Der Bürgerpark zeigte sich von seiner schnellen Seite, und die 46. hkk-Winterlaufserie in Bremen legte gleich zu Beginn ein Tempo vor, das Lust auf mehr macht.
Zwar eine Woche später als geplant, dafür aber mit umso größerem Andrang, fiel am Sonntag der Startschuss für eine der beliebtesten Laufserien Norddeutschlands.
46. hkk-Winterlaufserie trotzt dem Kalender
Exakt 1.538 Anmeldungen standen beim Auftakt der 46. hkk-Winterlaufserie zu Buche. Eine Zahl, die selbst erfahrene Organisatoren kurz innehalten ließ. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete das erneut eine Steigerung. Thomas Adick von bremenRAcing brachte es auf den Punkt: „Wir sind stolz auf das Vertrauen der Menschen.“
Der fünf Kilometer lange Rundkurs führte vorbei an Waldbühne und Parkhotel und bot Bedingungen, die fast schon nach Bestzeiten rochen. Temperaturen um drei Grad, fester Untergrund und ein Publikum, das näher an der Strecke war als der eigene Puls am Limit. Die spätere Austragung erwies sich rückblickend als goldrichtige Entscheidung.
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Sport trifft Bürgerpark und gute Zwecke
Nicht nur die Läufer sorgten für Bewegung. Tim Großmann, Direktor des Bürgerparks, verfolgte das Geschehen aufmerksam und nahm gleichzeitig einen Spendenscheck über 1.267 Euro entgegen. Ein Euro pro Teilnehmer aus dem Jahr 2025 floss damit zurück in das Gartendenkmal.
Großmann zeigte sich beeindruckt vom Zusammenspiel aus Sport und Umgebung: „Wenn eine Veranstaltung so gut organisiert ist, dann ist das eine feine Sache.“ Die 46. hkk-Winterlaufserie fügte sich sichtbar harmonisch in den Park ein, ohne Spuren zu hinterlassen, außer vielleicht ein paar glückliche Gesichter im Zielbereich.
Schnelle Zeiten beim Auftakt
Auch sportlich ließ der erste Lauf keine Wünsche offen. Über die zehn Kilometer setzte sich Katharina Saathoff aus Braunschweig in starken 34:48 Minuten durch. Bei den Männern gewann Steffen Behrens vom SV Werder in 34:29 Minuten.
Auf der fünf Kilometer Distanz bestimmten die Geschwister Haag das Geschehen. Frieda Haag vom Bremischen Schwimmverein siegte in 18:44 Minuten, während ihr Bruder Henry Haag mit 15:32 Minuten das Feld anführte. Ein Familienfoto im Ziel war da fast schon Pflicht.
Serienvielfalt sorgt für Spannung
So richtig Fahrt nimmt die 46. hkk-Winterlaufserie ab dem zweiten Lauf auf. Dann greifen die Serienwertungen, die den Wettbewerb so besonders machen. Von der Mini-Serie über 5-5-5 Kilometer bis zur großen Utz Bertschy-Serie über 10-15-20 Kilometer reicht die Auswahl.
Dazwischen liegen die Kleine Serie mit drei Zehnern sowie die Mittlere Serie mit ansteigenden Distanzen. Kurz gesagt: **Für jeden Laufgeschmack ist eine passende Herausforderung dabei**.
Ausblick mit Rückenwind
Der nächste Lauf der 46. hkk-Winterlaufserie steigt bereits am 1. Februar. Das Finale folgt am 1. März mit dem dritten Durchgang. Die Online-Anmeldung für beide Termine ist geöffnet, und die Stimmung ist bereits jetzt spürbar positiv.
Thomas Hendrik Adick bringt es mit einem Lächeln auf den Punkt: „Die Vorfreude ist zu spüren.“ Nach einem holprigen Start mit ungewohntem Schnee-Chaos hat die 46. hkk-Winterlaufserie ihren Rhythmus gefunden und läuft nun genau dort, wo sie hingehört: mitten durch den Bürgerpark und mitten ins Laufherz.

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