Eliud Kipchoge 2019 in Wien
Eliud Kipchoge 2019 in Wien (Foto: © Thomas Lovelock fo the INEOS 1:59 Challenge)
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Läuft Marathon-Legende Eliud Kipchoge 2026 in Kärnten?

Im Oktober 2019 schrieb Eliud Kipchoge in Wien Sportgeschichte. Mit 1:59:40 Stunden knackte er als erster Mensch die magische Zwei-Stunden-Barriere über die Marathon-Distanz.

Ein Lauf für die Ewigkeit – auch wenn er wegen spezieller Bedingungen nicht als offizieller Weltrekord anerkannt wurde. Jetzt richtet sich der Blick nach Kärnten, wo die Veranstalter von Kärnten läuft zum 25-Jahr-Jubiläum 2026 auf eine Rückkehr der Lauflegende hoffen.

Der Tag, an dem die Uhr verrücktspielte

Am 12. Oktober 2019 verwandelte Kipchoge die Wiener Prater Hauptallee in ein sportliches Märchen. Ohne klassische Verpflegungszonen, dafür mit rotierenden Tempomachern und perfekter Unterstützung, gelang ihm die Sensation. Kritiker sprachen von „Laborbedingungen“, Fans dagegen von einem der größten Momente in der Sportgeschichte. Wie auch immer man es nennt – dieser Lauf bleibt unvergessen. 2018 und 2022 krönte er seine Karriere mit zwei offiziellen Weltrekorden, 2016 und 2021 wurde er Olympiasieger. Auch heute ist er noch der zweitschnellste Marathonläufer aller Zeiten.

Kärnten läuft will Jubiläum mit Rekord feiern

2026 steht am Wörthersee das große Jubiläum an. Ende August steigt die 25. Ausgabe von Kärnten läuft – und dafür träumt das Organisationskomitee von einem Rekordrennen. Seit 2014 hält Geoffrey Ronoh mit 59:45 Minuten den Streckenrekord. Ein Ergebnis, das nun ins Wanken geraten soll.

Die Biografie: Eliud Kipchoge - Der erste Mensch, der den Marathon in unter 2 Stunden lief

Kipchoge als Magnet und Zugpferd

„2013 hat er ja bei uns gewonnen. Mit ihm als Zugpferd wollen wir den Streckenrekord knacken“, erklärte OK-Chef Michi Kummerer gegenüber der Krone. Damals lief Kipchoge am Wörthersee 1:01:02 Stunden – ein Sieg, der vielen Fans bis heute in Erinnerung geblieben ist.

Verhandlungen laufen bereits

„Es gibt bereits guten Kontakt mit dem Manager seines Teams – auch der diesjährige Sieger kam ja vom gleichen Rennstall“, so Kummerer gegenüber der Krone. Dass Kipchoge mit 40 Jahren nicht mehr der schnellste Mann im Feld wäre, ist klar. Aber seine Strahlkraft bleibt ungebrochen. Als Zugpferd könnte er das Jubiläum von Kärnten läuft zu einem internationalen Highlight machen.

Am Wochenende war Kipchoge beim Sydney Marathon am Start, wo er allerdings nicht über Platz 10 hinauskam. Einen offiziellen Halbmarathonlauf hat er seit über zehn Jahren nicht mehr bestritten.

Kärnten Läuft: Alle wichtigen Informationen

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