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Am 6. Dezember 2019 wurde der Abu Dhabi Marathon zum zweiten Mal ausgetragen.

Nachdem der Marathonlauf bei der Premiere im Jahr 2018 mit einer falsch vermessenen (zu kurzen) Marathonstrecke für negative Schlagzeilen sorgte, gab es 2019 dank eines Tempomachers durchaus positive Nachrichten.

Ein Tempomacher mit Potential

Denn Reuben Kipyego reiste ursprünglich als Pacemaker zu dem Marathonlauf in den Vereinigten Arabischen Emiraten an, um am Ende das Rennen sogar selbst zu gewinnen. Das er das Zeug für schnelle Zeiten hat, bewies er erst vor gut zwei Monaten, als er beim Buenos Aires Marathon mit persönlicher Bestzeit von 2:05:18 Stunden Zweiter wurde.

Kipyego war seine eigene Pace zu langsam

In Abu Dhabi führte er eine Spitzengruppe um drei Läufer nach 62:54 Minuten zur Halbmarathonmarke. Doch dieses Tempo war dem 23-Jährigen offenbar zu langsam. Der Kenianer beschleunigte auf der zweiten Marathonhälfte die Pace und setzte sich so von seinem Landsmann Joel Kimurer und dem Äthiopier Teferi Girma ab.

Favoriten deklassiert

Nach 2:04:40 Stunden erreichte er das Ziel. Das heißt, Kipyego lief den zweiten Halbmarathon in 61:46 Minuten und damit um über eine Minute schneller als die erste Marathonhälfte. Die Läufer, für die Kipyego eigentlich das Tempo machen sollte, hatten schlussendlich keine Chance. Kimurer erreichte nach 2:06:21 Stunden das Ziel, Girma folgte nach 2:09:16 Stunden auf Rang 3. Vorjahressieger Marius Kipserem (2:04:04 Stunden auf zu kurzer Strecke) gab nach der Hälfte des Rennens auf.

100.000 US-Dollar für die Sieger

Für Reuben Kipygego gab es als Belohnung statt der Prämien für die Tempoarbeit einen Siegercheck in der Höhe von 100.000 US-Dollar. Den kassierte auch Vivian Kiplagat. Die Läuferin aus Kenia feierte ihren zweiten Marathonsieg in diesem Jahr. Nachdem sie im Frühjahr beim Milano City Marathon nach 2:22:25 Stunden als erste Läuferin das Ziel erreichte, lief sie in Abu Dhabi nach sogar 2:21:11 Stunden zum Sieg. Nach der Hälfte des Rennens lag sie mit 69:13 Minuten sogar auf Kurs unter 2:20 Stunden. Obwohl Kiplagat nicht ganz das Tempo halten konnte, erreichte auch sie mit einer persönlichen Bestzeit das Ziel.

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