Die kenianische Marathonläuferin Brigid Kosgei wird die Olympischen Spiele 2024 in Paris verletzungsbedingt verpassen.
Diese Nachricht hat die Leichtathletik-Gemeinschaft erschüttert, da Kosgei als eine der Favoritinnen auf die Goldmedaille gehandelt wurde.
Anhaltende Verletzungsprobleme
Berichten zufolge handelt es sich um eine anhaltende Verletzung an der Achillessehne, die sich in den letzten Monaten verschlechtert hat. Trotz intensiver Rehabilitationsbemühungen und ärztlicher Betreuung konnte die Verletzung nicht rechtzeitig ausheilen, um eine Teilnahme an den Spielen zu ermöglichen. Kosgei selbst zeigte sich enttäuscht, betonte jedoch, dass die Gesundheit an erster Stelle stehe und sie sich vollständig erholen wolle, um zukünftig wieder auf höchstem Niveau konkurrieren zu können.
Kosgei gewann vor drei Jahren beim Olympia-Marathon in Japan die Silbermedaille. Die Chance auf eine weitere Medaille ist für die 30-Jährige vorerst dahin.
Ihren letzten Wettkampf bestritt Kosgei in diesem Jahr im April beim London Marathon, wo sie nach 2:19:02 Stunden den 4. Platz belegte. Einen Monat zuvor gewann sie den Lissabon Halbmarathon in 1:05:51 Stunden.
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Wer rückt für sie nach?
Neu in Kenias Olympia-Team ist nun Sharon Lokedi. Die gewann im Jahr 2022 den New York City Marathon in einer persönlichen Bestzeit von 2:22:45 Stunden. In diesem Jahr belegte die 30-Jährige beim Boston Marathon hinter Landsfrau und Olympia-Gegner Hellen Obiri nach 2:22:45 Stunden den 2. Platz.
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Foto: © Katie Chan, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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