St. Anton am Arlberg verwandelte sich am Wochenende beim Arlberger Wadlbeisser 2025 in ein wahres Abenteuerparadies.
Über 300 Teilnehmer aus 9 Nationen stellten sich bei idealen Temperaturen den knallharten Hindernissen, die teilweise für nasse Überraschungen sorgten. Regen von oben? Egal – nass wurden alle sowieso, und der Spaß stand eindeutig im Vordergrund.
Zwei Strecken, 22 Hindernisse und jede Menge Action
Die zweite Auflage des Arlberger Wadlbeisser bot erstmals zwei Strecken: Die 12,5 Kilometer lange Variante mit 500 Höhenmetern und 22 Hindernissen sowie die 7-Kilometer-Strecke mit 200 Höhenmetern und 19 Hindernissen. Sieben neue Stationen wie die „Affenschaukel“, der „Gipfelstürmer“ und der „Eisfall Steilhang“ verlangten den Wadln alles ab. Selbst erfahrene Athleten kamen ins Schwitzen und mussten Teamgeist, Kraft und eine Portion Mut vereinen, um jedes Hindernis zu meistern.

Internationale Podien, Rekorde und Frauenpower
Florian Holzinger verteidigte seinen Titel und triumphierte erneut auf der Langstrecke mit 1:02:22,6 Stunden. „Die lange Strecke war sehr anstrengend, die Höhenmeter sind brutal und am Ende war dann die Kraft weg, aber es war eine superschöne Runde und wirklich eine Gaudi. Ich bin nächstes Jahr definitiv wieder mit dabei!“ Vucan Sanjin aus Kroatien (1:08:44,3) und Alexander Loof aus Deutschland (1:11:22) komplettierten das Herrenpodium. Mit Dieter Bischof, Sieger des „Weissen Rausch 2025“, mischte sich auch ein prominentes Gesicht unter die Teilnehmer und bewies, dass man auch ohne Skier schnell sein kann.

Bei den Damen setzte Michalina Matusiewicz aus Polen ein Ausrufezeichen und gewann die 12,5-Kilometer-Distanz in 1:15:31,3 Stunden. Nele Fackelmann (1:19:15,1) und Ludmilla Hertle (1:22:01,2) aus Deutschland folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die Frauenpower war spürbar und begeisterte Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen.
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Prominente im Dreck – Teamgeist auf Hochtouren
Mit Anna Strigl startete eine der bekanntesten Influencerinnen Österreichs beim Arlberger Wadlbeisser. Gemeinsam mit ihrem Team „Oachkatzln“ meisterte sie die 7-Kilometer-Strecke und alle 19 Hindernisse. „Der Arlberger Wadlbeisser war echt next level. Ein mega Event mit harten Hindernissen über Wurzeln und Steine. Ich hab mich fast wieder wie als Kind gefühlt. Mich gefällt der Teamgedanke und mich in der Gemeinschaft zu bewegen. Wir haben einfach alles gegeben und ich hätte nie gedacht, dass ich so viel lachen und gleichzeitig so viel schwitzen kann.“ Ihr Auftritt brachte den Zuschauern Applaus und die richtige Portion Motivation.

Die Just for Fun-Wertung mit über 150 Teilnehmern betonte den Gemeinschafts- und Spaßfaktor: Teams wie „LA-Paws“ oder „Road 197“ meisterten Schlammbäder, Wände und Rohre mit Bravour. Strafübungen bei unvollständiger Teamarbeit und kreative Kostüme sorgten für zusätzliche Unterhaltung. Martin Ebster, Direktor des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg, zeigte sich begeistert: „Diese Euphorie unter den Teams bestätigt uns, dass wir mit dem Arlberger Wadlbeisser einen Event geschaffen haben, der den sportlichen Spirit in der Gemeinschaft hochleben lässt.“

Ausblick 2026
Nach einem anstrengenden Tag feierte die Community den Abschluss mit Siegerehrung und einer ausgelassenen After-Party im Dorfzentrum. Martin Ebster betonte: „Der Arlberger Wadlbeisser ist großer Sport verbunden mit ganz viel Emotion und Hilfsbereitschaft. Dieser Event ist einzigartig und wir sind sehr stolz darauf.“ Für 2026 ist das Datum bereits fixiert: Am 29. August werden die Wadln wieder ordentlich zum Glühen gebracht.

Die Ergebnisse im Überblick
12,5 KM Damen: Michalina Matusiewicz (POL) – 1:15:31,3 | Nele Fackelmann (GER) – 1:19:15,1 | Ludmilla Hertle (GER) – 1:22:01,2
7 KM Damen: Anna-Maria Mohr (AUT) – 0:44:39 | Denise Kummer (GER) – 0:47:08,7 | Lisa Egger (AUT) – 0:47:13,1
12,5 KM Herren: Florian Holzinger (GER) – 1:02:22,6 | Vucan Sanjin (HRV) – 1:08:44,3 | Alexander Loof (GER) – 1:11:22
7 KM Herren: Harald Gunz (AUT) – 0:36:00,7 | Alexander Wörle (AUT) – 0:39:26,5 | Rafael Baur (GER) – 0:40:20,9

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