Tolles Panorama beim Gletscher Trailrun 2025
Tolles Panorama beim Gletscher Trailrun 2025 (Foto: © Ötztal Tourismus, Johannes Brunner)
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Rekorde in Gurgl: Das war der Gletscher Trailrun 2025 + Fotos

Ein Wahnsinn auf zwei Beinen – 1.000 Trail-Freaks im Höhenrausch

Einfach nur krank – aber im positivsten Sinn! Der Gletscher Trailrun 2025 hat am vergangenen Wochenende ordentlich einen rausgehaut und bewiesen, dass Trailrunning im Hochgebirge nicht nur was für Masochisten ist, sondern auch für Genießer mit Höhenfetisch. Von Obergurgl aus ging’s für über 1.000 Läufer aus sage und schreibe 33 Nationen auf die Piste – pardon, auf die Trails – und das mit mehr Tempo, Schweiß und Emotion als beim Formel-1-Finale.

Die drei Tage in Gurgl waren nicht nur sportlich ein Spektakel, sondern auch organisatorisch ein Meisterstück. Am Samstag musste kurzfristig umgeplant werden, weil sich das Wetter dachte: „Na, heute mach i mal auf Drama.“ Dank schneller Reaktion konnte aber jeder sicher ins Ziel laufen – das muss man den Veranstaltern lassen: Plan B funktioniert dort besser als bei manchem Staatsapparat.

Rekorde wie Schnitzel beim Frühschoppen

Edith Zell aus Österreich haute auf der 61,1 km langen Königsdisziplin (mit 3.600 Höhenmetern, wohlgemerkt) alles raus, was ging. Ihre Zeit? Ein Brett: 8:59:49 Stunden. „Das war heute einfach mein Tag – trotz aller Höhen und Tiefen!“, ließ sie nach dem Zieleinlauf durchblicken. Und ja, Edith, das glauben wir dir aufs Wort.

Der Gletscher Trailrun 2025 von oben

Auch beim Gletscher Trail 42K gabs rot-weiß-rote Dominanz. Simon Wieser gewann mit 5:07:51 Stunden, und Anna Plattner düste bei den Damen in 5:19:54 Stunden ins Ziel – beide Zeiten natürlich neue Bestmarken. Anna legte übrigens gleich doppelt nach und gewann auch den Top Mountain Run. Wenn das keine Allround-Granate ist, dann weiß ich auch nicht.

Hochalpin, international, gnadenlos geil

Die Teilnehmer kamen nicht nur aus Österreich, sondern auch aus Deutschland, den USA, Venezuela, Belgien, Tschechien und sogar Nordmazedonien – wo bitte liegt das nochmal? Ach ja, dort wo Alexandar Stojkoski herkommt, der mit 8:12:24 Stunden die Königsdisziplin bei den Herren für sich entschied. Der Mann rennt, als gäb’s hinten Freibier und vorne Haifische.

Start zum Gletscher Trailrun 2025

Auch die anderen Distanzen waren heiß wie ein Tiroler Sommernachmittag: Beim Gletscher Trail 26K triumphierte Philipp Brugger mit 3:06:01 Stunden, während Sarah Kistner mit ihrer Rekordzeit von 3:36:43 Stunden ein fettes Ausrufezeichen setzte. Beim 14K-Rennen schlugen Hans-Peter Innerhofer (1:10:36 h) und Lilly Becker (1:39:25 h) gnadenlos zu. Kurze Strecke, große Show!

Gipfelgfühl trifft Nachhaltigkeit

Der Gletscher Trailrun 2025 war nicht nur sportlich ein Massaker der schönen Art, sondern auch ein grünes Statement. Regionales Essen, keine Einwegbecher und Pokale aus Tiroler Materialien. Martin Scheiber, Obmann vom Verein „Ötztal Trailrunning“, meinte stolz: „Ich bin überzeugt, dass gerade die einzigartige Bergkulisse einen hohen Motivationsfaktor für die Sportler darstellt.“

Beeindruckendes Ambiente beim Gletscher Trailrun 2025

Der Auftakt am Donnerstag war übrigens ganz dem Fachsimpeln gewidmet: Hannes Namberger und Daniel Jung teilten in einem Expertenvortrag ihre Erfahrungen – und die Gäste saugten’s auf wie Kaiserschmarrn den Staubzucker.

Termin vormerken und Waden einbrennen

Wer jetzt Blut geleckt hat: 2026 geht’s weiter. Der Stuiben Trailrun steigt von 14. bis 16. Mai, der nächste Gletscher Trailrun Gurgl folgt vom 16. bis 18. Juli. Anmeldestart? 1. November 2025 – Alarm am Kalender stellen und die Laufschuhe in Stellung bringen!

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