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Geoffrey Kamworor möchte am Samstag (24. März) den Titel-Hattrick bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Spanien.

Er wäre nach Zersenay Tadese erst der zweite Läufer dem dies gelänge. Der Halbmarathon-Weltrekordler gewann von 2006 bis 2009 gleich vier Mal. Drei Österreicher und eine deutsche Läuferin sind ebenfalls am Start.

Kamworor gewann 2014 im Alter von 21 Jahren seinen ersten Titel. Vor zwei Jahren holte er sich in Cardiff den zweiten WM-Erfolg und das trotz eines Sturzes während des Rennens.

Harte Konkurrenz

Mit einer Bestzeit von 58:54 Minuten ist er einer von vier Athleten, die schon unter 59 Minuten laufen konnten. Das Feld führt der für Bahrain startende Kenianer Abraham Cheroben (58:40 min) an. Auch die Kenianer Jorum Okombo (58:48 min) und Alex Korio (58:51 min) haben eine etwas schnellere Bestzeit als Landsmann Kamworor. Stärkster Äthiopier ist Jemal Yimer mit exakt 59 Minuten in seiner Vita. Europas heißestes Eisen ist Julien Wanders. Der Schweizer verbesserte erst im Februar den nationalen Rekord auf 60:09 Minuten.

Zweikampf um Gold

Bei den Damen wird ein Duell zwischen Weltrekordhalterin Joyciline Jepkosgei (64:51 min) und Fancy Chemutai, die im Februar in Ras Al Khaimah nur eine Sekunde langsamer lief, erwartet. Hinter den zwei Kenianerinnen hat auch Eunice Chumba (Bahrain/66:11 min) eine Chance auf das Podest. Erstmals seit 2012 ist mit Anja Scherl auch eine Läuferin aus Deutschland am Start.

Herzog heißestes Eisen

Bei den Herren treten sogar gleich drei Österreicher an. Peter Herzog, Christian Steinhammer und Lemawork Ketema sorgen für die erste ÖLV-Teilnahme seit elf Jahren. Heißestes Eisen ist Herzog, der eine 63er-Zeit anpeilt. Auch Ketema kann in diesen Bereich laufen. Steinhammer traut sich 1:04 Stunden zu.


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