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Im Mai, zum Ende der Saison 2018/19 stand fest, der FC Bayern München wurde erneut deutscher Meister mit einem souveränen 5:1 Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Damit können die Bayern die Sommerpause genießen und sich auf die neue Saison freuen und vor allem vorbereiten.

Sommerpause ist in diesem Sinn relativ, denn bereits Ende Juli stehen die ersten Spiele der Saison 2019/20 auf dem Spielplan des FC Bayern München. Dasselbe gilt natürlich für andere Vereine. Die Sommerpause ist somit für die Spieler eine wertvolle und wichtig Unterbrechung der „Fußballroutine“. Was machen also die Top-Spieler in ihrer wohlverdienten Pause? Und was kann man sich als Laie oder als regionaler Fußballclub davon abschauen?

Entspannung, Erholung und private Termine

„Mach mal Pause“. Diese scheinbar alte Weisheit hat auch heute noch ihren Sinn und ihre Gültigkeit. Die Seele baumeln lassen und sich körperlich und geistig zu erholen ist wichtig, um die Batterien wieder aufzuladen und Stress abzubauen. So sehr Fußballer ihren Job lieben, der Stressfaktor ist dennoch nicht zu unterschätzen. Die Fans können dann ebenfalls eine Pause einlegen. Wenn das Warten zu lange wird, widmen sich viele Fans zunehmend Online-Casino Spielen. Insbesondere der Online Spielautomat „World Football Stars“ findet großen Anklang bei Fußballfreunden. So kann man am Strand oder bei einer Grillparty etwas Fußball-Atmosphäre genießen und sich auf die neue Saison freuen.

Strandurlaub in warmen Gefilden oder mal was Neues ausprobieren steht bei einigen Fußballprofis ebenfalls auf dem Programm. So findet man den FC Bayern Spieler Thomas Müller auf dem Tennisplatz oder auf der Rennstrecke. Das kann natürlich die Verletzungsgefahr erhöhen und ist vielleicht vom Coach im Hinblick auf die neue Saison nicht immer gerne gesehen. Um aber mal vom Fußball mental abschalten zu können, sind andere Sportarten oder Hobbies sehr hilfreich. Für Amateur-Spieler und -Vereine ist das auch eine gute Idee. Warum nicht mit der Jugendmannschaft klettern gehen oder alleine mal was Neues ausprobieren? Eine andere Sportart erweitert den Horizont, kann gezielt bestimmte Fähigkeiten verbessern und das Gelernte lässt sich dann auf den Fußball übertragen. Das gilt natürlich im Umkehrschluss für alle Sportarten. Neue Erfahrungen sind immer wertvoll!

Die Sommerpause bietet eine gute Gelegenheit in dem recht vollgestopften Terminkalender der Top-Fußballspieler, mit dem Privatleben aufzuholen. So hat der ehemalige deutsche Nationalspieler Mesut Özil seine Verlobte im Juni geheiratet. Die 26-jährige Braut ist die ehemalige Miss Türkei, Amine Gülse, die heute eine bekannte Schauspielerin in der Türkei ist. So nahm sogar Ministerpräsident Erdogan als Ehrengast und Trauzeuge an der Hochzeit in Istanbul teil. Auch Fußball-Weltmeister Matthias Ginter hat seine kirchliche Hochzeit mit seiner Frau Christina in diesem Jahr gefeiert.

teanwork pixabay 900Vereinsleben- und Organisation

Außerhalb des üblichen Alltags bietet die Sommerpause eine gute Gelegenheit organisatorische Dinge anzugehen. Die großen Vereine beschäftigen sich in dieser Zeit viel mit Spieler-Transfers und der Aufstellung der Mannschaften für die kommende Saison. Fußball-Fans diskutieren oft heiß im Biergarten über neue Spieler und mögliche Strategien. Eine Zeit, in der auch viele Wetten abschließen, ob online oder mit Freunden.

