Der Hella Halbmarathon Hamburg endet für einen jungen Läufer tödlich
Was als sportlicher Feiertag begann, endete in einer Tragödie: Der Hella Halbmarathon Hamburg wurde in diesem Jahr von einem erschütternden Vorfall überschattet. Nach 19 Kilometern bricht Tom Hauser, Sohn des bekannten Hamburger Starkochs Karlheinz Hauser, plötzlich auf der Strecke zusammen – mit fatalen Folgen. Knapp zwei Wochen nach dem Rennen wurde der Tot des jungen Sportlers bestätigt.
Bei warmen Temperaturen um die 22° Celsius kämpften sich am 29. Juni 2025 sich Tausende durch die Hamburger Straßen, als es kurz vor der Alster dramatisch wird: Zwei Läufer müssen medizinisch versorgt werden, beide erleiden einen Kreislaufkollaps - beide werden zunächst erfolgreich wiederbelebt. Einer von ihnen ist der 26-jährige Tom Hauser. Sein Zusammenbruch endet tragisch – mit einem ungeschützten Aufprall auf den Asphalt und einer schweren Hirnblutung.
Nachlese: Hitzedrama bei Hamburg Halbmarathon: Mehrere Wiederbelebungen
Tom Hauser stirbt im UKE – Ärzte verlieren den Kampf
Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf beginnt für die Familie ein banges Warten. Die Ärzte kämpfen tagelang um das Leben des jungen Mannes, doch vergeblich. Am Montag, dem 7. Juli, stirbt Tom Hauser an den Folgen seiner Verletzungen.
"Dass er jetzt so plötzlich aus dem Leben gerissen wurde, ist nicht zu beschreiben," sagt Karlheinz Hauser laut Hamburger Abendblatt. Der Verlust seines Sohnes ist für ihn und seine Familie ein unfassbarer Schicksalsschlag. Tom war voller Visionen, voller Energie – sein Weg schien noch ganz am Anfang.
Wichtiger Hinweis: Dieses Buch macht dich zum besseren Läufer
Vater und Sohn verband mehr als nur Blut
Die Bindung zwischen Vater und Sohn war eng, intensiv und auch geschäftlich geprägt. In den letzten drei Jahren hatten sich Tom und Karlheinz gemeinsam um das Catering für das Formel-1-Team McLaren gekümmert – ein spannendes Projekt, das die beiden zusammenschweißte. Tom strebte eine Karriere im Sportmanagement an, während gleichzeitig ein gemeinsames Gastro-Projekt in Hamburgs Innenstadt kurz vor der Eröffnung stand.
Mitten in den Vorbereitungen auf das neue Restaurant am Alten Wall trifft die Familie die Nachricht wie ein Keulenschlag. Tom Hauser war nicht nur Sohn, Bruder und Freund – er war auch ein Hoffnungsträger, der voller Tatendrang in eine vielversprechende Zukunft blicken wollte.
Der Halbmarathon Hamburg steht nun unter einem düsteren Schatten. Was als Fest des Laufsports gedacht war, wurde für die Hauser-Familie zur persönlichen Katastrophe.
"Tom war voller Pläne", zitiert das Abendblatt den bekannten Hamburger Koch. Die Anteilnahme aus der Gastronomie- und Sportszene ist groß – und der Schock tief. Neben Vater Karlheinz und Mutter Margarete trauern auch seine beiden Schwestern Carolin und Emma um ihren geliebten Tom.
Kommentar schreiben