Der Triathlon-Profi Morgan Pearson beeindruckte vor wenigen Tagen beim Houston Halbmarathon mit einer herausragenden Zeit über die Halbmarathondistanz.
Pearson bewältigte die 21,1 Kilometer lange Strecke in einer Zeit von nur knapp über einer Stunde. Damit lag er lediglich dreieinhalb Minuten über dem Halbmarathon-Weltrekord.
Schneller als der beste Österreicher aller Zeiten
Der 31-Jährige nutzte den Houston Halbmarathon als Saisonauftakt und glänzte mit einer Zeit von 1:01:01 Stunden. Das entspricht einen km-Schnitt von 2:54 Minuten. Diese Leistung brachte ihm den 15. Platz im Gesamtklassement ein, womit er unter anderem vor dem deutschen Marathon-Profi Johannes Motschmann landete. Zudem verbesserte Pearson seine persönliche Bestleistung um sieben Sekunden. Mit dieser Zeit hätte er den österreichischen Halbmarathon-Rekord deutlich unterboten. Auch in der ewigen deutschen Bestenliste würde er unter den Top 10 rangieren und nur knapp eine Minute über dem DLV-Rekord liegen.
Pearson aber unzufrieden
Trotz dieser außergewöhnlichen Leistung für einen Triathleten zeigte sich Pearson nach dem Rennen unzufrieden. Auf seinem Instagram-Kanal sprach er von einer "mittelmäßigen Performance" und berichtete von schweren Beinen, die eine noch bessere Zeit verhindert hätten.
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Olympia-Start bei den Spezialisten?
Für die Olympischen Spiele 2028, die in seinem Heimatland stattfinden werden, hat Pearson große Ziele. Mit seiner aktuellen Laufzeit wäre sowohl ein Start bei den Läufern als auch bei den Triathleten möglich. Allerdings dürften seine Chancen auf eine Spitzenplatzierung im Triathlon deutlich größer sein. Bei den letzten Olympischen Spielen belegte er im Einzelrennen den 31. Platz. Mit der Mixed-Staffel sicherte er sich jedoch die Silbermedaille für die USA.
Foto: © ERIC SALARD from Le Chateau d'Oleron, FRANCE, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons
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