Eine Nachricht sorgt derzeit in der internationalen Laufszene für Aufsehen: Eliud Kipchoge hat bekanntgegeben, dass der Cape Town Marathon die erste Station seines neuen globalen Projekts wird.
Damit beginnt ein außergewöhnliches Kapitel für den legendären Marathonläufer und für eines der ambitioniertesten Laufprojekte der kommenden Jahre.
Am Sonntag, dem 24. Mai 2026, richtet sich der Blick der Laufwelt nach Südafrika. Beim Sanlam Cape Town Marathon startet Kipchoge in ein Vorhaben, das er selbst lange im Kopf hatte. Unter dem Titel Eliud’s Running World plant der Olympiasieger eine Serie von sieben Marathons auf sieben Kontinenten. Ziel ist es, Menschen überall auf der Welt zum Laufen zu motivieren und gleichzeitig Gemeinschaften zu verbinden.
Der Gedanke hinter diesem Projekt ist für Eliud Kipchoge klar: Bewegung soll Menschen zusammenbringen. In den kommenden zwei Jahren will er deshalb jeden Kontinent besuchen, dort einen Marathon laufen und dabei direkt mit lokalen Laufgemeinschaften und Fans in Kontakt kommen. Das Projekt verfolgt außerdem einen sozialen Zweck. Spenden fließen in die Eliud Kipchoge Foundation, die sich für Umweltschutz und Bildungsprojekte in Regionen mit besonderem Bedarf einsetzt.
Wichtiger Hinweis: Dieses Buch macht dich zum besseren Läufer
Startpunkt mit besonderer Bedeutung
Der Auftakt beim Cape Town Marathon ist für Kipchoge weit mehr als ein sportlicher Termin im Kalender. Seine Wurzeln spielen dabei eine entscheidende Rolle.
„Afrika ist der Ort, an dem meine Reise als Läufer begann und wo das Fundament meines Erfolgs tief verwurzelt ist“, sagte Eliud Kipchoge. „Diese World Tour in Kapstadt zu starten, ist etwas ganz Besonderes. Es geht darum, die Stärke des afrikanischen Laufsports zu feiern und die nächste Generation zu inspirieren. Meinen allerersten Marathon auf dem afrikanischen Kontinent zu laufen, bedeutet mir sehr viel. Ich kann es kaum erwarten!“
Der Kapstadt Marathon hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Das Rennen lockt mittlerweile Athleten und Hobbyläufer aus allen Teilen der Welt an die Küste Südafrikas. Für die Ausgabe 2026 werden mehr als 27.000 Marathonläufer am Start erwartet. Diese Zahl zeigt deutlich, wie stark das Rennen wächst und welche Dynamik der afrikanische Laufsport derzeit entfaltet.
Auch sportpolitisch verfolgt der Cape Town Marathon ehrgeizige Ziele. Die Veranstaltung ist Kandidat für den Status der Abbott World Marathon Majors. Damit besteht die Chance, dass Afrika erstmals ein Rennen in dieser prestigeträchtigen Serie erhält. Ein solcher Schritt würde dem Kontinent eine noch größere Bühne bieten und afrikanischen Spitzenläufern die Möglichkeit geben, vor heimischem Publikum große Siege zu feiern.
Ein Meilenstein für das Rennen
Der Start von Eliud Kipchoge beim Sanlam Cape Town Marathon gilt innerhalb der Organisation als bedeutender Moment. Für das Rennen ist es eine Gelegenheit, afrikanische Spitzenleistungen ins internationale Rampenlicht zu rücken und neue Perspektiven für den Laufsport auf dem Kontinent zu eröffnen.
Clark Gardner, CEO des Sanlam Cape Town Marathon, sieht darin eine besondere Chance für die gesamte Region: „Eliud steht für das Beste, was Laufen inspirieren kann. Ihn auf unseren Straßen laufen zu sehen, wie er unsere Gemeinschaften trifft und junge Läufer in der Stadt erreicht, wird unglaublich kraftvoll sein. Solche Momente zeigen, was möglich ist, wenn die größten Athleten der Welt mit den Orten und Menschen in Verbindung treten, die diesen Sport geprägt haben.“
Der Cape Town Marathon wird damit zur Auftaktbühne einer weltweiten Laufreise. Welche Städte die weiteren Stationen von Eliud’s Running World bilden werden, soll noch in dieser Woche bekanntgegeben werden. Für Kapstadt steht bereits fest: Am 24. Mai 2026 wird der Startschuss nicht nur für einen Marathon fallen, sondern für eine globale Laufgeschichte.
Mehr Interessantes zur außergewöhnliches Karriere von Eliud Kipchoge liest du in seiner Biografie, die übrigens auch für den Hobbyläufer den einen oder anderen wertvollen Rat beinhaltet: Eliud Kipchoge: Der erste Mensch, der den Marathon in unter 2 Stunden lief

Kommentar schreiben