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Geht es nach der Knochenstärke des menschlichen Körpers, so stellte sich in der Wissenschaft häufig die Frage, ob sich denn regelmäßiger Sport oder eine gesunde Ernährung positiver auswirken.

Nun sollen Forscher in Michigan ein mehr als eindeutiges Ergebnis ermittelt haben. Und dieses wird zumindest Sportler nicht besonders gefallen.

Zunahme der Knochenstärke und -masse

Denn Tests an Labormäusen ergaben, dass der Ernährung in diesem Fall eine höhere Priorität zugeordnet wird. Denn die Knochenstärke verbesserte sich bei einem Bewegungsprogramm nicht zusätzlich. Entscheidender war hingegen eine mit Mineralien angereicherte Diät, die den Versuchstieren gut tat. Denn das führte zu einer Zunahme der Knochenstärke und Knochenmasse.

Phosphor und Kalzium

Ein ähnliches Resultat vermuten die Forscher auch bei Menschen. Zudem sei mit zunehmendem Alter eine Ernährungsumstellung einfacher, als mehr Sport zu betreiben.

Überrascht waren die Forscher, das Ernährung ohne Sport positive Auswirkungen auf die Knochen hat. Eine Kombination wiederum hatte keine signifikanten zusätzlichen Verbesserung zur Folge. Bei der Ernährung wurde die Menge an Phosphor und Kalzium gesteigert. Das nun Menschen mehr von diesen zwei Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen sollten, empfehlen die Wissenschaftler aber nicht. Denn eine hundertprozentige Übertragung der Ergebnisse von Mäusen auf Menschen ist nicht realistisch.


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