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Der Münster-Marathon hat sich längst als einer der stimmungsvollsten Marathonveranstaltungen in Europa etabliert.

So wurde auch der heutige Tag zu einem großen Lauffest in Münster. Zum 18. Mal wurde am 8. September 2019 in der Universitätsstadt der Volksbank-Münster-Marathon ausgetragen.

Unter den Top 10 Deutschlands

Rund 2.000 traten zum Marathonlauf über die 42,195 Kilometer an, womit der Münster-Marathon zu den Top 10 Marathons in Deutschland zählten. Inklusive Rahmenbewerbe, darunter auch einem Staffelmarathon, waren es sogar mehr als 8.000 Starter.

Beeindruckende Strecke

Die Strecke hat sich mit seinem Mix aus Stadt- und Landschaftsmarathon längst bewährt. Zu den großen Highlights zählten der Start vor dem Schloss in Münster, die Altstadt, der Grüngürtel, die Promenade, der Aasee, der Stadteil Nienberge und natürlich die stimmungsvollen letzten Kilometer mit zahlreichen Bands und einer einzigartigen Partymeile mit grandiosem Gänsehaut-Feeling beim Zieleinlauf.

Richtig schnell

Jedes Jahr treten auch einige Spitzenläufer in Münster an. So knackte im vergangenen Jahr der Kenianer Justus Kiprotich mit 2:09:28 Stunden erstmals in Münster die 2:10-Stundenmarke, eine international durchaus beachtenswerte Zeit. Bei den Damen wurde vor einigen Jahren von Eleni Gebrehiwot mit 2:29:12 Stunden bereits die 2:30-Stunden-Marke geknackt. Damit spielt Münster längst im Geschäft der großen Marathon-Veranstaltung in Deutschland mit.

Jagd nach der Olympianorm

Auch heuer waren einige Spitzenläuferinnen angereist. Darunter fünf Läuferinnen aus dem Ausland, die die Olympianorm von 2:40 Stunden knacken wollten. Yolimar Elizabeth Medin Pineda (Venezuela) reiste von einem Höhentrainingslager in Denver zum Marathon an. Auch ihre Teamkollegin Begica Sofia Duque strebte die Olympianorm an, genauso wie Idelma Lizeth Delgado (El Salvador), Faviola Sarai Perez Igari (Mexiko) und Meryem Kilinc Gündogdu (Türkei).

Siege an Kenia und Äthiopien

Bei den Herren führte James Barmasai nach 2:11:40 Stunden einen Vierfachssieg Kenias an. Barmasai hatte nach den 42,195 Kilometer 78 Sekunden Vorsprung auf Teamkollege Edwin Kirwa. Bester Deutscher war auf Rang 6 Elias Sansar (2:24:13 Stunden).

Bei den Damen sorgte Chaltu Negasa für einen äthiopischen Sieg. Mit 2:30:59 Stunden fehlte ihr nicht viel auf eine Zeit unter 30 Minuten. 10 Sekunden hinter Negasa folgte Landsfrau Chaltu Chawo. Platz 3 belegte die Kenianerin Cynthia Chepchirchir Kosgei. Die einzige deutsche Läuferin in den Top 10 war Miriam Zirk auf Rang 8 (2:44:31 Stunden).

Ergebnisse Münster-Marathon 2019 - Herren

RangNameTeam/NationZeit
1 James Barmasai KEN 02:11:40
2 Edwin Kirwa KEN 02:12:58
3 Mark Kangogo KEN 02:14:38
4 Charles Wachira Maina KEN 02:16:02
5 Dereje Girma Legese ETH 02:17:01
6 Elias Sansar LG Lage Detmold Bad Salzuflen 02:24:13
7 Raoul Jankowski Teppich Janning 02:24:19
8 David Schönherr LSF Münster 02:28:19
9 Manuel Kruse GER 02:40:51
10 David Gärtlein TSV 1860 Staffelstein 02:42:50
11 Roger Königs BEL 02:44:00
12 Christoph Heesen GER 02:44:00
13 Robert Wilms SG Wenden 02:44:31
14 Daniel Pugge POWER OF BACON 02:45:21
15 Oliver Heitger Running Team Grafenberg 02:45:40
16 Jan Robert GER 02:46:15
17 Markus Titgemeyer TV Georgsmarienhütte 02:46:30
18 Thomas Bardtke BSG LVM Versicherung Münster 02:47:49
19 Jan Bade SC Ostenland 02:49:28
20 Michael Prott LSF Münster 02:49:33

Ergebnisse Münster-Marathon 2019 - Damen

RangNameTeam/NationZeit
1 Chaltu Negasa ETH 02:30:59
2 Chaltu Chawo ETH 02:31:09
3 Cynthia Chepchirchir Kosgei KEN 02:32:50
4 Yumiko Kinoshita JPN 02:36:45
5 Rebby Cherono Koech KEN 02:36:59
6 Yoshiko Sakamoto JPN 02:37:42
7 Meryem Kılınç Gündoğdu TUR 02:43:58
8 Miriam Zirk LSF Münster 02:44:31
9 Belgica Sofia Duque Avello VEN 02:49:03
10 Yolimar Elizabeth Medina Pineda VEN 02:49:14

 

Alle Resultate und Bilder vom Münster-Marathon


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