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Mont Blanc Besteigung 38: Blick auf das überraschend einsame Gipfelplateau.

Mont Blanc Besteigung über den Normalweg: Abenteuer auf 4.805 Metern

 
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Mit einer Höhe von 4.805,59 Metern ist der Mont Blanc der höchste Punkt der Alpen, ehe er erst weit östlich in Europa vom Elbrus überragt wird.

Doch in Sachen Symbolkraft, Schönheit und Faszination ist der Mont Blanc unangefochten der König Europas – und für viele Bergsteiger der wahrgewordene Traum vom Dach Europas.

Sein Name bedeutet „Weißer Berg“ – und das passt perfekt: Über das ganze Jahr hinweg thront er in strahlendem Eis und Schnee über Chamonix und Courmayeur. Der Berg markiert die Grenze zwischen Frankreich und Italien und bietet bei klarer Sicht einen Ausblick, der von den Vogesen bis in die Po-Ebene reicht. Sein Granitmassiv und die riesigen Gletscher machen ihn nicht nur zum Sehnsuchtsziel von Alpinisten, sondern auch zu einem geologischen Schwergewicht. Kurz gesagt: Wer hier oben steht, weiß, warum sich jeder einzelne Schritt lohnt.

Aufgrund seiner dominanten Position als höchster Berg der Alpen und seiner technisch eher wenig schwierigen Route wird der Mont Blanc wenig überraschend häufig besucht. Sogar über Zugangsbeschränkungen wurde bereits diskutiert. Umso überraschender war ich, dass bei meiner Tour auf den Mont Blanc alles andere als Menschenmassen zu sehen waren – und das an einem Sommertag bei Bergwetter, das nicht besser hätte sein können. Fast schon unheimlich, wenn man bedenkt, wie oft vom „Mount Everest der Alpen“ gesprochen wird.

Zumal sich die „überschaubaren Menschenmassen“ an Gipfeltagen auch zeitlich gut aufteilen. Ein Teil der Bergsteiger versucht zu Sonnenaufgang oder kurz danach den Gipfel zu erreichen, um so nicht zu spät über das steinschlaggefährdete Grand Couloir ins Tal abzusteigen. Andere Bergsteiger hingegen starten erst später von der Tête Rousse-Hütte oder der Gouter-Hütte ihren Gipfelversuch und übernachten beim Abstieg in der Gouter-Hütte, um dann am nächsten Morgen über das Grand Couloir abzusteigen.

Die heikelste Passage der Tour, die Querung des Grand Couloir, befindet sich nämlich zwischen den zwei besagten Hütten auf 3.350 Metern Höhe. Diese Querung ist nur etwa 150 Meter lang, aber unter ungünstigen Umständen saugefährlich. Die Steinschlag-Gefahr nimmt im Laufe des Tages zu. In der Nacht ist es meist noch ruhig, doch mit zunehmenden Temperaturen kann es hier fast im Sekundentakt Steine hageln – vor allem in heißen Sommern. Demnach ist eine Querung des Grand Couloir, auch wenn sie noch so kurz ist, im Verlaufe des Nachmittags nicht mehr zu empfehlen. Wer es dann versucht, riskiert nicht nur Schürfwunden, sondern möglicherweise das letzte „Selfie“.

Demnach wird die Besteigung des Mont Blanc über den Normalweg auch auf zwei oder sogar drei Tage aufgeteilt. Denn, wer auf technische Hilfsmittel verzichtet, muss rund 3.800 Höhenmeter bewältigen. Etwas abkürzen kann man den Aufstieg mit dem Zug zum Col du Mont Lachat auf 2.077 Metern Höhe oder zum Nid d'Aigle auf knapp 2.400 Metern Höhe. Der Zug ist vor allem auch im Abstieg bei bereits müden Beinen eine sehr geschätzte Hilfe. Ansonsten kann auch die Bellevue-Gondel auf 1.801 Metern Höhe als technisches Hilfsmittel genutzt werden. Luxus in den Alpen? Naja, sagen wir: eine willkommene Pause für geplagte Waden.