Vereine nutzen den Sommer gerne, um das Vereinsleben und die Gemeinschaft zu fördern. Denn ein eingespieltes Team, eine gute Gemeinschaft und die richtige Motivation verhelfen zum Sieg. Einige Vereine, ob Amateur- oder Top-Vereine, nutzen daher gerne teambildende Maßnahmen. Wir kennen das aus anderen Berufen, wo Teamarbeit äußerst wichtig. Je nach Alter und Interessen gibt es eine Reihe an Vorschlägen für teambildende Aktivitäten, die mehr oder weniger sportlich ausgerichtet sein können. Vom berühmten Laser- oder Paint-Ball, Hochseilgarten oder Mountainbike-Tour, bis zum Kochkurs, Kegeln oder Krimiabend. Dabei können gelegentlich auch Familienangehörige oder Freunde mit einbezogen werden, was die Gemeinschaft weiter stärkt. In der höheren Liga lohnt es sich entsprechende Berater und Sportpsychologen mit einzubinden, die den einzelnen und das Team als Ganzes fördern können. Gemeinsam an einem Strang ziehen – klingt einfach, ist aber in der Realität oft viel komplizierter

Vorbereitung auf die kommende Saison

Im Bereich der Bundesliga und der Profis stehen den Trainern hier ganze Teams an Sportwissenschaftlern, Medizinern, Ernährungsberatern, Physiotherapeuten und viele mehr zur Verfügung. Richtig, es handelt sich um eine Wissenschaft. Die ultimative Antwort hat keiner, sonst wäre der Sieg ja sicher. Die Fitness, das Können und Talent sowie die mentale Verfassung und Einstellung jedes einzelnen Spielers sind von Bedeutung – und wie diese dann als Team gemeinsam umgesetzt werden können. Eine spannende Aufgabe, bei der man nie auslernt. Wir können hier also keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Schauen wir uns dennoch einige Punkte an:

Fitness. Fußball ist in Sachen Fitness und Fähigkeiten ein besonderer Sport. Neben guter Ausdauer, denn 90 Minuten sind kein Pappenstiel, muss ein Fußballer auch ein schneller Sprinter sein und Kraft haben. Gezieltes Krafttraining gehören auf den Plan genauso wie Ausdauer- und Geschicklichkeitstraining. Den Spitzensportlern stehen dabei Experten zur Seite, denn ein richtig gutes Fitness- und Trainingsprogramm muss auf den einzelnen Spieler abgestimmt werden. Die Stärken müssen richtig gefördert und an den Schwächen muss konsequent gearbeitet werden.

Training auf dem Platz. In vielen Ratgebern wird grundsätzlich betont, dass der Spaß am Fußball am wichtigsten sei und dass man die Spieler möglichst viel mit dem Ball üben lassen sollte. Also nicht nur pures Lauftraining, sondern am besten gleich mit Ball und in Richtung Tor. Klingt logisch, denn ein gutes Ballgefühl ist durch nichts zu ersetzen und kommt mit Übung. Denn „Übung macht den Meister“, wie wir alles wissen. Gerade bei den Jugendmannschaften sollte man den Sport mit viel Freude und Motivation angehen, und nicht mit Druck, wie man leider oft genug zu sehen bekommt.

Ernährung. Der DFB hat neben Trainingstipps auch Ratschläge zur richtigen Ernährung für Fußballer zusammengestellt. Im Profibereich werden die Spieler durch Ernährungsberater unterstützt. Im Allgemeinen gelten viel Obst und Gemüse für Vitamine. Bei Fleisch und Fisch sollte man Qualität vor Quantität setzen. In der aktiven Zeit benötigen Sportler Protein und Kohlehydrate, beispielsweise aus Eiern oder Nudeln. Und natürlich viel trinken.

Letztendlich muss jeder Sportler entscheiden, wieviel Freizeit oder Trainingszeit in die Sommerpause eingeplant werden können oder müssen. Bei Amateurvereinen sollte jedenfalls der Spaß im Vordergrund stehen. Teambildende Aktivitäten sind in vieler Hinsicht ein ausgezeichnetes Mittel, um den Zusammenhalt und die Motivation zu fördern.


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