SKIGEBIET LIVE-SUCHE

Schnellsuche: Erweiterte Suche

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Zwölf Mal wird von 7. bis 17. März 2019 in Östersund (Schweden) um Gold, Silber und Bronze gekämpft.

Erstmals werden bei den 50. Biathlon-Weltmeisterschaften so viele Wettbewerbe ausgetragen. Neu im Programm ist die Single-Mixed-Staffel.

Neben jeweils vier Einzelbewerben bei den Damen und Herren wird jeweils eine Teamstaffel durchgeführt und zwei weitere Mixedbewerbe. In Summe kann so ein Biathlet auf bis zu sieben Wettkampfteilnahmen kommen.

Die stärksten Nationen kommen aus Norwegen und Russland. Auch Deutschland, Frankreich und Italien sind mit einigen starken Athleten vertreten. Österreichs Biathleten sind in der Außenseiterrolle, genauso wie die von Gastgeber Schweden.

Die erfolgreichsten Biathleten aller Zeiten

Der Norweger Ole Einar Björndalen ist mit 20 Goldmedaillen und insgesamt 45 Medaillen der erfolgreichste Biathlet aller Zeiten. Er beendete allerdings 2018 seine Karriere, genauso wie sein Landsmann Emil Hegle Svendsen, der mit 12 Goldmedaillen und insgesamt 21 Medaillen auf Platz 2 liegt. Diesen könnten er allerdings bei diesen Titelkämpfen an Martin Fourcade verlieren, der von 2011 bis 2017 bei nur sechs Weltmeisterschaften insgesamt 11-mal Gold holte und unglaubliche 25 Medaillen abräumte.

Das sind die erfolgreichsten Biathleten bei den Herren:

1. Ole Einar Björndalen (Norwegen) - 20 x Gold // 14 x Silber // 11 x Bronze

2. Emil Hegle Svendsen (Norwegen) - 12 x Gold // 6 x Silber // 3 x Bronze

3. Martin Fourcade (Frankreich) - 11 x Gold // 10 x Silber // 4 x Bronze

4. Frank Luck (Deutschland) - 11 x Gold // 5 x Silber // 4 x Bronze

5. Alexander Tichonow (Sowjentunion) - 11 x Gold // 4 x Silber // 2 x Bronze

weitere noch aktive Athleten:

9. Tarje Bö (Norwegen) - 8 x Gold // 1 x Silber // 7 x Bronze

19. Arnd Peiffer (Deutschland) - 4 x Gold // 3 x Silber // 5 x Bronze

21. Simon Schempp (Deutschland) - 4 x Gold // 2 x Silber // 2 x  Bronze

31. Johannes Thingnes Bö (Norwegen) - 3 x Gold // 4 x Silber // 2 x Bronze

Die erfolgreichsten Biathletinnen aller Zeiten

Bei den Damen ist Magdalena Neuner mit zwölf Goldmedaillen die beste Biathletin aller Zeiten. Nach Jelena Golowina (10-mal Gold) aus der ehemaligen Sowjetunion folgen mit Petra Behle (9-mal Gold), Uschi Disl und Andrea Henkel (je 8-mal Gold) weitere Biathletinnen aus Deutschland. Die erfolgreichste noch aktive Sportlerin kommt mit Laura Dahlmeier ebenfalls aus Deutschland. Fünf ihrer sieben Weltmeistertitel holte die 25-Jährige bei den letzten Titelkämpfen in Hochfilzen. Fünf WM-Titel bei ein und derselben WM gelangen bisher nur Dahlmeier.

Das sind die erfolgreichsten Biathletinnen:

1. Magdalena Neuner (Deutschland) - 12 x Gold // 4 x Silber // 1 x Bronze

2. Jelena Golowina (Sowjetunion) - 10 x Gold // 1 x Silber // 1 x Bronze

3. Petra Behle (Deutschland) - 9 x Gold // 2 x Silber // 2 x Bronze

weitere noch aktive Athleten:

