Nichts für schwache Nerven war der 1.500-Meter-Vorlauf mit Raphael Pallitsch.
Der Burgenländer erkämpfte sich in einem hochspannenden Vorlauf mit einer Hundertstel Vorsprung in das Finale.
Top 7 innerhalb einer Viertelsekunde
Raphael Pallitsch belegte im ersten von zwei Vorläufen den 6. Platz. Die Top 6 der jeweiligen zwei Vorläufe qualifizierten sich für das Finale. Und dieser sechste Platz war hart erarbeitet. Denn nach einem taktischen Rennen trennten die Top 7 im Ziel nur 25 Hundertstel. Pallitsch erreichte eine Hundertstel hinter dem Fünften aber auch eine Hundertstel vor dem Siebten Maria Garcia (Spanien) das Ziel. Die Deutschen Marius Probst und Amos Bartelsmeyer verpassten hingegen im selben Vorlauf den Final-Einzug.
Finale mit riesigem Feld
Pallitsch gelang bei seiner ersten EM-Teilnahme seit 2012 erstmals der Finaleinzug. Vor 12 Jahren war der 34-Jährige noch über die 800 Meter angetreten. Im Finale am Mittwoch wird Pallitsch voraussichtlich nicht Teil eines 12er-Feldes sein, sondern eines 17er-Feldes sein, da im zweiten Vorlauf fünf Athleten aufgrund von Kollisionen im Finale antreten dürfen, darunter auch der Deutsche Robert Farken.
Auch Walli und Hudson im Finale
Am Sonntagabend qualifizierte sich bereits die Oberösterreicherin Susanne Walli über die 400 Meter für das Finale (Montag, 21:50 Uhr). Auch sie musste zittern. Mit einer Zeit von 51,14 Sekunden gelang ihr als Achte gerade noch der Finaleinzug.
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Im Speerwurf der Damen gelang Medaillenkandidatin Victoria Hudson mit 60,15 Metern auf Platz 5 ebenfalls die Final-Qualifikation (Dienstag, 21:36 Uhr).
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