Beim Penn Classic in Philadelphia wurde am Freitag eine Marke verschoben, die jahrelang unbeachtet im Statistikarchiv lag. Vier US-Athleten verwandelten ein selten gelaufenes Staffelrennen in ein echtes Spektakel und sorgten ür einen neuen Weltrekord über 4x800 Meter auf der Kurzbahn.
Aktuelle Informationen, Nachrichten und Ergebnisse aus der Leichtathletik
Boston erlebte vergangenes Wochenende einen Moment, den man nicht planen kann.
Sam Ruthe war eigentlich nur gekommen, um sein erstes Indoorrennen zu laufen. Ein Satz, der im Nachhinein absurd wirkt. Eine Woche zuvor hatte Ruthe beim Cooks International Classic in Whanganui bereits Eindruck hinterlassen, als er in 3:53,83 Minuten Zweiter über die meile wurde. Diese Zeit war bereits die schnellste Meile, die je ein 16-Jähriger gelaufen ist. Doch Boston sollte eine ganz andere Geschichte schreiben.
Die beiden Protagonisten der vergangenen Comrades-Rennen, der dreifache Sieger Tete Dijana (37 Jahre) und sein Landsmann Edward Mothibi (41 Jahre), haben sich vom Nedbank Running Club verabschiedet und starten künftig für den Hollywood Athletics Club.
Der äußerst finanzkräftige Verein hat mit Ultralauf-Königin Gerda Steyn und Altmarathon-Star Stephen Mokoka bereits weitere prominente Athleten in seinen Reihen.
Beim New Balance Indoor Grand Prix fiel kein Stein vom Himmel, dafür mehrere historische Bestmarken auf die Bahn. Der traditionsreiche Hallenklassiker zeigte eindrucksvoll, warum der New Balance Indoor Grand Prix im internationalen Laufsport einen Sonderstatus genießt.
Im Mittelpunkt stand ein Lauf, der schon vor dem Start elektrisierte: die 800 Meter. Josh Hoey kam mit einer klaren Mission nach Boston – und lieferte sie ab. Mit 1:42,50 Minuten unterbot er den fast drei Jahrzehnte alten Weltrekord von Wilson Kipketer (1997). Ein Moment, der selbst erfahrene Leichtathletik-Fans kurz sprachlos machte.
Eine Nachricht, die den Sport innehalten lässt, erreichte diese Woche die europäische Leichtathletik. In Kroatien trauert ein gesamter Verein, eine Szene und viele Wegbegleiter um eine Athletin, deren Weg gerade erst begonnen hatte. Die junge Leichtathletin Iva Jović ist im Alter von nur 18 Jahren verstorben.
Bestätigt wurde die traurige Nachricht am Donnerstag von ihrem Klub Haak Mladost Zagreb. In einem emotionalen Statement machte der Hauptstadt-Klub den Verlust öffentlich und fand Worte, die weit über eine formale Mitteilung hinausgingen.
Valencia liebt Tempo, und das zeigte sich gleich zu Beginn des Laufjahres eindrucksvoll.
Beim renommierten 10K Valencia Ibercaja verwandelte sich der Sonntag in eine Bühne für Rekorde, mutige Angriffe und persönliche Durchbrüche.
Meisterschaften ohne Publikum – ein sportpolitischer Offenbarungseid
Dass österreichische Leichtathletik-Meisterschaften ohne Zuschauer stattfinden müssen, ist kein organisatorisches Randthema, sondern ein fatales Signal für den gesamten Sportstandort.
Die Promenade des Anglais wurde zu Beginn des Jahres zur Hochgeschwindigkeitszone.
Beim Prom Classic 10 km in Nizza lieferte eine Belgierin einen Lauf, der in die Geschichtsbücher eingeht.
Julia Mayer hat zum dritten Mal in ihrer Karriere einen neuen österreichischen Marathonrekrod aufgestellt.
Nach Wien 2023 und Valencia 2023 gelang ihr erneut beim Valencia Marathon eine Steigerung der Bestmarke.
Schon jetzt steigt der Puls: Mit exakt 300 Tagen Restzeit hat World Athletics dein Zeitplan für Ultimate Championship enthüllt.
Drei kompakte, vollgepackte Veranstaltungstage vom 11. bis 13. September 2026 warten darauf, Budapest in ein Stadion der Superlative zu verwandeln. Von der ersten Minute an geht es um alles – kein Vorgeplänkel, keine Schonung, nur Hochspannung.