9. Laura Dahlmeier (Deutschland) - 7 x Gold // 3 x Silber // 3 x Bronze

21. Synnøve Solemdal (Norwegen) - 4 x Gold // 0 x Silber // 1 x Bronze

32. Vanessa Hinz (Deutschland) - 3 x Gold // 0 x Silber // 0 x Bronze

43. Franziska Hildebrand (Deutschland) - 2 x Gold // 1 x Silber // 1 x Bronze

45. Tiril Eckhoff (Norwegen) - 2 x Gold // 0 x Silber // 2 x Bronze

Die Favoriten bei den Herren

Der Norweger Johannes-Thingnes Bö hat die 7-jährige Dominanz des Franzosen Martin Fourcade eindrucksvoll gebrochen. Bö hat in dieser Weltcup-Saison mehr als ein Dutzend der Bewerbe gewonnen. Damit liegt er fast schon uneinholbar in Führung. Der Franzose Martin Fourcade wird damit erstmals nach sieben Jahren in Serie nicht den Gesamt-Weltcup gewinnen. Bö könnte bei der WM in Östersund bis zu sieben WM-Titel holen. Die größten Spielverderber für Bö könnten neben Martin Fourcade der Russe Alexandr Loginov, die Franzosen Quentin Fillon-Maillet und Simon Desthieux und Bö's Bruder Tarjei Bö werden.

Deutschlands Medaillenchancen ruhen auf Arnd Peiffer, Benedikt Doll, Johannes Kühn und Erik Lesser. Bei Österreich sind Simon Eder und Julian Eberhard für Medaillen gut.

Die Favoritinnen bei den Damen

Während Bö bei den Herren von Sieg zu Sieg fährt, ist der Damen-Weltcup offen. Mit Lisa Vittozzi, Dorothea Wierer (jeweils Italien), Marte Olsbu-Røiseland (Norwegen), Anastasiya Kuzmina (Slowakei) und Kaisa Mäkäräinen (Finnland) gibt es gleich fünf Biathletinnen, die mindestens zwei Rennen gewonnen haben. Auf mehr als drei Saisonsiege kam aber noch keine Athletin.

Stark verbessert zeigten sich kurz vor der WM auch Deutschlands Damen, die mit den Saisonsiegerinnen Franziska Preuß, Denise Hermann und Laura Dahlmaier stark vertreten sind. Auch Franziska Hildebrand und Vanessa Hinz sind auf Anschlag zur Weltelite. Österreichs einzige starke Biathletin ist in diesem Winter Lisa Theresa Hauser.

In folgender Übersicht sind alle Weltmeister und Medaillengewinner aufgelistet.

Biathlon-Ergebnisse und Weltmeister 2019 in Östersund (Schweden)

RangNameNationZeit
Mixed-Staffel
1. Norwegen 1:17:41,4
2. Deutschland + 13,1
3. Italien + 1:09,6
Sprint - Damen
1. Anastasiya Kuzmina SVK 22:17,5
2. Ingrid Tandrevold NOR + 9,7
3. Laura Dahlmeier GER + 12,6
Sprint - Herren
1. Johannes Thingnes Bö NOR 24:37,6
2. Alexander Loginow RUS + 13,7
3. Q. Fillon Maillet FRA + 16,5
Verfolgung - Damen
1. Denise Herrmann GER 31:45,9
2. Tiril Eckhoff NOR + 31,4
3. Laura Dahlmeier GER  + 31,6
Verfolgung - Herren
1. Dmitro Pidrutschny UKR 31:54,1
2. Johannes Ghingnes Bö NOR + 8,3
3. Q. Fillon Maillet FRA + 17,7
Einzel - Damen
1. Hanna Öberg SWE 43:10,4
2. Lisa Vittozzi ITA + 23,6
3. Justine Braisaz FRA + 32,5
Einzel - Herren
1. Arnd Peiffer GER 52:42,4
2. Wladimir Iliew BUL + 1:08,7
3. Tarjei Bö NOR + 1:09,1
Single-Mixed-Staffel
1. Norwegen 35:43,2
2. Italien + 13,2
3. Schweden + 20,0
Staffel - Damen
1. Norwegen 1:12:00,1
2. Schweden + 24,3
3. Ukraine + 35,1
Staffel - Herren
1. Norwegen 1:12:03,0
2. Deutschland + 38,1
3. Russland + 1:04,1
Massenstart - Damen
1 Dorothea Wierer ITA 37:26,4
2. E. Jurlowa-Percht RUS + 4,9
3. Denise Herrmann GER + 15,4
Massenstart - Herren
1. Dominik Windisch ITA 40:54,1
2. Antonin Guigonnat FRA + 22,8
3. Julian Eberhard AUT + 23,3

 

Zum Medaillenspiegel

Zum Zeitplan & Programm


Kommentar schreiben