Lisa Hauser fuhr clever am Rad
Lisa Hauser fuhr clever am Rad. Foto: © World Triathlon/Wagner
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Triathleten kurz vor Olympia-Qualifikation

Bei einer Wassertemperatur von 30 °C und einer Außentemperatur von 34 °C überzeugten Österreichs Triathletinnen beim Weltcup in Huatulco (MEX).

Julia Hauser erreichte den 6. Platz und Lisa Perterer den 13. Platz. Damit bleiben die österreichischen Triathletinnen eine Woche vor dem Ende der Qualifikationsphase für die Olympischen Spiele weiterhin auf Kurs.

Magenprobleme bei Vilic

Die Kärntnerinnen Lisa Perterer und Sara Vilic hatten einen guten Start und gelangten nach dem ersten Wechsel mit dem Rad in die erste Gruppe. Im Gegensatz dazu misslang Julia Hauser der Start, doch die Wienerin kämpfte sich auf den 750 Schwimmmetern Platz für Platz nach vorne und schaffte es schließlich auch in die rund 25-köpfige Führungsgruppe. Auf den 22 herausfordernden Radkilometern versuchte Perterer, die hier bereits dreimal auf dem Podium stand, beim Anstieg einen Ausbruch, während Vilic mit Magenproblemen zu kämpfen hatte und frühzeitig aussteigen musste.

Hause lange ganz vorne

Hauser und Perterer wechselten in der ersten Gruppe auf die Laufstrecke, wo ein Ausscheidungsrennen folgte. Hauser konnte das hohe Tempo bis etwa zwei Kilometer vor dem Ziel mitgehen, musste dann aber, wie zuvor auch Perterer, abreißen lassen. Beim Sieg von Alberte Kjaer Pedersen (DEN) lief Hauser als hervorragende Sechste und Perterer als starke 13. über die Ziellinie. Die vierte Österreicherin, Tanja Stroschneider, beendete das Rennen auf dem 28. Platz.

Ergebnis Weltcup Huatulco (MEX), Damen

Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen)

1. Alberte Kjaer Pedersen (DEN), 1:04:54h
2. Rachel Klamer (NED), 1:04:54 h
3. Solveig Lovseth (NOR), 1:04:54h
6. Julia Hauser (Triathlonclub Kagran, W), 1:05:08h
13. Lisa Perterer (HSV Triathlon Kärnten, K), 1:05:41h
28. Tanja Stroschneider (Team Hotel Jakob - Ausdauer Sportverein, S), 1:10:42h
DNF Sara Vilic

Stimmen zum Rennen

Ich bin sehr happy mit dem Rennen.Ich konnte heute mal alles abrufen und zeigen was ich drauf habe. Ich hatte zwar nicht den besten Schwimmstart, bin dann aber wirklich gut geschwommen und gut aus dem Wasser gekommen. Ich hab mich am Rad gut gefühlt, bin sehr clever gefahren. Die letzten zwei Kilometer waren für mich brutal hart“, so Hauser, die nun nach einer kurzen Pause in die direkte Olympiavorbereitung startet.

Es war jetzt gut zu sehen, dass die Form da ist und ich bin mit einem guten Aufbau sehr zuversichtlich, dass das dann in Paris passt. Ich warte jetzt noch die offizielle Nominierung ab, aber mit dem Rennen und auch mit der gestrigen Staffelleistung sollte das passen. Ich bin irrsinnig erleichtert, heute so ein Rennen abgeliefert zu haben“, gibt Hauser einen Ausblick auf die kommenden Wochen.

Ich bin sehr zufrieden, nach den ganzen Reisestrapazen und den ganzen Reisen, die ich hinter mir habe, wieder eine solide Leistung abgeliefert zu haben. Mir hat heute der letzte Push gefehlt. Natürlich will man mehr. Mit der Olympiaqualifikation sollte es gut aussehen und ich bin glücklich, dass ich das so gut gemeistert haben“, freut sich Perterer über Platz 13.

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