Monaco kann Formel 1, Monaco kann Glamour. Und jetzt kann der Monaco Run auch österreichischen Rekord.
Beim traditionsreichen Straßenlauf über fünf Kilometer wurde Geschichte geschrieben und das mit einer Mischung aus kühlem Kopf, schnellen Beinen und einer Prise Nervenflattern.
Kevin Kamenschak knackt die 13:48
Kevin Kamenschak vom ATSV Linz LA hat beim Monaco Run den österreichischen Rekord über fünf Kilometer auf der Straße auf 13:47 Minuten gedrückt. Eine einzige Sekunde schneller als die bisherige Bestmarke. Genau diese Sekunde macht aus einem starken Rennen einen Eintrag in die Geschichtsbücher.
Den alten Rekord hielt Andreas Vojta, aufgestellt beim Monaco Run im Jahr 2021. Vier Jahre später kehrt der Rekord an denselben Ort zurück, nur der Name auf der Tafel ist neu.
Kamenschak belegte in einem hochklassigen Feld Rang 11. Der Sieg ging an den Niederländer Tim Verbaandert, der in 13:25 Minuten eine Klasse für sich war.
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Perfekte Bedingungen und ein mutiger Beginn
Schon früh im Rennen zeigte Kamenschak, dass er nicht zum Sightseeing nach Monaco gereist war. Zwischen Palmen und Bestzeiten führte er das Feld sogar kurzzeitig an. "Ich bin sehr glücklich den Rekord im dritten Anlauf geschafft zu haben, nachdem ich ihn bereits zwei Mal knapp verpasst habe. In Monaco waren heute perfekte Bedingungen, es war eine tolle Stimmung und zu Beginn des Rennen haben ich sogar kurzzeitig das Feld angeführt. Die ersten 2/3 waren recht locker, die letzten 1,5 Kilometer waren aber hart und es wurde knapp mit dem Rekord. Ich bin jetzt auf die Hallensaison gespannt."
Die Worte passen zum Rennverlauf. Zwei Drittel kontrolliert, dann ein Finale mit brennenden Oberschenkeln und ständigem Blick auf die Uhr. Am Ende stoppte sie bei 13:47 Minuten. Zwei Sekunden schneller als seine eigene Bestleistung aus dem Jahr 2023 und exakt eine Sekunde unter dem alten Rekord.
Rattinger jagt mit und klettert in die Alltime-Liste
Nur zwei Plätze hinter Kamenschak kam sein Trainingskollege Tobias Rattinger vom LAC BMD Amateure Steyr ins Ziel. Rang 13 in 13:54 Minuten bedeutete neue persönliche Bestleistung. Und das deutlich. Ganze 15 Sekunden schneller als zuvor.
Mit dieser Zeit schiebt sich Rattinger auf Platz drei der österreichischen Alltime-Bestenliste, zeitgleich mit Peter Herzog. Eine Marke, die in der heimischen Laufszene Gewicht hat.
"Ich bin sehr zufrieden, es war ein gleichmäßiges Rennen und ich lief in einer guten Gruppe. Nächste Woche laufe ich in der Halle 1500 Meter, bei den Staatsmeisterschaften plane ich einen Doppelstart über 1500 und 3000 Meter."
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