Route für die Besteigung des Mont Blanc über den Normalweg

  • Wer ohne technische Hilfsmittel aufsteigen möchte, startet am besten südlich von Les Houches, oberhalb des Dorfes am Ende der öffentlichen Straße Route de Bellevarde (Google Maps Punkt: Les Lavouets). Dort gibt es aber nur Parkmöglichkeiten für 2–3 Autos. Wenn möglich, lässt man sich dort hinauffahren, dann ist man bei den Abstiegsmöglichkeiten auch flexibler.
  • Nun folgt man die ersten knapp 900 Höhenmeter einem Forstweg und später einem Wanderweg zum Col du Mont Lachat Bahnhof. Bis dorthin kann man auch gemütlich mit dem Zug (Tramway Mont Blanc) von Saint-Gervais hochfahren – für alle, die es lieber entspannt haben, bevor der Ernst des Lebens beginnt.
  • Der zweite Abschnitt zur Rousse-Hütte (Refuge de Tête Rousse) wird nun zunehmend anspruchsvoller. Zunächst kurz entlang der Gleise und dann über einen Linksbogen bis auf etwa 2.750 Meter aufsteigen. Dort wird das Gelände kurz flach, ehe nun der Aufstieg über die „Info Hut“ (Informationshütte – ja, die gibt’s wirklich, auch wenn ich dachte, jemand macht einen Scherz) Richtung Rousse-Hütte folgt.
  • Wer allerdings nicht in der Hütte einkehrt, geht nun direkt mittig am Gletscher sanft bergauf – Achtung vor kleinen Gletscherspalten. Tagsüber kann man hier auch ohne Steigeisen gehen. In der Nacht ist es allerdings zu eisig, sodass man für diese sehr kurze Passage Steigeisen anziehen muss.
  • Auf etwa 3.300 Metern Höhe beginnt nun die Kletterei am Grand Couloir. Steigeisen kann man hier in der Regel wieder ausziehen. Auf 3.350 Metern Höhe folgt die berüchtigte Grand-Couloir-Querung – im Aufstieg nach rechts. Wer in der Nacht aufsteigt, muss sich hier weniger Sorgen um Steinschlag machen. Tagsüber ist die Angelegenheit aber deutlich heikler. Tipp: Nicht stehen bleiben und philosophische Gespräche anfangen (es könnte das letzte sein...) – einfach zügig durch!
  • Nach der Querung folgen rund 400 Höhenmeter Klettern (UIAA 1, evtl. auch 2) inkl. kurzer Klettersteige (A). Beides sollte aber für Mont-Blanc-Alpinisten keine zu große Herausforderung sein. Wer hier schon ins Schwitzen kommt, sollte spätestens jetzt die Ausrede „Ich genieße die Aussicht“ parat haben.
  • Auf gut 3.800 Metern erreicht man am Beginn des Gletschers „Glacier des Bossons“ ein kleines Gebäude. Dort zieht man die Steigeisen an und wandert nach rechts Richtung Gouter-Hütte (Refuge du Gouter). Wer dort einkehrt, geht direkt zur Hütte, ansonsten passiert man diese auf linker Seite über das Aiguille du Gouter (3.863 m).
