Was für ein Lauf – im wahrsten Sinne des Wortes! Die erste Nominierungsrunde für die Weltmeisterschaften 2025 in Tokio ist gelaufen, und aus deutscher Sicht sind die Karten vielversprechend gemischt.
Zwei der bekanntesten Gesichter der deutschen Ausdauer-Szene haben sich ihr Ticket für das große Straßen-Spektakel gesichert: Amanal Petros und Richard Ringer werden beim Marathon in der japanischen Hauptstadt für Deutschland auf Medaillenjagd gehen.
Mit dieser frühen Entscheidung schafft der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) nicht nur Planungssicherheit, sondern zeigt auch: Wer bei der WM 2025 in Tokio etwas reißen will, muss schon jetzt auf Kurs sein – wortwörtlich. Die Nominierung kurz nach den Saisonhöhepunkten auf der Straße erlaubt eine zielgerichtete Vorbereitung ohne Hektik. Oder wie man in der Läuferszene sagt: Die Basis wird im Training gelegt, das Rennen dann im Kopf entschieden.
Marathon: Petros und Ringer geben den Takt vor
Amanal Petros, der Deutsche Rekordhalter im Halbmarathon, geht mit ordentlich Rückenwind in die Vorbereitung auf die WM 2025 in Tokio. Der Hannoveraner ist in Topform und weiß, wie man bei internationalen Rennen kühlen Kopf bewahrt – auch wenn der Asphalt unter den Sohlen glüht. Neben ihm startet mit Richard Ringer niemand Geringeres als der Europameister im Marathon. Seit seinem goldenen Lauf bei der Heim-EM 2022 in München zählt er zu den ganz Großen auf der Langdistanz.
Wichtiger Hinweis: Dieses Buch macht dich zum besseren Läufer
Bundestrainer Alexander Fromm bringt es gegenüber dem DLV auf den Punkt: „Mit Amanal Petros und Richard Ringer werden wir in Tokio mit zwei großen deutschen Leistungsträgern vertreten sein. Sie haben schon in der Vergangenheit herausragende Meisterschaftsrennen gezeigt und können bei der WM in Richtung Top Acht laufen.“
Absagen mit Bedauern – aber kein Beinbruch
Einige deutsche Top-Marathonläufer verzichten dieses Jahr auf die Teilnahme an der WM. Der Grund? Individuelle Planungen und Fokussierungen auf andere Ziele. Auch das gehört zum Hochleistungssport. Der DLV hat reagiert – und setzt auf Qualität statt Quantität. Mit Petros und Ringer stehen zwei gestandene Kämpfer bereit, die wissen, wie man auf den letzten Kilometern noch einen Gang hochschaltet.
Ein Blick nach vorn: Was noch kommt
Bis Ende August wird das volle WM-Team dann feststehen. Besonders spannend: Schon bei den Deutschen Meisterschaften in Dresden (31. Juli bis 3. August) könnte die ein oder andere Vorentscheidung fallen. Wer also noch ein Ticket für die WM 2025 in Tokio lösen will, muss spätestens dort alles raushauen.

Kommentar schreiben