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Ausgeschlossene Marathonläufer dürfen nun doch zu Olympia

Nur wenige Tage, nachdem der Ausschluss von zehn Marathonläufern von den Olympischen Spielen bekannt wurde, dürfen diese nun doch antreten.

Eine komplexe Regelung von World Athletics führte zunächst dazu, dass zehn Marathonläufer, die nicht das direkte Limit erbracht hatten, aber über das World Ranking einen Startplatz erarbeitet hatten, von der Teilnehmerliste gestrichen wurden.

Grund für die Streichung der Marathonläufer waren die Universality Places, die an Nationen vergeben werden, die keinen einzigen fix qualifizierten Leichtathleten für die Olympischen Spiele stellen können. Da einige Nationen ihren Universality Place für den Männer-Marathon wählten, fielen die zehn über das World Ranking qualifizierten Profis aus der Liste.https://vg07.met.vgwort.de/na/19cd9ada981c404c812eac5df7c60143

Petition und viel Kritik

Nach massiver Kritik und sogar einer Petition gegen diese Maßnahmen, dürfen diese Athleten doch am Olympia-Marathon in Paris teilnehmen.

Dazu zählt u.a. der Südafrikaner Elroy Gelant. Der Sieger des NMB-Halbmarathons (zugleich 21,1 km Südafrika-Champion) in Gqeberha vom letzten Wochenende hat nun Gewissheit bekommen, dass er beim olympischen Marathon in Paris 2024 doch starten darf. Nach Aussagen südafrikanischer Medien wurde seine Teilnahme von World Athletics bestätigt, obgleich er die direkte Qualifikation im Frühjahr verfehlt hatte. Mit 2:08:56 Stunden erreichte er damals eine persönliche Bestzeit und wurde nun auf der Grundlage seiner Platzierung in der Weltrangliste für den Olympia-Start zugelassen. Zudem erreichte er noch eine Bestzeit im 10-km-Straßenlauf mit 27:54 Minuten (Kapstadt, Mai 2024).

Ebenfalls nachträglich zugelassen wurde CJ Albertson (USA), der 50-km-Weltrekordinhaber (2:38:43 Stunden / 2022).

Nachlese: 10 Marathonläufer von Olympischen Spielen ausgeschlossen

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