  • Nach nun mittlerweile fast 2.700 Höhenmetern warten noch einmal 1.000 Höhenmeter am Glacier des Bossons. Die erste Hälfte zum Refuge Vallot auf etwa 4.350 Metern Höhe ist technisch einfach und eher eine Gletscherwanderung. Die Höhe spürt man hier aber garantiert und die Schritte werden zunehmend kleiner. Manchmal so klein, dass man denkt, man laufe rückwärts.
  • Im Refuge Vallot gibt es ein paar wenige Schlafplätze, wo man sich für den finalen Gipfelanstieg stärken kann.
  • Nach dem Refuge folgt nun kurz noch eine eher einfachere Passage, ehe etwa ab 4.500 Metern Höhe im Bereich um Grand Bosse, Petite Bosse und Rocher de la Tournette an der Landesgrenze zwischen Frankreich und Italien das Terrain gefährlicher wird – u.a. wegen schmaler Pfade und steileren, vereisten Aufstiegstufen. Hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen – oder der Cappuccino-Trinker vom Espresso-Fan.
  • Sind diese Schlüsselstellen aber geschafft, wird der letzte Abschnitt zum Gipfel deutlich einfacher.
  • Nach dem Rocher de la Tournette auf knapp 4.700 Metern Höhe folgen nur noch zwei sehr einfache Aufschwünge, ehe endlich nach rund 3.700 Höhenmetern im Aufstieg der 4.805 Meter hohe Mont Blanc erreicht ist.
  • Auf dem breiten Gipfelplateau ist genug Platz für alle Bergsteiger. Bei perfektem Wetter kann man hier den Sonnenaufgang, den Vormittag oder den Mittagssnack genießen. Empfehlung: den „Gipfel-Schnaps“ für den ultimativen Glücksmoment.
  • Der Abstieg zur Gouter-Hütte folgt über die exakt gleiche Route.
  • Absteigen sollte man nun ins Tal nur, wenn es noch vor Mittag ist, da ansonsten die Steinschlaggefahr im Grand Couloir zu hoch wäre.
  • Nach dem Abklettern quert man nun auf 3.350 Metern das Grand Couloir nach rechts. Achtung: Auf keinen Fall für diesen sehr kurzen Abschnitt Pausen einlegen, sondern zügig durchgehen. Es gab bereits zahlreiche Todesfälle im Grand Couloir. Wer hier ein Selfie macht, hat das Prinzip „Alpinismus“ nicht verstanden.
  • Den Gletscherabschnitt bei der Rousse-Hütte kann man tagsüber oft auch ohne Steigeisen gehen. Es gibt hier kleine Spalten, auf die man aber achten muss.
  • Dann über die Info-Hut auf dem Aufstiegsweg nun über Cabane des Rognes absteigen.
  • Ab Cabane des Rognes gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder über den identischen Weg wieder bergab. Oder nach links (Südwesten) zur Zug-Bergstation Nid d'Aigle, wo allerdings derzeit (Sommer 2025) nur eine riesige Baustelle war. Wer dort keinen Zug erwischt, muss neben den Gleisen bis zur nächsten Station Col du Mont Lachat auf 2.077 Metern Höhe wandern, die man ohnehin auch im Aufstiegsweg passiert hat. Dort fährt garantiert regelmäßig ein Zug nach Saint-Gervais. Optional wandert man inkl. einem kurzen Zwischenaufstieg zum Mont Lachat auch zur Bellevue-Station auf 1.801 Metern Höhe, wo man mit der Gondel ins Tal von Les Houches fahren kann.

