Kenia-Siege in Männer- und Frauenklasse. Südafrikaner Gelant läuft erstmals unter 28 Minuten. Massenteilnahme unter dem Tafelberg.
Das zweite Rennen der Absa-Laufserie über 10 km in Kapstadt erbrachte die erwarteten Kenia-Siege: Vincent Langat, der neue Laufstar*, beherrschte die Männerklasse in 27:51 Minuten, während seine Landsfrau Diana Chepkorir ihr Rennen fast konkurrenzlos in 31:47 Minuten vor weiteren Ostafrikanerinnen dominierte.
Die Spitze bei den Männern
Einen weiteren Glanzpunkt setzte wiederum Elroy Gelant (RSA), der erneut (wie schon beim ersten Absa-Rennen) auf Rang 2 einlief. Nur diesmal stach er mit einer deutlichen Leistungssteigerung hervor, als er erstmals unter der 28-Minuten-Grenze auf das Podium rannte. Nach mehreren persönlichen Bestzeiten in den letzten neun Monaten blieb er nur 3 Sekunden hinter dem Sieger Langat zurück und konnte sich über die neue Bestzeit in 27:55 Minuten freuen. Dritter wurde der erstmals außerhalb von Kenia startende Francis Abongo mit einer Bestzeit von 28:16 Minuten. Interessant die Entwicklung von anderen Südafrika-Teilnehmern, hinter seinem Landsmann und Clubkollegen George Kusche (28:51) erstaunte der Ultraläufer Lloyd Bosman (Nedbank/Zweiter beim Two Oceans) mit flotten 28:56 Minuten auf der für ihn kurzen Wettkampf-Distanz.
Für Elroy Gelant, der wohl seinen Frust über die verpasste Olympia-Teilnahme im Marathon positiv zur Erhöhung seiner Leistung umsetzen konnte (auf Rang 83 weltweit kam er nicht mehr für die erweiterte Qualifikation in Frage), spielte auch der oftmals hinderliche Wind in Kapstadt keine große Rolle. "Der Wind war ein Faktor. Ich habe mir einfach gesagt, wie ein Skipper, der bei Wind in einem Boot sitzt, muss man nur die Segel wechseln, also habe ich einfach den Laufwinkel geändert. Aber ich wusste, dass ich gut laufen würde. Ich bin trotzdem zufrieden mit dem Rennen", erklärte er nach dem Zieleinlauf.
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* Langat lief kürzlich in Deutschland seine PB über 10 km mit 27:11 min

Die Top 3 der Frauen
Im Frauenrennen wiederholte Diana Chepkorir ihren Sieg mühelos vor Neheng Khathala (Lesotho/32:16) und Getenesh Agafew (Äthiopien/32:48).
Beeindruckend war die hohe Massenteilnahme vor der Kulisse des Tafelberges von Kapstadt.
Fotos: © Mark Sampson

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