Gastgeber Italien startete perfekt in die Leichtathletik-Europameisterschaften.
Nach fünf Bewerben hält Italien bereits bei 4 Medaillen. Enttäuschend war hingegen die Organisation: Kaum Zuschauer und einige Pannen bei der Organisation waren keine gute Werbung für die Leichtathletik.
Rekorde in fulminanten 5.000-Meter-Rennen
Das erste Langstreckenrennen über die 5.000 Meter führte lange Zeit die Norwegerin Karoline Bjerkeli Grovdal an. Auf der Schlussrunde konnte nur noch die Italienerin Nadia Battocletti mit Grovdal mithalten. Und die Lokalmatadorin hatte schlussendlich auch die besseren Reserven. Mit einem neuen Meisterschaftsrekord von 14:35,29 Minuten triumphierte Battocletti schlussendlich klar vor Grovdal (14:38,62 Minuten). Bronze holte die Spanierin Marta Garcia mit neuem Landesrekord von 14:44,04 Minuten. Auch die Fünfte Nathalie Blomqvist lief nach 14:44,72 Minuten für Finnland einen Rekord. Eine Platz dahinter folgte Deutschlands Hanna Klein (14:58,28 Minuten) als Sechste.
Drama beim Gehen
Im 20 km Gehen führten Antonella Palmisano (1:28:08 Stunden) und Valentina Trapletti gar einen Doppelsieg für Italien an. Dahinter verschenkte die Spanierin Laura Garcia-Caro einen sicheren Bronze-Rang. Sie ging bereits mit der Landesfahne auf dem Rücken auf die Zielgerade. Dahinter näherte sich aber die Ukrainerin Lyudmila Olyanovska. Und die fing Garcia-Caro tatsächlich noch wenige Meter vor dem Ziel ab.
Den Medaillenregen komplettierte Italien mit Silber in der 4 x 400 Meter Mixed-Staffel hinter Irland und vor den Niederlanden.
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Deutschland und Österreich mit Medaille
Auch Deutschland und Österreich schrieben bereits an. Deutschlands Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye belegte mit 18,62 Metern Platz 3 hinter den zwei Niederländerinnen Jessica Schilder (18,77 Meter) und Jorinde Van Klinken (18,67 Meter). Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger warf mit 67,70 Metern zu Silber hinter dem Slowenen Kristjan Ceh (68,08 Meter): Weißhaidinger wirft zu EM-Silber
Zuschauerarm
Kritik gab es hingegen an der Organisation. Die erste Vormittags-Einheit besuchten nur wenige Zuschauer. Das Stadion war laut Aussagen einiger Fans noch 20 Minuten vor Beginn der EM geschlossen. Zudem wurden die Zuschauer im Stadion kaum mit Informationen und Live-Ergebnissen versorgt. Auch die Abend-Einheit war schwach besucht.
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