Andreas Vojta hat im ersten Versuch das Limit für die Freiluft-Europameisterschaften in München geknackt.
Der Niederösterreicher blieb beim 10.000-Meter-Europacup in Pacé (Frankreich) deutlich unter der geforderten Norm für die EM. Der Salzburger Peter Herzog hingegen verpasste das Limit klar.
Auf Position 4 in der Österreichischen Bestenliste
Andreas Vojta belegte im A-Lauf mit 28:06,88 Minuten den 13. Rang. Damit hatte er mehr als acht Sekunden Guthaben auf das EM-Limit, welches bei 28:15,00 Minuten liegt. Zudem verbesserte Vojta mit einem neuen Wiener Landesrekord seine persönliche Bestzeit um mehr als 20 Sekunden.
In der ewigen österreichischen Bestenliste positionierte sich der 32-Jährige auf Platz 4. Das Rennen in Frankreich gewann Lokalmatador Jimmy Gressier, der mit 27:24,51 Minuten sogar unter der WM-Norm (27:28,00 Minuten) blieb.
Herzog von Seitenstechen gestoppt
Keine Chance auf das EM-Limit hatte Peter Herzog. Er hatte nach gut der Hälfte des Rennens Probleme mit Seitenstechen und kam im A-Lauf mit 28:40,80 Minuten nur zu Rang 25. Für den Marathon-Rekordhalter war es aber immerhin eine persönliche Bestzeit und ein Salzburger Landesrekord.
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Deutsches Team mit guten Leistungen
Stark waren auch Deutschlands Athleten. Alina Reh belegte hinter der Türkin Yasemin Can (31:20,80 Minuten) mit 31:39,86 Minuten den 2. Rang. Auf Platz 3 folgte Katharina Steinruck, die mit 32:03,88 Minuten deutlich unter dem EM-Limit von 32:20 Minuten lag. Bei den Herren liefen Filimon Abraham (7. / 28:03,39 Minuten) und Nils Voigt (9. / 28:04,81 Minuten) Zeiten unterhalb der EM-Norm.
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