Die Premiere hätte für Anna Pabinger kaum spektakulärer verlaufen können.
Beim Ironman Chattanooga in den USA feierte die Athletin vom Tri Team Wels nicht nur ihr Debüt auf der Langdistanz, sondern auch gleich den Sieg – und das mit einem satten Vorsprung von über 15 Minuten.
Schwimmen im Tennessee River
Der Auftakt verlief noch unspektakulär: Beim 3,8 Kilometer langen Schwimmen im flussabwärts treibenden Tennessee River lag Pabinger lediglich auf Rang 13. Doch wer dachte, das Rennen sei damit gelaufen, der hatte die Rechnung ohne die Oberösterreicherin gemacht.
Die Aufholjagd auf dem Rad
Auf dem 180 Kilometer langen Radkurs begann die große Show. Pabinger arbeitete sich Platz für Platz nach vorne und fand sich schon bald auf Rang drei wieder. Die Attacke war gesetzt, und die Konkurrenz spürte deutlich, dass die Staatsmeisterin über die Mitteldistanz gekommen war, um in Chattanooga Geschichte zu schreiben.
Marathon mit Paukenschlag
Spätestens beim abschließenden Marathon über 42 Kilometer wurde klar, dass an diesem Tag kein Weg an ihr vorbeiführte. Nach rund einem Drittel der Laufstrecke setzte sich Pabinger an die Spitze. Und wie! Mit einem bärenstarken Laufsplit von 2:59:18 Stunden – also unter drei Stunden – machte sie das Ding souverän zu und ließ ihre Gegnerinnen chancenlos zurück.
Das Ticket für die WM 2026
Der Sieg beim Ironman Chattanooga brachte nicht nur den Pokal, sondern auch gleich das begehrte Ticket für die Ironman-Weltmeisterschaft 2026. Ein Traumstart in die Langdistanz-Karriere für die Oberösterreicherin, der Lust auf noch viel mehr macht.
Das Podium beim Ironman Chattanooga
1. Anna Pabinger (Tri Team Wels, OÖ) – 8:38:55h
2. Jodie Robertson (USA) – 8:54:39h
3. Danielle Fauteux (CAN) – 9:01:56h
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