Auch Veganer benötigen selbstverständlich Proteine.
Sportliche Veganer möchten auch bei Proteinriegeln aus einem vollen Angebot hochwertiger Produkte schöpfen. Leider sind ein Großteil der Proteinriegel weder vegan, noch laktosefrei. Doch auch einige vegane Eiweißriegel konnten wir bereits testen, die uns durchaus überzeugt hatten. Wir stellen auf dieser Seite vier hochwertige Proteinriegel für Veganer vor.
Zunächst erklären wir aber, wie viel Eiweiß ein Proteinriegel tatsächlich beinhalten soll und welche weiteren Kriterien einen guten Riegel von einem weniger hochwertigen Produkt unterscheiden.
Welche Kriterien muss ein Riegel erfüllen, damit dieser als Proteinriegel bezeichnet werden darf?
Je höher der Eiweißanteil ist, desto besser.
Wir empfehlen einen Protein-Anteil von mindestens 25 %, besser aber 30 %.
Es gibt sogar zahlreiche Proteinriegel mit rund 50 % Eiweißanteil. Allerdings sind diese zumeist nicht vegan.
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Vegane Proteinriegel erreichen in der Regel etwas geringere Proteinanteile, etwa im Bereich von rund 30 Prozent.
Exakte Richtlinien gibt es nicht. Zahlreiche Hersteller markieren ihre Produkte als "High Protein" trotz eines eher geringen Anteils an Proteinen. Demnach sollte in den Nährwertangaben der Eiweiß-Anteil vorab überprüft werden, unabhängig davon, als was die Marke ihr Produkt deklariert.
In der Regel ist der Zuckeranteil sehr gering. Wir empfehlen maximal 5 Gramm Zucker pro 100 Gramm.

Nutzen eines Eiweißriegels
Proteinriegel haben im Sport vor allem nach der Aktivität einen hohen Nutzen. Aber auch als klassischer Mahlzeitersatz sind sie eine Option.
Kommen wir zum Sport: Eine Zufuhr von Proteinen in den ersten 60 Minuten nach der Aktivität ist empfehlenswert. Dadurch wird der Muskelaufbau gefördert und die Regeneration der Muskelstrukturen beschleunigt. Vereinfacht gesagt, optimieren Proteine nach dem Sport die Erholung bzw. Regeneration.
Für Ausdauersportler ist eine Kombination aus Kohlenhydraten und Proteinen nach dem Sport empfehlenswert, etwa im Verhältnis 3:1 Kohlenhydrate zu Proteine.
Aufgrund des geringen Anteil an Zucker und der zumeist "guten" Sättigung kann ein Proteinriegel auch als Mahlzeitersatz dienen.
Sind vegane Riegel teurer?
Laut unseren Erfahrungen und Recherchen sind vegane Sportriegel im Vergleich zu nicht-veganen Riegel signifikant teurer. Preise ab 3,00 Euro pro 100 Gramm aufwärts sind bei veganen Proteinriegeln Standard, teilweise sogar über 5 Euro pro 100 Gramm.
Damit bestätigt sich die These, dass vegane Produkte teurer als vergleichbare nicht-vegane Lebensmittel sind.
Sind vegane Proteinriegel auch Low Carb?
Eiweißriegel haben nicht das Ziel, möglichst wenige Kohlenhydrate zu beinhalten. Es gibt zwar auch Eiweiß-Produkte mit einem geringen Anteil an Kohlenhydraten. Wir finden das allerdings als weniger vorteilhaft, da unser Körper nach sportlichen Belastungen auch Kohlenhydrate benötigt.
In der Regel enthalten Proteinriegel etwa 20 bis 30 % Kohlenhydrate. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass der Zuckeranteil möglichst niedrig ist. Weniger als 5 Gramm Zucker pro 100 Gramm sind optimal.
Vegane Proteinriegel ohne Soja?
Jein. Ein Teil der veganen Riegel sind sojafrei, ein Teil nicht. Sojafreie, vegane Riegel gibt es u.a. bei Foodspring und bei nu3.
Vegane und glutenfreie Eiweißriegel: Gibt es das überhaupt?
Auch das ist möglich und auch da wurden wir ebenfalls bei nu3 und bei Foodspring fündig. Bei nu3 ist die "nu3 Vegan Protein 3K Bar" sowohl vegan, sojafrei als auch glutenfrei. Selbiges trifft auf die "Foodspring Vegan Protein Bar" zu. Beide Produkte sind zudem überraschend preiswert und enthalten nahezu keinen Zucker. Der Proteinanteil bewegt sich im Bereich um die 30 Prozent.
Vegane Eiweißriegel: Unsere Top 4
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