Tipp zur Planung: Als Tagestour nur für Ausdauersportler mit sehr guter Kondition empfehlenswert. Dann mit Start schon (deutlich) vor Mitternacht in Les Houches. Ich bin kurz vor 22 Uhr gestartet, war um 8 Uhr am Gipfel und etwa um 12 Uhr am Grand Couloir und hatte vor allem auf den letzten 1.000 Höhenmetern im Aufstieg und im gesamten Abstieg stark an Tempo rausnehmen müssen, was wohl auch etwas an der fehlenden Akklimatisation lag (Anreise direkt von Meereshöhe). Fazit: Der Mont Blanc verzeiht keine „spontanen Ausflüge“.

Bei guter Kondition und alpiner Erfahrung ist die Besteigung auch als Zweitagestour umsetzbar. Dann sollte man aber am ersten Tag nicht zu spät starten, sofern man bis zur Gouter-Hütte aufsteigt, da man bereits am ersten Tag das Grand Couloir im Aufstieg queren muss. Wer dort erst nachmittags quert, setzt sich unnötig hoher Gefahr aus. Ansonsten kann man auch in der Rousse-Hütte nächtigen, muss aber dann bis zum Gipfel noch rund 1.700 Höhenmeter zurücklegen – quasi eine „Höhentortur“ am zweiten Tag.

Auch eine Splittung auf 3 Tage ist möglich. Zum Beispiel: Nächtigung in der Rousse-Hütte, am 2. Tag Aufstieg zum Gipfel und Abstieg zur Gouter-Hütte und von dort am 3. Tag ins Tal absteigen. Klingt entspannter – und ist es auch, zumindest im Vergleich zum „Vollgas-Marathon“.

Streckenplan:

Mont Blanc Besteigung: Normalweg Streckenplan


Schwierigkeit der Besteigung des Mont Blanc über den Normalweg

Die technische Schwierigkeit ist für erfahrene Alpinisten überschaubar. Kritisch ist vor allem die Höhe: Knapp 3.800 Höhenmeter am Stück ohne lange Akklimatisation hauen rein – körperlich und mental. Wer bei 4.500 Metern noch einen lockeren Berglauf erwartet, wird spätestens beim Vallot-Notbiwak vom Gegenteil überzeugt.

Die Schlüsselstellen:

  • Grand Couloir: Kurz, aber brandgefährlich. Die Steinschlaggefahr ist der Hauptgrund, warum so viele Unfälle passieren. Leider oft auch kombiniert mit der Naivität einiger Bergsteiger, die das Couloir langsam und gemütlich queren.
  • Kletterei zum Gouter: 400 Höhenmeter, UIAA I–II, teilweise Klettersteig A. Machbar, aber nicht unterschätzen.
  • Höhe ab 4.500 m: Schmale Grate, steilere vereiste Aufschwünge – nichts Extremes, aber in Kombination mit der Höhe sehr fordernd.

Notwendige Ausrüstung für die Mont Blanc Besteigung

Ohne geht’s nicht. Auch wenn manche meinen, Mont Blanc = „bisschen Schneewandern“:

  • Steigeisen & Pickel
  • Klettergurt & Seil (v.a. für Gletscherpartien) - ja, es geht auch ohne, empfehlenswert ist das aber nie am Gletscher.
  • Helm (ja, auch für’s Couloir!)
  • Evtl. Stöcke für den Abstieg (Wunderwaffe gegen lahme Beine)
  • Warme Kleidung – selbst im Hochsommer können die Temperaturen am Gipfel zweistellig unter Null liegen
  • Stirnlampe für den Start in der Nacht
  • Sonnenschutz und gute Sonnenbrille für den Gletscher.

Optional (aber sehr empfehlenswert): GPS-Track, Erste-Hilfe-Set, Alu-Rettungsdecke und ein Stück „Gipfelschokolade“ für die Moral.


Beste Jahreszeit für die Mont Blanc Besteigung

Die klassische Saison geht von Mitte Juni bis Mitte September. Juli und August bieten die stabilsten Wetterfenster – aber auch die größte Wahrscheinlichkeit auf Menschenmassen. Juni und September sind ruhiger, dafür aber oft eisiger. Außerhalb dieser Zeit ist der Normalweg nur für sehr erfahrene Alpinisten oder geführte Expeditionen machbar – Lawinen und Stürme inklusive.


Anreise zum Mont Blanc

Der von mir beschriebene Parkplatz südlich oberhalb von Les Houches befindet sich an der "Rte de Bellevarde" am Ende der öffentlichen Straße (Google Maps Punkt Les lavouets). Dort gibt es aber nur Platz für 2-3 Autos. Wer flexibel im Abstieg sein möchte, lässt sich zu diesem Startpunkt hinfahren. 

