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Deutschlands Jahrhundert-Talente Konstanze Klosterhalfen und Alina Reh befinden sich schon früh in dieser Saison in Top-Form.

Die zwei Läuferinnen lösten mit hervorragenden Leistungen das Limit für die Freiluft-Weltmeisterschaften 2019 in Katar. Reh gelang dies bei den Meisterschaften in Deutschland, Klosterhalfen am Sonntag in Portland (USA).

Deutscher Rekord nur noch eine Frage der Zeit

Alina Reh trat bei den 10.000-Meter Meisterschaften als Topfavoritin an. Von Beginn an lief sie auf der Laufbahn in Essen einsame Runden. Mit 31:19,87 Minuten blieb sie deutlich unter der WM-Norm (31:50 Minuten) für Doha. Bisher liefen nur drei deutsche Läuferinnen jemals schnellere Zeiten über diese Distanz. Angesichts ihres jungen Alters von 22 Jahren ist eine baldige Verbesserung des 28 Jahre alten nationalen Rekordes von Kathrin Ullrich, der bei 31:03,62 Minuten steht, nur noch eine Frage der Zeit. Bei den Deutschen Meisterschaften nahm sie der Zweitplatzierten Miriam Dattke (32:50,10 Minuten) mehr als eineinhalb Minuten ab.

Mit Vorbelastung zur WM-Norm

Konstanze Klosterhalfen trat in Portland gleich zu zwei Bewerben an. Einerseits über die 800 Meter und nur kurze Zeit später über ihre Spezialdisziplin - die 1.500 Meter. Nachdem sie die 800 Meter als Siebente in 2:04,18 Minuten beendete, lief sie nur eine Stunde später über die 1.500 Meter in 4:03,30 Minuten zum Sieg. Damit blieb sie souverän unter der WM-Norm für Katar (4:06,50 Minuten). Es war für Klosterhalfen die viertschnellste Zeit über diese Distanz.


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