Swiss Snow Walk & Run Arosa 2025
Swiss Snow Walk & Run Arosa 2025 (Foto: © Justin Gielen)
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Familientradition auf Schnee beim Swiss Snow Walk & Run in Arosa

Der Winter zeigt sich von seiner sportlichsten Seite, sobald der Swiss Snow Walk & Run in Arosa ruft.

Für die Familie Käppeli aus dem aargauischen Schlossrued ist dieser Termin längst fix im Kalender verankert. Seit 2018 gehört der Swiss Snow Walk & Run zu ihrem Jahresbeginn wie Raclette zum Winter. Am 10. Januar steht die Familie auch bei der 22. Austragung wieder gemeinsam am Start – und doch geht jeder seinen eigenen Weg.

Gemeinsam los, getrennt unterwegs

Der Startschuss fällt für alle vier Familienmitglieder gleichzeitig, doch schon nach wenigen Metern teilt sich das Feld innerhalb der Familie. Mama Isabel und Tochter Lea laufen, Papa Roman und Sohn Noel wandern. Ziel bleibt für alle gleich: der Obersee in Arosa, Start- und Zielpunkt des Rundkurses. Die Wahl fiel erneut auf die Acht-Kilometer-Strecke des Swiss Snow Walk & Run, eine Distanz, die für die Käppelis perfekt passt.

«Noel möchte nicht laufen, Lea hingegen schon.» sagt Isabel nüchtern und mit einem Lächeln. Roman ergänzt trocken: «Nicht zu viel und auch nicht zu wenig.» Die Strecke gilt für die Familie als die landschaftlich reizvollste Variante des Swiss Snow Walk & Run.

Erwartungen so bunt wie das Winterpanorama

Während der Swiss Snow Walk & Run alle verbindet, unterscheiden sich die Erwartungen deutlich. Isabel hofft auf Spass, gutes Wetter und eine tolle Aussicht. Roman freut sich auf einen entspannten Marsch mit Blick auf die verschneite Bergwelt. Noel denkt schon vor dem Start an «die Zwischenverpflegung bei der Mittelstation der Weisshornbahn», während Lea das Ziel fest im Blick hat: «das lässige Finisher-Geschenk».

Die Vorbereitung verlief diesmal nicht ganz nach Plan. Wegen Fussproblemen konnte Lea nicht wie gewohnt trainieren. Der Start beim Swiss Snow Walk & Run stand für sie dennoch ausser Frage. «Wir trainierten einfach so gut wie es ging und werden den Lauf geniessen», sagt Isabel. Entscheidend ist für die Familie nicht die Zeit, sondern die gemeinsame Erfahrung.

Erlebnisse abseits der Stoppuhr

Was den Swiss Snow Walk & Run für die Käppelis besonders macht, sind die Momente abseits des sportlichen Anspruchs. «Vor allem, wenn wir etwas Spezielles sehen», erzählt Noel. Steinböcke, Gämsen oder Eichhörnchen gehören für ihn genauso dazu wie Schnee unter den Schuhen. Kein Wunder also, dass der Eichhörnliweg auch dieses Jahr wieder fix eingeplant ist. Lea bringt es auf den Punkt: «Er stellt jedes Jahr ein Muss dar.»

Swiss Snow Walk & Run Arosa

Sportlich vielseitig unterwegs

Während Roman sich ganz dem Wandern verschrieben hat, sind Isabel und Lea auch bei anderen Laufveranstaltungen aktiv, darunter der Frauenlauf in Bern oder der Hallwilerseelauf. Snowboarden, Skifahren und Radfahren ergänzen das sportliche Programm der Familie. Noel ist zusätzlich in der Jugendfeuerwehr Rued engagiert, Lea ebenfalls. Roman bastelt in seiner Freizeit, Noel tüftelt an Lego Technic, Isabel arbeitet neben Familie und Haushalt im Café Caprice der Bäckerei Mathys in Schöftland.

Swiss Snow Walk & Run mit neuem Streckenkonzept

Der Swiss Snow Walk & Run präsentiert sich 2026 mit überarbeiteten Strecken. Drei der vier Distanzen wurden angepasst. Die Rundkurse S4, S8 und S16 starten und enden am Obersee, während der S11 mit 1028 Höhenmetern aufs Weisshorn führt. Alle Strecken können laufend oder wandernd absolviert werden. Erwartet werden 800 bis 900 Teilnehmer. Auch kurzfristige Nachmeldungen sind möglich, der Nachwuchs misst sich beim Kids Run über einen Kilometer rund um den Obersee.

Für die Familie Käppeli bleibt der Swiss Snow Walk & Run ein Fixpunkt, bei dem sich Bewegung, Natur und gemeinsame Zeit auf ideale Weise verbinden.

Alle wichtigen Informationen zum Swiss Snow Walk & Run Arosa

Fotos: © Swiss Snow Walk & Run/Justin Gielen

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