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Ortler Hintergrat

Ortler via Hintergrat

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Der Ortler ist mit einer Höhe von 3.905 Metern der höchste Berg Südtirols.

Die zwei meist begangenen Aufstiegsrouten zum Gipfel des Ortler sind der Normalweg und der Hintergrat. Der Normalweg ist mit einer Schwierigkeit von III der leichteste Weg. Der Hintergrat weist Kletterschwierigkeiten bis IV- auf. Bei beiden Routen sind Steigungen in Eis und Firn bis zu 40° zu bewältigen.

Bei Aufstieg über den Hintergrat erfolgt der Abstieg über den Normalweg. Wir wählten den Hintergrat als Aufstieg und den Normalweg als Abstieg - ein bisschen Abwechslung tut doch gut :)

Kurze Routenbeschreibung Ortler:

Aufstieg Ortler Hintergrat:

Sulden Talstation - Hans-Ertl-Weg - Hintergrathütte - Hintergratkopf - Hintergrat - Signalkopf - Ortler

Schwierigkeit: Klettern bis IV-

Zum E-Book Trainingspläne für Läufer und Läuferinnen

Abstieg Normalweg:

Ortler - Gletscherautobahn Richtung Tabarettaspitze - Payerhütte - Tabarettascharte - Tabaraettahütte - K2-Hütte - Mit der Seilbahn nach Sulden - 20 Minuten Fußweg bis zur anderen Talstation

Schwierigkeit: Klettern bis III

Ausrüstung Besteigung Ortler:

  • Gletscherausrüstung
  • Eisschraube
  • Bandschlingen
  • 3 Schraubkarabiner
  • 4 Karabiner

Von der Talstation am Ende von Sulden geht es in 1,5 bis 2 Stunden die ersten gut 700 Höhenmeter auf einem markierten Weg bis zur Hintergrathütte. Dort wird in der Regel übernachtet ehe der lange und schwere Aufstieg über den Hintergrat folgt. Um vier Uhr morgens führt der Weg anfangs die ersten ein bis zwei Stunden angenehm bergauf Richtung Grat. Nachdem wir ein großes Schneefeld überschritten haben, beginnt langsam aber doch die Kletterei am Hintergrat, die Schwierigkeiten bis IV- aufweist. Lange Stehzeiten an zwei bis drei schweren Stellen sind vorab einzukalkulieren.

Mit rund fünf Stunden Zeitaufwand muss man für den Anstieg von der Hintergrathütte bis zum Gipfel des Ortler rechnen.

Der Abstieg erfolgt über den Normalweg. Dieser führt zu Beginn sehr angenehm über die Gletscherfläche. Wer mit einem durchgehend gemütlichen Abstieg gerechnet hat, wird allerdings enttäuscht. Über eine Wandstufe muss man sich zum Bärenloch abseilen. Durch das vergletscherte Bärenloch wird ein steiler Nordhang nach Osten gequert. Die Payerhütte in Sicht folgt ein langer, luftiger Grat Richtung Tabarettaspitze. Diese wird allerdings links umgangen und man erreicht die Payerhütte auf gut 3.000 Metern Höhe. Alleine für die 900 Höhenmeter Abstieg vom Ortler bis zur Payerhütte kann man mit 4 Stunden Dauer rechnen. Erst danach beginnt die gemütliche Wanderung bis zur Tabarettahütte und von dort zur K2-Hütte wo eine Seilbahn ins Tal von Sulden führt.

Charakteristik Ortler:

Sehr schwere und lange Tour mit über 2.000 Höhenmetern Aufstieg. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind auf dem luftigen Grat unabdingbar. Komplette Gletscherausrüstung erforderlich. Kletterschwierigkeiten bis IV-

Rastmöglichkeiten:

Bei Aufstieg:

  • Hintergrathütte (2.661 Hm)

Bei Abstieg:

  • Payerhütte (3.029 Hm)
  • Tabarettahütte (2.556 Hm)

