Ergebnisse 3-Länder-Marathon am Bodensee 2023
Start zum 3-Länder-Marathon am Bodensee, Foto: Veranstalter
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ERGEBNISSE 3-Länder-Marathon am Bodensee 2023 [+ Fotos]

In vielen Städten der Welt wurde an diesem Wochenende Marathon gelaufen.

So etwa in München, Graz und Chicago. Der außergewöhnlichste Marathonlauf am 8. Oktober 2023 war allerdings definitiv der 3-Länder Marathon. Denn dieser führte, wie es der Name bereits verrät, durch drei verschiedene Länder.

Von Deutschland über Österreich bis in die Schweiz

Vom Start in Lindau (Bayern) liefen die Sportler auf den ersten Kilometern nach Österreich und im Verlaufe des Rennens entlang des Bodensees bis in die Schweiz, ehe die Sportler nach 42,195 Kilometern wieder in Österreich in Vorarlbergs Landeshauptstadt Bregenz das Ziel erreichten.https://vg04.met.vgwort.de/na/a155dd38177349fb937047afded3eef9

Vielfältiges Programm am Bodensee

Ebenfalls Teil der Veranstaltung waren viele weitere Laufwettkämpfe. So konnte die Marathondistanz auch als 4er-Staffelteam zurückgelegt werden. Beim Halbmarathon und beim Viertelmarathon liefen die Sportler immerhin durch die zwei Länder Deutschland und Österreich. Die Viertelmarathon-Distanz konnten zudem auch Nordic-Walker bestreiten.

Ähnlich schnell wie im vergangenen Jahr?

Im Fokus des 3-Länder-Marathons am Bodensee stand selbstverständlich der Marathonlauf, für den es ein Preisgeld von mehreren tausend Euro gab. Auch für neue Streckenrekorde schrieben die Veranstalter attraktive Honorare aus. Diese sicherten sich erst im Vorjahr zwei Läufer aus Afrika. Denn da glückten zwei herausragende Marathon-Leistungen. Bei den Männern gelang damals Kenias Benard Kipkorir mit 2:09:25 Stunden die erste Zeit unter 2:10 Stunden beim 3-Länder-Marathon. Die Äthiopierin Aynalem Kashum verpasste zwar mit 2:30:02 Stunden knapp die erhoffte Marke unter zweieinhalb Stunden, aber auch ihr gelang in neuer Kursrekord.

Am 8. Oktober 2023 waren ebenfalls viele Spitzenläufer mit Potential auf hochklassige Zeiten am Start.

Ziel: Erste Zeit unter 2:30 Stunden

Vor allem bei den Frauen waren die Chancen auf einen Rekord hoch. Denn drei Afrikanerinnen reisten mit dem Ziel einer Zeit unter zweieinhalb Stunden an. Allen voran die Kenianerin Rebecca Korir, die in diesem Jahr in Nairobi bereits 2:18:14 Stunden lief und in der Vergangenheit den Wachau Marathon gewann. Auch die Äthiopierin Kebebush Yisma wollte trotzt einer Bestzeit von nur 2:32:49 Stunden unter 2:30 Stunden bleiben, genauso wie ihre Landsfrau Bashanke Bilo, die heuer den Dhaka Marathon in 2:35:24 Stunden gewann.

Streckenrekord und fast ein Weltrekord

Bei den Männern war u.a. der 46-jährige Kenianer Mark Kiptoo am Start, der im Frühjahr in Zürich mit 2:09:12 Stunden einen neuen Weltrekord in der Altersklasse M45 aufstellte. Und beinahe wäre dem "Oldie" Mark Kiptoo erneut ein Weltrekord gelungen. Denn der dominierte das Rennen und siegte mit einer Zeit von 2:09:15 Stunden überlegen. Schlussendlich fehlten ihm nur drei Sekunden auf seinen eigenen Masters-Weltrekord.

Doch die Zeit von 2:09:15 Stunden (Bruttozeit: 2.09:17 Stunden) reichte immerhin zu einem neuen Streckenrekord. Mark Kiptoo blieb zehn Sekunden unter der Rekordmarke aus dem Vorjahr. Fast zwei Minuten Vorsprung hatte er auf seinen ersten Verfolger, Japheth Kosgei. Das rein kenianische Podest komplettierte Cherop Hammington Kimaiyo.

Fast eine halbe Stunde Rückstand auf den Sieger hatte der erste Nicht-Kenianer Sebastian Spettel, der nach 2:38:38 Stunden den 4. Platz belegte.

Keine Zeit unter 2:30 Stunden

Bei den Damen gab es einen Doppelsieg für Äthiopien. Zewoldemariam Kebebush Yisma erreichte nach 2:31:04 Stundend das Ziel. Damit wurde die erhoffte Zeit unter zweieinhalb Stunden verpasst. Die 25-Jährige siegte aber souverän vor ihrer Landsfrau Bilo Bshanke Imoshe, die über acht Minuten Rückstand hatte. Die Dritte Alexandra Bauer (Deutschland) erreichte nach 3:04:18 Stunden das Ziel.

Den Halbmarathon gewannen der Brite Jack Wood (1:09:12 Stunden) und die Schweizerin Andreina Schwarz (1:22:08 Stunden). Sieger des Viertelmarathons wurden Stefan Hubert (34:42 Minuten) und Fabienne Vonlanthen (40:00 Minuten).

Ergebnisse 3-Länder-Marathon 2023 - Herren

RangNameTeamZeit
1. Kiptoo Mark Kosgey 02:09:15
2. Kosgei Japheth 02:11:08
3. Hammington Kimaiyo Cherop 02:11:55
4. Spettel Patrick ZSV Laufteam Wolfurt 02:38:38
5. Heron Dan 02:38:56
6. Pongruber Hannes hellblau.POWERTEAM 02:45:34
7. Derks Stijn 02:46:51
8. Feldmann Andreas TV Mering 02:46:56
9. Török Zoltan MILA Rheintal 02:48:32
10. Buchegger Enoque 02:49:08
11. Grießemer Florian Team twenty.six e.V. Roth 02:49:20
12. Meier Sven LAV Stadtwerke Tübingen 02:49:20
13. Troppmair Stefan racing4charity 02:53:00
14. Adams Theodore 02:54:15
15. Krejci Klemens Sports Monkeys Triathlon Club 02:55:07
16. Zaiats Oleg Triathlon Hard / RV-Hard 02:55:29
17. Sloof Pascal 02:55:50
18. Hörfarter Martin Tri Dornbirn 02:56:30
19. Ender Marc EAG Fit 02:57:08
20. Baier Lukas Post-SV Tübingen 02:57:11

Ergebnisse 3-Länder-Marathon 2023 - Damen

RangNameTeamZeit
1. Kebebush Yisma Zewoldemariam 02:31:04
2. Bashanke Imoshe Bilo 02:39:30
3. Bauer Alexandra 03:04:18
4. Piepkorn Corinna - 03:05:17
5. Meergans Konstanze TSV Mühlhofen 03:07:38
6. Frei Janine Anja On Ambassador 03:09:00
7. Huber Shoshana 03:16:43
8. Aderneuer Tamara 03:18:13

 

Zu den vollständige Resultaten und allen Fotos vom 3-Länder-Marathon am Bodensee

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