Die Spannung im Alpine Skiweltcup erreicht langsam, aber sicher ihren Höhepunkt.
Nach einer Vielzahl packender Rennen werden zwischen dem 22. und dem 27. März im US-amerikanischen Sun Valley nicht nur die begehrten Kristallkugeln in den einzelnen Disziplinen vergeben, sondern auch der Gesamtweltcup entschieden.
Marco Odermatt setzt seine Dominanz fort
Auch vor dem großen Finale ist klar, dass Marco Odermatt seine Dominanz im Skiweltcup der Männer fortsetzen wird. Nach drei aufeinanderfolgenden Gesamtweltcupsiegen fährt der Schweizer in der laufenden Saison erneut in seiner eigenen Welt und geht ins Finale mit einem nahezu unaufholbaren Vorsprung auf die Konkurrenz. Konstante Top-Leistungen erbrachte Odermatt vor allem in den schnellen Disziplinen, wo er regelmäßig auf dem Treppchen war – und zwar sechs Mal in der Abfahrt und vier Mal im Super-G. Bei der WM in Saalbach verpasste er zwar die Medaille in der Abfahrt (5. Platz), aber dafür sicherte er sich sein erstes WM-Gold im Super-G.
Lediglich im Riesenslalom haben seine Leistungen im Vergleich zum Vorjahr etwas abgenommen, als er mit 9 Siegen die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin souverän gewann. Doch trotz ein paar Misserfolge schaffte Odermatt mit dem zweiten Platz im norwegischen Hafjell, sich die vierte Riesenslalom-Kristallkugel in Folge zu sichern und seinen Status als die dominante Kraft dieser Disziplin zu festigen.
Federica Brignone auf dem Weg zum neuen Gesamtweltcupsieg
Ähnlich wie bei den Männern gibt es auch in der Konkurrenz der Frauen einen klaren Favoriten auf den Gesamtweltcupsieg. Dabei handelt es sich um die Italienerin Federica Brignone, die auf eine der erfolgreichsten Saisons ihrer Karriere zurückblicken kann. Abgesehen von 14 Podiumsplatzierungen (mit 10 Siegen) holte die 34-Jährige das WM-Gold im Riesenslalom sowie die Silbermedaille im Super-G. Zudem darf sich Brignone in drei Disziplinen berechtigte Hoffnungen auf die kleinen Kristallkugeln machen (Abfahrt, Super-G und Riesenslalom).
Doch im Gegensatz zur Gesamtwertung liegt das Teilnehmerfeld in diesen Fällen viel näher beieinander. Diese spannenden Kämpfe freuen nicht nur die Fans, sondern auch die Wettfreunde – denn aufgrund der kleinen Unterschiede in den Wertungen lassen die Quoten nichts zu wünschen übrig. Die besten Gewinnchancen hat man, wenn man sich die Wettanbieter ohne deutsche Lizenz von Experten vergleichen lässt und die Situation in aller Ruhe analysiert. Auf diese Weise stellt man sicher, dass man aus jedem der abgegebenen Tipps das Maximum rausholt.

Spannung pur im Kampf um die kleinen Kristallkugeln
Während der Gesamtweltcup sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen fast schon entschieden ist, darf man im Kampf um die kleinen Kristallkugeln von Spannung pur ausgehen. Besonders interessant ist es in den schnellen Disziplinen der Frauen – wo sich Federica Brignone einen offenen Schlagabtausch mit der Konkurrenz in Gestalt von Cornelia Hütter, Lara Gut-Behrami und Sofia Goggia liefert. Auch im Riesenslalom ist Brignone mittendrin im Titelkampf – und zwar mit der Australierin Alice Robinson.
Mit einem italienischen Sieg ist lediglich im Slalom nicht zu rechnen. Hier hat die junge Kroatin Zrinka Ljutic die Nase vorne. Doch Camille Rest und Katharina Liensberger sind nicht außer Reichweite, sodass uns sicherlich ein packendes Finale erwartet.
Die technischen Disziplinen werden auch in der Konkurrenz der Männer mit großem Interesse verfolgt. Der Norweger Henrik Kristoffersen ist im Riesenslalom dicht hinter Marco Odermatt, während er im Slalom souverän die Führung hält und die besten Chancen auf die Kristallkugel hat.
Die Schweiz dominiert den Nationencup
Dank Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Loic Meillard bei den Männern, sowie Lara Gut-Behrami, Camille Rast und Wendy Holdener bei den Frauen hat sich die Schweiz in der Gesamtwertung im Nationencup klar an der Spitze abgesetzt. Der Kampf in der Konkurrenz der Männer ist zwar entschieden, aber bei den Frauen müssen die Schweizerinnen im Saisonfinale kräftig nachlegen – denn Italien mit Brignone und Co. hat in dieser Wertung noch immer einen gesunden Vorsprung auf dem ersten Platz.
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