und einer ordentlichen Portion Naturliebe. Wer hier nicht dabei ist, hat was verpasst!
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