Wer hingegen den Zug zur Unterstützung nimmt, parkt beim Bahnhof in Saint-Gervais und fährt vom Gare de Saint Gervais mit der Tramway du Mont Blanc bis zur Station Col du Mont Lachat auf 2.077 Metern Höhe oder zur Bergstation Nid d'Aigle auf knapp 2.400 Metern Höhe.


Mein Fazit

Die Besteigung des Mont Blanc über den Normalweg ist kein Sonntagsspaziergang, aber für fitte Alpinisten mit Grundausrüstung absolut machbar. Die größte Herausforderung sind nicht die technischen Passagen, sondern die enorme Höhe und die objektive Gefahr im Grand Couloir. Wer diese Faktoren respektiert, sorgfältig plant und nicht am falschen Ende spart, wird mit einem der unvergesslichsten Erlebnisse der Alpen belohnt.

Ob als schnelle Eintagestour, als gemütlichere Zwei- oder Dreitagestour – der Moment am Gipfel, auf 4.805 Metern Höhe, mit Blick über die halben Alpen, ist immer gleich: Gänsehaut pur.

Mont Blanc – kein Berg wie jeder andere, sondern ein Abenteuer, das in Erinnerung bleibt. Und wer es einmal geschafft hat, wird diesen „Weißen Berg“ nie wieder nur von unten anschauen können, ohne dass ein Grinsen im Gesicht erscheint.


Alle Informationen: Mont Blanc Besteigung: Normalweg

Art der Tour
Schwierigkeit der Tour
Schwierigkeit Klettern
Schwierigkeit Klettersteig
Max. Möhe
4805 Meter
Min. Höhe
1191 Meter
Höhenmeter
3800 Höhenmeter
Datum der Bergtour
18.08.2025
Adresse Startpunkt
74310 Les Houches, Route de Bellevarde
Dauer
20:00 Stunden
Distanz
30.4 km
Eigenschaften
  • Abschnitte durch Wälder
  • Als Zweitagestour mit Hüttenübernachtung möglich
  • Einkehrmöglichkeit(en) entlang der Route
  • Eispickel erforderlich
  • Felskontakt entlang der Route
  • Helm zu empfehlen
  • Klettersteige entlang des Weges
  • Kostenlos Parken
  • Mit Gletscherkontakt
  • Schotter-Passagen
  • Steigeisen erforderlich
Frequenz
hoch = sehr häufig begangene tour
Beste Jahreszeit

Ort

PLZ
74310
Straße
Route de Bellevarde
Gebirgsgruppe

Route (GPX-Strecke): Mont Blanc Besteigung: Normalweg

Die Route mit Höhenprofil und GPX-File zur Tour: Strecke Mont Blanc Besteigung: Normalweg

