Mohamed Abdilaahi
Mohamed Abdilaahi (Foto: © Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)
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Abdilaahi sprengt den deutschen Rekord in Valencia

Valencia liebt Tempo, und das zeigte sich gleich zu Beginn des Laufjahres eindrucksvoll.

Beim renommierten 10K Valencia Ibercaja verwandelte sich der Sonntag in eine Bühne für Rekorde, mutige Angriffe und persönliche Durchbrüche. 

Abdilaahi stürmt in eine neue Liga

Im Mittelpunkt aus deutscher Sicht stand Mohamed Abdilaahi. Der Kölner lief ein Rennen, das selbst erfahrene Beobachter staunen ließ. Auf der rund 500 Meter langen Zielgeraden mobilisierte er die letzten Reserven, überholte einen Konkurrenten nach dem anderen, ehe er nach 27:22 Minuten das Ziel erreichte. Damit verbesserte er den deutschen Rekord von Amanal Petros um zehn Sekunden und steigerte sich selbst um unglaubliche 18 Sekunden. Ein Quantensprung, der ihn endgültig in eine neue Leistungskategorie katapultierte.https://vg06.met.vgwort.de/na/6eb53e65ca9540b8bdfa4e71d63c8cbd

Schon vier Wochen zuvor hatte Abdilaahi seine starke Form angedeutet, als er in Saudi-Arabien die deutsche Bestleistung über fünf Kilometer auf 13:17 Minuten schraubte. Über den Jahreswechsel konservierte er diese Form und übertrug sie nun souverän auf die doppelte Distanz. Nach den Marathonrekorden von Samuel Fitwi und Amanal Petros setzte Valencia damit erneut den Rahmen für eine deutsche Bestmarke.

Valencia bleibt deutsches Rekordpflaster

Auch Richard Ringer hatte allen Grund zur Freude. Der Marathon-Europameister von 2022 arbeitete sich auf den letzten Metern konsequent nach vorne und lief nach 27:39 Minuten ins Ziel. Platz 14 bedeutete für den 36-Jährigen nicht nur eine neue persönliche Bestzeit, sondern auch Rang drei in der ewigen deutschen Bestenliste. Seinen bisherigen Hausrekord unterbot er dabei um fast eine Minute.

Bei den Frauen sorgte Lisa Merkel für den nächsten Paukenschlag. Die 22-Jährige ging mutig an, hielt das hohe Tempo konstant und lief mit einer Bruttozeit von 31:10 Minuten in eine neue Leistungsdimension. Netto wurden sogar 31:01 Minuten gestoppt. Damit verbesserte sie ihre Bestzeit um 71 Sekunden, belegte Rang 15 in einem Weltklassefeld und schob sich auf Platz vier der deutschen Allzeitliste.

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Foto: © Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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