Mit schmerzverzerrtem Gesicht und gedämpften Erwartungen blickt Jakob Ingebrigtsen auf die kommenden Wochen.
Der norwegische Olympiasieger über die 5.000 Meter kämpft mit hartnäckigen Problemen an der Achillessehne – eine Hiobsbotschaft, die nicht nur seine Saisonplanung durcheinanderwirbelt, sondern auch seinen möglichen Auftritt beim prestigeträchtigen Diamond-League-Meeting in Oslo ernsthaft gefährdet.
Der für den 12. Juni angesetzte Heimauftritt im ehrwürdigen Bislett-Stadion galt für Ingebrigtsen als Pflichttermin. Auf dem Programm stand ein Start über die Meile oder erneut über 5.000 Meter – die Distanz, auf der er bei den Olympischen Spielen in Tokio Gold holte. Doch nun steht das Diamond-League-Meeting in Oslo unter einem anderen Stern. Die Achillessehne diktiert den Takt, nicht der Trainingsplan.
Trainingslager abgesagt – Hoffnung auf Besserung schwindet
Ein geplanter Aufenthalt im Höhentrainingslager musste bereits gestrichen werden. Der Körper verweigert die nötige Belastung, und Ingebrigtsen scheint gezwungen, sich selbst auszubremsen.
Damit droht dem Diamond-League-Meeting in Oslo der Verlust seines größten nationalen Stars. Die Fans, die auf eine magische Nacht unter Flutlicht gehofft hatten, müssen sich mit der Ungewissheit begnügen.
Die Uhr tickt unerbittlich. Noch sind es Wochen bis zum Diamond-League-Meeting in Oslo, doch im Leistungssport können wenige Tage über Start oder Aus entscheiden. Ingebrigtsen, bekannt für seine akribische Vorbereitung und gnadenlose Rennhärte, steht nun vor einer ungewohnten Herausforderung: Geduld.
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Der Norweger wird in den kommenden Tagen entscheiden müssen, ob er beim Diamond-League-Meeting in Oslo überhaupt antritt. Sicher ist nur: Die Vorzeichen für ein Comeback im Juni könnten schlechter kaum stehen.

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