Hotel oder Unterkunft in Les Houches

Bergwetter Les Houches

Fotos

Mont Blanc Besteigung 38: Blick auf das überraschend einsame Gipfelplateau.
Mont Blanc Besteigung 01: Start kurz vor 22 Uhr über Les Houches und Chamonix.
Mont Blanc Besteigung 02: Zu Beginn ist der Weg einfach und entspannt.
Mont Blanc Besteigung 03: Blick ins Tal Richtung Chamonix. Die Lichter rücken stetig weiter nach unten...
Mont Blanc Besteigung 04: Am Col du Mont Lachat habe ich bereits knapp 900 Höhenmeter geschafft.
Mont Blanc Besteigung 05: Nun wird das Gelände auf dem zweiten Abschnitt Richtung Refuge de Tete Rousse etwas rauer.
Mont Blanc Besteigung 06: Kurze seilversicherte Passagen, aber noch kein Klettern.
Mont Blanc Besteigung 07: Über eine Leiter bergauf
Mont Blanc Besteigung 08: Gedenkkreuz
Mont Blanc Besteigung 09: Kurz vor der Refuge de Tete Rousse erreiche ich einen kleinen Gletscher. Da es mitten in der Nacht ist, muss ich für diesen Abschnitt auf Steigeisen wechseln, tagsüber kann man diese Passage auch ohne Steigeisen gehen.
Mont Blanc Besteigung 10: Nach der Hütte erreiche ich drei weitere Bergsteiger. Nun folgen bis zur Gouter-Hütte viele Kletterpassagen (UIAA 1-2) und kurze Klettersteige (A-B). Die Orientierung ist da im Dunklen aber die größere Herausforderung.
Mont Blanc Besteigung 11: Die Querung des oft saugefährlichen Grand Couloir. Mitten in der Nacht ist es zum Glück ganz ruhig.
Mont Blanc Besteigung 12: Es wechseln sich Geh- und Kletterpassagen.
Mont Blanc Besteigung 13: Die Passage zwischen den zwei Hütten war länger als gedacht, nun sehe ich endlich die Lichter der Gouter-Hütte.
Mont Blanc Besteigung 14: Nach mittlerweile 2.700 Höhenmetern im Aufstieg schwinden mit Beginn des Glacier des Bossons nun auch ordentlich meine Kräfte.
Mont Blanc Besteigung 15: Blick zurück. Die Lichter vieler Bergsteiger und im Hintergrund Les Houches und Chamonix.
Mont Blanc Besteigung 16: Die erste Hälfte am Gletscher bis zum Refuge Vallot (Notunterkunft) sind einfach - zum Glück für meine nun müden Beine.
Mont Blanc Besteigung 17: Mittlerweile habe ich auch etwas Kopfschmerzen - kein Wunder war ich doch direkt von Meereshöhe angereist und demnach absolut nicht akklimatisiert. Das Panorama entschädigt aber für die Müdigkeit.
Mont Blanc Besteigung 18: Refuge Vallot auf etwa 4.350 Metern Höhe in Sicht.
Mont Blanc Besteigung 19: Kurz vor Sonnenaufgang beim Refuge Vallot.
Mont Blanc Besteigung 20: Nach einer schlaflosen Nacht und mittlerweile 3.000 Höhenmetern gönne ich mir im Refuge Vallot nun eine Pause, um die Schlüsselstellen wieder etwas erholter zu überstehen.
Mont Blanc Besteigung 21: Danach gehts bei traumhaften Ambiente die letzten knapp 500 Höhenmeter bergauf.
Mont Blanc Besteigung 22: Großartiges Morgenpanorama bei perfektem Wetter und kaum Wind.
Mont Blanc Besteigung 23: Blick zurück.
Mont Blanc Besteigung 24: Der erste Abschnitt nach der Hütte einfach bergauf.
Mont Blanc Besteigung 25: Blick zurück auf das Refuge Vallot bei Sonnenaufgang.
Mont Blanc Besteigung 26: Blick Richtung Osten, kurz bevor sich erstmals die Sonne zeigt.
Mont Blanc Besteigung 27: Und schon zeigt sich die Sonne, bei wolkenfreiem Himmel - ein herrliches Ambiente.
Mont Blanc Besteigung 28: Im Funkeln der Sonne bergauf.
Mont Blanc Besteigung 29: Blick auf die schwierigste Passage am Gletscher, wo 3 Bergsteiger über eine eisige und steilige Bergstufe aufsteigen.
Mont Blanc Besteigung 30: Die Schlüsselsteile - eisig und steil. Vorsicht auch im Abstieg. Hier kann es auch mal Stau geben.