Ort

Ort
Strasse
Nr. 127
Gebirgsgruppe

Daten zur Bergwanderung

Art der Tour
Schwierigkeit Wandern
Schwierigkeit Klettern (UIAA)
Berg
Max. Möhe
3905 Meter
Min. Höhe
1895 Meter
Höhenmeter
2109 Höhenmeter
Datum der Wanderung
13.08.2017
Adresse Startpunkt
39029 Sulden
Nr. 127
Dauer
13:00 Stunden
Distanz
19 km
Eigenschaften
  • 110
  • 115
  • 12
  • 120
  • 130
  • 135
  • 136
  • 137
  • 140
  • 148
  • 15
  • 150
  • 159
  • 16
  • 18
  • 180
  • 24
  • 3
  • 36
  • 40
  • 50
  • 60
  • 7
  • 9
  • App-kompatibel
  • Asphalt
  • Bluetooth
  • Durchgehend markierte Route
  • ✔ Eispickel erforderlich
  • ✔ Felsen
  • geringes Gewicht
  • ✔ Helm zu empfehlen
  • Klappbar
  • ✔ Klettersteige entlang des Weges
  • Klettersteigset erforderlich
  • Lautsprecher
  • LCD-Display
  • LED-Display
  • ✔ Schotter
  • ✔ Seilsicherung erforderlich
  • Sicherheitsbandstopp
  • ✔ Steigeisen erforderlich
  • Tablet-Halter
  • Touch-Screen
  • Wald
  • Walkband
  • Wiese
Geeignete Jahreszeit

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Bergwetter

Fotos

Ortler Hintergrat
Ortler Hintergrat
Am Vortag geht es die ersten 700 Höhenmeter von Sulden zur Hintergrathütte auf.
Blick Richtung Sulden
Die Hintergrathütte mit dem Gran Zebru (3851m) im Hintergrund.
Rechts der Ortler in den Wolken versteckt.
An diesem Tag war vom Hintergrat noch keine Besteigung möglich, wie wir hörten. Beim Signalkopf (3725m) drehten Bergsteiger aufgrund der hohen Schneemasse um.
Am Sonntag sollten aber über 30 BergsteigerInnen von der Hintergrathütte aus starten. Die Wettervorhersagen waren auch sehr gut.
Die ersten Höhenmeter sind noch sehr gemütlich.
Erste ganz einfache Kletterein
Auch hier ists noch sehr gemütlich.
Der Aufstiegsweg bietet übrigens durchgehend atemberaubendes Panorama. Nicht vergleichbar mit dem Normalweg.
Bei Stehzeiten ist so immer etwas Zeit für das eine oder andere Foto.
Mittlerweile ist es sechs Uhr morgens. Knapp zwei Stunden sind wir schon unterwegs.
Es heißt weiterhin warten...
...und fotografieren
Bisher noch einfache Kraxeleien im Schnee.
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Ein großes Schneefeld auf dem Weg zum luftigen Grat
Es wird der letzte angenehme Abschnitt.
Daher ist noch einmal Zeit für ein paar Schnappschüsse.
Der Wettergott meint es heute wirklich gut.
So nah und doch so fern. Der Gipfel ist schon zu sehen, aber es wartet noch ein hartes Stück Arbeit.
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Der erste Kletterabschnitt ist geschafft.
Wieder ein etwas angenehmerer Abschnitt.
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Schlüsselstelle mit IV-
Ein letztes Schneefeld queren, eher der letzte Abschnitt Richtung Gipfel folgt.
Blick zurück. Alleine bei dem Anblick kann einem schwindelig werden...
Nach knapp 6 Stunden ist der Gipfel erreicht.
Keine Wolken weit und breit.
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Das gibt ein paar tolle Panoramafotos
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Blick Richtung Sulden und dem Hintergrat.
Für ein paar Fitnessübungen muss natürlich auch etwas Zeit sein.
Waren ja nur 2000 Höhenmeter Anstieg :)
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Und der ist tükisch. Den Anfang folgt eine gemütliche Gleterschweranderung...
Das macht gute Laune. Doch es sollte noch viel schwerer werden.
Ein letztes Foto bevor der abwechslunsgreiche Abstieg folgt.
Auch das gehört noch zu den einfachen Abschnitten.
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Teils große Gletscherspalten entlang des Weges.
Blick zurück Richtung Gipfel.
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Nun wirds schwierig. Abseilplatz mit teils längeren Wartezeiten.
Kurzer seilversicherter Abschnitt ehe es zum langen mühevollen Grat geht, der Richtung Payerhütte führt.
Geschafft. Nach 4 Stunden sind 900 Höhenmeter Abstieg bis zur Payerhütte geschafft.
Der Rest ist Kindergeburtstag :) Auf markierten Wanderwegen zur Tabarettahütte.
Auch wenn einem bei dem Blick ins Tal etwas mulmig wird.
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Der letzte Abschnitt Richtung Bergstation und K2 Hütte.
Von dort geht es in das Tal.
Nach 20 Minuten Fußweg entlang des Flußes ist der Startpunkt erreicht.
Und noch ein Gipfelfoto mit meinem Begleiter.

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Atmosphäre
 
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Ausdauer
 
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Technik / Schwierigkeit
 
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Sehr schwere und konditionell fordernde Tour. Der Abstieg über den Normalweg bis zur Payerhütte ist nicht zu unterschätzen. Der Aufstieg erfordert Kletteren bis IV-.
Das Panorama und die Atmosphäre beim Aufstieg über den Hintergrat ist grandios.
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