In der Leichtathletik wird es ab 2025 ein neues Wettkampfformat für die besten Athleten der Welt geben.
Der ehemalige Weltklasse-Leichtathlet Michael Johnson gründet das Format "Grand Slam Track". Vergleichbar ist diese Serie mit den Grand Slam Turnieren im Tennissport.
Ab 2025 wird beim Grand Slam Track eine neue Liga für diverse Leichtathletik-Disziplinen vom Sprint bis zur Langstrecke gegründet. Im Frühjahr und im Sommer werden an vier verschiedenen Städten die Meetings ausgetragen.
Preisgeld kein Vergleich zum Tennis
Michael Johnson verspricht beim Grand Slam Track ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar für den Gesamtsieg. Das liegt natürlich noch weit entfernt von den Preisklassen im Tennis, soll aber ein guter Anfang für den Grand Slam Track der Leichtathletik sein. Zum Vergleich: Der Sieger beim Grand Slam Turnier in Wimbledon erhält mehr als 3,2 Millionen Euro. Ein Einzug in die 2. Runde ist mehr als 100.000 US-Dollar wert. Das heißt, ein einziger Sieg bei einem Grand Slam Turnier ist höher dotiert als der Gesamtsieg beim Grand Slam Track.
Die Wettkampfserie der Leichtathleten soll auch in den darauffolgenden Jahren regelmäßig ausgetragen werden und damit dem Vorbild aus dem Tennissport folgen.
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Zusage von Weltrekordhalterin
Laut Johnson sollen sich 48 Athleten pro Jahr verpflichten, an allen vier Slams teilzunehmen. Zugesagt hat bereits Sydney McLaughlin-Levrone (USA). Die 24-Jährige ist zweifache Olympiasiegerin (400 Meter Hürden und 4 x 400 Meter Staffel) und Weltrekordhalterin über die 400 Meter Hürden (50,68 Sekunden).
Zweite neue Serie in der Leichtathletik
Grand Slam Track ist bereits das zweite neue Leichtathletik-Format für die Zukunft, nachdem World Athletics vor wenigen Wochen die Ultimate Championship ab 2026 angekündigt hatte: Leichtathletik ab 2026 mit neuen Titelkämpfen

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