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Nach dem 9. Platz gestern bei der Triathlon-Europameisterschaft der Damen durch Julia Hauser, verpasste Luis Knabl heute in München nur denkbar knapp die Top 10.

Dem Tiroler fehlten am Ende nur vier Sekunden. Eine weitere Talentprobe lieferte auch Leon Pauger ab. Der 23-jährige Vorarlberger lief im 72-köpfigen stark besetzten Starterfeld auf den tollen 16. Platz. Gold, Silber und Bronze gingen nach Frankreich.

Top-Ergebnisse für Knabl und Pauger

Als Fünfter stieg der als starke Schwimmer bekannte Tiroler Luis Knabl aus dem Münchner Olympiasee und schaffte damit klar den Sprung in die erste 12-köpfige Spitzengruppe. In der ersten 28 Athleten umfassenden Verfolgergruppe konnten sich  der Vorarlberger Leon Pauger und der Tiroler Tjebbe Kaindl positionieren. Die Spitzengruppe arbeitete auf den acht Runden um den Olympiapark gut zusammen - Knabl führte diese auf der sechsten Runde auch an - und so konnten sie den Vorsprung auf ihre Verfolger kontinuierlich auf eine Minute ausbauen. Auf der hügeligen Laufstrecke ging es dann für Knabl um eine Top 10 Platzierung. Letztendlich fehlten ihm nach 10 Kilometern nur vier winzige Sekunden auf diesen. Eine Talentprobe lieferte dahinter der 23-jährige Leon Pauger ab. Bei seiner ersten Europameisterschaft über die Olympische Distanz lief der Vorarlberger auf den tollen 16. Platz.

„Es war ein gutes Rennen. Mit dem 11. Platz bin ich voll zufrieden. Es ist alles gut aufgegangen. Die ein oder andere Sache hätte vielleicht noch besser sein können, aber so knapp an den Top 10, damit bin ich wirklich zufrieden. Das war jetzt wichtig fürs Selbstvertrauen und dass ich wieder gute Punkte in der Weltrangliste gesammelt habe, um bei den World Triathlon Series-Bewerben (WM-Serie) reinzukommen“, so Knabl im Ziel.

„Ich hätte es mir ganz anders vorgestellt, da normalerweise meine Stärke beim Schwimmen und am Rad liegen. Ich dachte am Rad, dass das Rennen heute für mich gelaufen ist. Ich bin noch nie so gelaufen. Das war mein bester Lauf bis jetzt auf zehn Kilometer. Ich bin extrem zufrieden. Die meisten Triathlons sind Laufentscheidungen und das stimmt mich sehr zuversichtlich für die nächsten Rennen“, so Pauger glücklich im Ziel.

„Ich habe mich im Vorfeld schon so auf den Bewerb gefreut und beim Wettkampf hatte ich zwei Stunden lang Gänsehaut. Leistungsmäßig bin ich heute überhaupt nicht zufrieden, vor allem beim Laufen! Um das Positive hervorzuheben: Ich konnte die mega Stimmung länger genießen!“, so Kaindl nach seiner ersten Europameisterschaft über die Olympische Distanz.

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Ich bin sehr zufrieden mit dem 11. Platz von Luis und dem 16. Platz von Leon. Das war schon richtig gut. Es ist aber immer eine Momentaufnahme und man darf sich nicht auf Erfolgen ausruhen. Der nächste Wettkampf kommt bestimmt. Der aktuelle Moment ist aber sehr zufriedenstellend“, so ÖTRV-Sportdirektor Robert Michlmayr.

Mixed-Team EM steht morgen auf dem Programm

Morgen folgt in München um 18 Uhr noch der Mixed-Team Bewerb. Bei den Herren werden Luis Knabl und Leon Pauger an den Start gehen. Bei den Damen bleiben dem ÖTRV-Sportdirektor mit Julia Hauser, Lisa Perterer und Therese Feuersinger noch weitere Optionen. „Wir werden das heute noch im Team besprechen und dann das Team für morgen nominieren“, so Michlmayr abschließend.

Ergebnis Triathlon Europameisterschaft München, Herren

Olympische Distanz (1500m Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen)

Armband Love Running

1. Leo Bergere (FRA), 1:41:09h
2. Pierre Le Corre (FRA), 1:41:17h
3. Dorian Coninx (FRA), 1:41:24h
11. Luis Knabl (Raika Tri Telfs, T), 1:42:50h
16. Leon Pauger (Radverein Pro Cycle Team Bregenz, V), 1:43:30h
43. Tjebbe Kaindl (TRI TEAM TS Wörgl, T), 1:48:04h


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