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Verena Preiner hat vorzeitig das Limit für die Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio erbracht.

Die Siebenkämpferin belegte beim IAAF Combined Challenge Bewerb in Arona mit 6.472 Punkten den 1. Rang. Damit gelang ihr nicht nur eine persönliche Bestleistung, sondern auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020.

Luft nach oben

Die Norm für die direkte Qualifikation zu Olympia 2020 liegt bei 6.420 Punkten. Diese hat Preiner in Arona um 52 Punkte übertroffen. Für sie und ihr Trainerteam kam diese Qualifikation doch etwas überraschend, auch wenn noch weiter Luft nach oben ist: "Bei den Hürden und Würfen machte sie sich das Leben selbst etwas schwer, da sie zu nervös war," so Trainer Wolfgang Adler gegenüber dem ÖLV.

Platz 3 weltweit

Ihre bisherige Bestleistung von 6.337 Punkten steigerte sie aber deutlich. Den Grundstein zu dieser herausragenden Leistung legte sie am 2. Wettkampftag wo sie mit 6,34 Metern im Weitsprung eine persönliche Bestleistung schaffte. Im abschließenden 800-Meterlauf benötigte sie 2:12,50 Minuten für die nötigen Punkte zur Olympia-Norm. Doch Preiner lief sogar 2:08,83 Minuten, was am Ende 6.472 Punkte ergab und der 3. Platz in der Weltjahresbestenliste.

Trio bei Olympia 2020?

Verena Preiner wird voraussichtlich nicht die einzige Österreicherin bei den Olympischen Spielen im Mehrkampf sein. ÖLV-Rekordhalterin Ivona Dadic hat eine Bestleistung von 6.552 Punkten. Ende Juni bestreitet sie in Ratingen ihren ersten Siebenkampf in diesem Jahr. Übertrifft sie da die 6.420 Punkte, ist sie ebenfalls für die Olympischen Spiele qualifiziert. Die junge Athletin Sarah Lagger hat mit einer aktuellen Bestzeit von 6.225 Zählern ebenfalls das Potential für eine Olympia-Qualifikation.


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