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Der Marathon-Weltrekordhalter Eliud Kipchoge glaubt weiterhin an einen Marathon unter 2 Stunden.

Der Kenianer, der seit Jahren über die Marathondistanz weltweit dominiert, hat bis heute die drei schnellsten Marathonzeiten in der Geschichte des Laufsports erreicht.

Kipchoge vor Kipchoge vor Kipchoge

Im Vorjahr fabrizierte der 34-Jährige in Berlin mit 2:01:39 Stunden einen neuen Marathon-Weltrekord. Heuer in London lief er mit 2:02:37 Stunden Streckenrekord. Noch schneller war er nur im Jahr 2017, wo er in Monza auf einer Rennstrecke unter nicht rekordtauglichen Bedingungen 2:00:25 Stunden für die 42,195 Kilometer benötigte. Erst die viertschnellste Marathonzeit hält mit Mosinet Geremew ein anderer Läufer. Der Äthiopier belegte 2019 in London mit 2:02:55 Stunden den 2. Platz hinter Kipchoge.

Unter 2 Stunden schon vor 2032

Kipchoge hält nach seinem Marathonsieg in London eine Zeit unter zwei Stunden in naher Zukunft für möglich und nicht erst in 13 Jahren, wie eine Analyse vor kurzem berechnete. Doch der einzige, der dies derzeit bewerkstelligen könnte, wäre Kipchoge selbst.

Kipchoge will nicht mehr nur in London und Berlin laufen

Den nächsten Versuch für einen Marathon unter zwei Stunden könnte Kipchoge bereits diesen Herbst wagen, wenn er beim Berlin-Marathon seinen 4. Sieg anstrebt. Allerdings möchte er in Zukunft seine zwei Marathons pro Jahr nicht mehr nur ausschließlich in London und Berlin laufen. Der Äthiopier möchte alle World Marathon Majors bestreiten und gewinnen.

Zu den World Marathon Majors zählen sechs Städte-Marathons. Den London Marathon, den Berlin Marathon und den Chicago Marathon hat er bereits gewonnen. Nun fehlen auf seiner Liste noch der Boston Marathon, der Tokio Marathon und der New York City Marathon. Auch der WM-Marathon und der Olympia-Marathon zählen zu dieser Serie. Seinen Marathon-Olympiasieg aus dem Jahr 2016 in Rio möchte er 2020 in Tokio auf jeden Fall wiederholen.


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