Mont Blanc Besteigung 31: Nach der Schlüsselstelle wird das Terrain nun nach einem schmalen Pfad deutlich einfacher.
Mont Blanc Besteigung 32: Die letzten zwei Aufschwünge zum Dach der Alpen sind zum Genießen. Wer es bisher geschafft hat, erreicht auch den Gipfel.
Mont Blanc Besteigung 33: Der letzte Aufschwung, bevor die Marke von 4.800 Metern geknackt ist.
Mont Blanc Besteigung 34: Geschafft - Die Belohnung für 3.700 Höhenmeter Sport kann sich sehen lassen.
Mont Blanc Besteigung 35: Auf dem Gipfelplateu gibt es genug Platz für die befürchteten Menschenmassen. Doch die waren überraschenderweise gar nicht da.
Mont Blanc Besteigung 36: Kaum ein Wind, Traumwetter und nur ein paar Grad unter dem Gefrierpunkt - besser kann das Wetter am höchsten Punkt der Alpen kaum sein.
Mont Blanc Besteigung 37: Verdiente Pause.
Mont Blanc Besteigung 39: Blick auf eine weitere Aufstiegsroute, wahrscheinlich über Aiguille du Midi.
Mont Blanc Besteigung 40: Panorama vom Gipfel.
Mont Blanc Besteigung 41: Blick Richtung Aufstiegsweg.
Mont Blanc Besteigung 42: Nichts los am höchsten Punkt der Alpen.
Mont Blanc Besteigung 43: Kurzes Beweis-Selfie vor dem Abstieg.
Mont Blanc Besteigung 44: Der Gipfelpfad und höchste Punkt der Alpen.
Mont Blanc Besteigung 45: Selfie kurz unterhalb des Gipfels.
Mont Blanc Besteigung 46: Im Abstieg muss man noch einmal ordentlich konzentriert an den Schlüsselstellen sein.
Mont Blanc Besteigung 47: Sind die mal geschafft, ist der restliche Abschnitt fast schon ein Kinderspiel - wenn nicht mein Körper schon unfassbar müde wäre.
Mont Blanc Besteigung 48: Ich kämpfe mich bis zum Refuge de Tete Rousse, wo ich mich mit einem Cola für den weiteren Abstieg stärke.
Mont Blanc Besteigung 49: Davor muss ich mich mehrmals hinsetzen. Der Mont Blanc als Tagestour ist eben kein Kinderspiel, schon gar nicht, wenn man ohne Akklimatisation anreist - das muss auch ein Langstreckenläufer akzeptieren ;)
Mont Blanc Besteigung 50: Nach der Cola-Stärkung folgt die Kletterpassage zum Refuge de tete Rousse.
Mont Blanc Besteigung 51: Ich werde beim Abstieg regelmäßig von anderen Bergsteigern oder Wanderern überholt - ein Schicksal, welches ich bisher als eher begeisterter Bergab-Läufer noch nie hatte... Aber lieber langsam und dafür sicher zurück ins Tal...
Mont Blanc Besteigung 52: Blick auf das Refuge de Tete Rousse.
Mont Blanc Besteigung 53: Im Grand Couloir ist es auch zur Mittagszeit "fast" ruhig - der kühle Juli hat das Couloir zum Glück wohl etwas entschärft.
Mont Blanc Besteigung 54: Bei der Cabane des Rognes entscheide ich mich nun links Richtung Nid d'Aigle abzusteigen, wo "eigentlich" ein Zug ins Tal fahren sollte.
Mont Blanc Besteigung 55: Blick zurück.
Mont Blanc Besteigung 56: Am Nid d'Aigle finde ich allerdings nur eine riesige Baustelle, sodass ich entlang der Gleise bis zum Gol du Mont Lachat auf 2.077m Höhe absteigen muss. Dort erreiche ich auf die Sekunde genau einen Zug. Der erspart mir den letzt
Mont Blanc Besteigung: Normalweg Streckenplan
Mont Blanc Besteigung: Normalweg Höhenprofil

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1 Bewertung
(Aktualisiert: 17 Oktober 2025)
Gesamtbewertung
 
4.7
Atmosphäre
 
5.0
Ausdauer
 
4.5
Technik / Schwierigkeit
 
3.5
Konditionell fordernde Hochtour, die aber mit einem spektakulären Panorama belohnt. Weniger überlaufen als gedacht.
H
#1 Bewerter
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