Bei World Athletics hat ein Finanzskandal für heftige Turbulenzen gesorgt. Im Zuge eines internen Audits kam ans Licht, dass innerhalb der Organisation über mehrere Jahre hinweg Geld in Millionenhöhe veruntreut wurde.
Der Vorfall betrifft zwei Angestellte sowie einen externen Berater, die sich offenbar ein ausgeklügeltes System zum eigenen Vorteil aufgebaut hatten.
Leichtathletik ist ein Sport, der Menschen und Bewegung auf einzigartige Weise verbindet. Ob Laufen, Springen oder Werfen, seit Jahrtausenden messen sich Menschen mit sich selbst, mit der Zeit und mit anderen.
In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Geschichte und Faszination der Leichtathletik, erinnern uns an große Momente, zeigen beliebte Bewerbe und beleuchten zum Schluss auch die Rolle von Sportwetten in diesem Bereich.
Mit seinen 17 Jahren und einer 200-Meter-Zeit von 19,84 Sekunden sorgt er in der Leichtathletik für Aufsehen.
Gout Gout, ein Name, der einem sofort im Gedächtnis bleibt, könnte der nächste große Sprinter sein. Der Australier mit südsudanesischen Wurzeln sorgt schon vor seinem internationalen Debüt bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2025 in Tokio für Aufsehen. Aber wie viel des Hypes ist wirklich gerechtfertigt? Und was geschieht mit einem Jugendlichen, wenn die ganze Welt plötzlich hinschaut?
Amstetten wurde am 28. September zur Bühne für ein echtes Lauf-Spektakel: Die ÖM 10km Amstetten im Rahmen des 9. Kinderhilfelaufes brachten Gänsehaut-Momente, Titelserien und Premieren auf höchstem Niveau.
Während die Kinder und Hobbyläufer bereits am Vormittag die Strecke einweihen durften, warteten am Nachmittag die Topstars auf ihren großen Auftritt. Und der hatte es in sich.
Tokio bebte vom 13. bis 21. September, als die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2025 die Sportwelt mit einem Festival der Superlative elektrisierten.
Neun Tage lang wurde in Japans Metropole nicht nur gelaufen, gesprungen und geworfen – es wurde Geschichte geschrieben. Noch nie zuvor war diese Meisterschaft so spektakulär, so global und so rekordreich.
Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2025 haben am letzten Wettkampftag zwei Geschichten geschrieben, die sich so kein Drehbuchautor hätte ausdenken können.
Ausgerechnet der US-Star Cole Hocker, sechs Tage zuvor noch wegen einer Disqualifikation über 1500 Meter schwer enttäuscht, schnappte sich im 5000-Meter-Finale den ganz großen Coup. Und kurz darauf sorgte Kenias Lilian Odira über 800 Meter für einen Sensationssieg, der das Publikum in Tokio in Ekstase versetzte.
Kenias Laufstars Beatrice Chebet und Emmanuel Wanyonyi waren am vorletzten Tag der Leichtathletik-WM in Tokio, die beide das Publikum in Ekstase versetzten.
Während es bei den Frauen wieder ein Mal einen Favoritensieg gab, war es bei den Männern der erste Laufwettbewerb bei diesen Titelkämpfen, wo es keine Überraschung gab.
Die Leichtathletik-WM 2025 in Tokio liefert Geschichten, die Sportfans lieben.
Im 1500-Meter-Finale der Männer gelang Isaac Nader eine Überraschung, die kaum jemand für möglich hielt. Über die 3000 Meter Hindernis bei den Frauen stahl Faith Cherotich allen die Show und setzte mit einem Meisterschaftsrekord ein dickes Ausrufezeichen.
Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2025 in Tokio haben einen weiteren unvergesslichen Abend erlebt!
Faith Kipyegon verwandelte den 1500-Meter-Final einmal mehr in ihr ganz persönliches Solo – und die Konkurrenz durfte nur noch staunen. Mit einem souveränen Lauf holte sie sich ihr bereits viertes WM-Gold über diese Distanz.
Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2025 haben nach dem WM-Marathon ihr nächstes Drama erlebt – und es war ein packendes Finale über 3000 Meter Hindernis.
Dort schrieb der Neuseeländer Geordie Beamish Geschichte und stürzte den Dominator Soufiane El Bakkali vom Thron. Mit einer fulminanten Schlussattacke holte Beamish den Titel und krönte sich damit zum ersten neuseeländischen Weltmeister auf der Bahn überhaupt.
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