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20 Hundertstel fehlten auf historischen Weltrekord

Die Diamond League in Lausanne bot spektakuläre Momente, die die Leichtathletikwelt begeisterten.

Emmanuel Wanyonyi sprintete über die 800 Meter in atemberaubenden 1:41,11 Minuten und katapultierte sich damit fast an die Spitze der ewigen Bestenliste. Jakob Ingebrigtsen brillierte über 1500 Meter und stellte mit seinem dominanten Sieg in 3:27,83 Minuten einen neuen Meeting-Rekord auf.

Emmanuel Wanyonyi glänzt über 800 Meter

Der 20-jährige kenianische Olympiasieger Emmanuel Wanyonyi setzte bei der Diamond League in Lausanne ein eindrucksvolles Zeichen. In einem herausragenden Lauf über die 800 Meter siegte er mit einer Zeit von 1:41,11 Minuten. Mit dieser Leistung rückte Wanyonyi auf den zweiten Platz der ewigen Weltbestenliste vor, nur knapp hinter dem Weltrekord von 1:40,91 Minuten, den sein Landsmann David Rudisha bei den Olympischen Spielen 2012 in London aufgestellt hatte.

Dieser Lauf markierte nicht nur einen neuen Weltjahresbestwert, sondern stellte auch einen Diamond League-Rekord dar. Wanyonyi führte das Rennen souverän an und konnte den kanadischen Weltmeister Marco Arop auf den zweiten Platz verweisen, der mit 1:41,72 Minuten ebenfalls eine herausragende Leistung zeigte. Der dritte Platz ging an den französischen Europameister Gabriel Tual, der in 1:42,30 Minuten die Ziellinie überquerte.

Wanyonyi zeigte sich nach dem Rennen begeistert: „Ich bin so glücklich, heute den Weltjahresbestwert gelaufen zu sein. Die Stimmung im Stadion war fantastisch, und ich freue mich auf die kommenden Rennen.

Jakob Ingebrigtsen dominiert den 1500-Meter-Lauf

Im 1.500-Meter-Rennen setzte sich der Norweger Jakob Ingebrigtsen in beeindruckender Manier durch. Mit einer Zeit von 3:27,83 Minuten, einem neuen Meeting-Rekord, gewann der Olympiasieger von 2021 das Rennen mit einem Vorsprung von zehn Metern. Damit unterstrich er seine Dominanz in dieser Disziplin.

Der US-Amerikaner Cole Hocker, der Ingebrigtsen zuvor den Titel bei den Olympischen Spielen in Paris abgenommen hatte, musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Hocker überquerte die Ziellinie in 3:29,85 Minuten, gefolgt von seinem Landsmann Hobbs Kessler, der mit 3:30,47 Minuten Dritter wurde.

Ingebrigtsen zeigte sich nach dem Rennen zufrieden: „Das Rennen heute hat mir gute Antworten geliefert und ich freue mich darauf, auf dieser Leistung für die kommenden Rennen aufzubauen.

Mary Moraa triumphiert über 800 Meter der Frauen

Die kenianische Weltmeisterin Mary Moraa setzte sich im 800-Meter-Lauf der Frauen souverän durch. Mit einer Zeit von 1:57,91 Minuten ließ sie der Konkurrenz keine Chance und sicherte sich den Sieg. Die Britin Georgia Bell, die bei den Olympischen Spielen die Bronzemedaille über die 1.500 Meter gewonnen hatte, folgte mit 1:58,53 Minuten auf dem zweiten Platz. Ihre Landsfrau Jemma Reekie belegte mit 1:58,73 Minuten den dritten Platz.

Moraas Sieg unterstrich ihre Dominanz in der 800-Meter-Distanz und stärkte ihre Position als eine der führenden Läuferinnen in dieser Disziplin.

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