Das große Laufbuch der Trainingspläne

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Der aktuell beste 800-Meter-Läufer der Welt, Mohammed Aman musste bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Sopot ordentlich zittern.

Zum Abschlusstag der Titelkämpfe wurde der Äthiopier von zwei Lokalmatadoren ordentlich gefordert. Im 3000-Meterlauf der Damen triumphierte erwartungsgemäß Weltrekordlerin Genzebe Dibaba, ohne ordentlich auf das Gaspedal steigen zu müssen. Auch Altmeister Bernard Lagat ging nicht leer aus.

20-Jähriger verteidigt Titel
Die 800 Meter waren besonders aus Sicht des Veranstalterlandes eines der großen Highlights der Hallen-WM. Mit Marcin Lewandowski und Adam Kszczot qualifzierten sich zwei polnische Läufer für das Finale. Und die sollten den amtierenden Freiluft- und Hallenweltmeister Aman bis zum Schluss fordern. Nachdem der Niederländer Thijmen Kupers in den ersten zwei von vier Runden als Sparringpartner einsprang und den Favoriten das Tempo beisteurte, zogen die Polen Ende der dritten Runde ordentlich das Tempo an. Aman konnte nur mit Mühe folgen, auf der Schlussgeraden ließ er aber auch seinem größten Widersacher Kszczot keine Chance. In 1:46,40 Minuten lief der 20-Jährige zu seinem nächsten internationalen Titel. Kszczot musste sich mit Silber begnügen, Lewandowski rettet ursprünglich Bronze vor dem Briten Osagie ins Ziel, wurde aber nach dem Lauf disqualifiziert, da er in der Schlusskurve mit einem Bein die Bahn verlassen hatte.

Weltmeisterin bei den Damen wurde US-Läuferin Chanelle Price mit der Jahresweltbestleistung von 2:00,09 Minuten. Die Schweizerin Selina Büchel verpasste als Vierte nur knapp das Podest.

Steigerungsläufe über 3.000 Meter
Über 3.000 Meter wurde Genzebe Dibaba ihrer "haushohen" Favoritenrolle gerecht. Nachdem der erste Kilometer in 3:24 gebummelt wurde, machte die 23-jährige erst am letzten Kilometer ernst, den sie in 2:38 Minuten lief und damit der Konkurrenz problemlos enteilte. Deutlich enger ging es im 3.000-Meter-Finale der Herren zu, das der Kenianer Caleb Mwangangi Ndiku dank schnellem Schlusskilometer (2:22 min) in 7:54,94 Minuten vor US-Läufer Bernard Lagat gewann. Für Titelverteidiger Lagat war es bereits die fünfte Hallen-WM Medaille seit 2003. Sein Landsmann Galen Rupp ging als Vierter hinter dem Äthiopier Dejen Gebremeskel hingegen leer aus.


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