Hannover liefert ab und setzt ein klares Zeichen in der Laufszene. Beim ADAC Marathon Hannover wurde an einem Wochenende gelaufen, was die Beine hergaben.
Insgesamt 33.857 Aktive standen an der Startlinie und machten Niedersachsens größtes Sportevent zu einer Bühne für starke Zeiten, mutige Attacken und überraschende Wendungen. Der ADAC Marathon Hannover entwickelte sich dabei zu einem echten Rekordtag auf mehreren Distanzen.
Die großen Namen liefern ab
Im Fokus stand natürlich der Kenianer Maru Kibet Thomas, der sich den Sieg sicherte. Ebenfalls im Rampenlicht: Tom Thurley, der sich den deutschen Meistertitel schnappte. Und dann war da noch Domenika Mayer, die in Hannover längst zur festen Größe geworden ist. Ihr dritter Sieg in Serie hatte es in sich, denn sie schraubte ihren eigenen Streckenrekord auf beeindruckende 2:21:26 Stunden nach oben und setzte damit erneut eine Marke, an der sich kommende Generationen messen müssen.
Rückblick: Hannover Marathon liefert Show mit Rekord und Sensation
10 Kilometer werden zur Rekordstrecke
Beim ROSSMANN 10K ging es richtig zur Sache. Gleich vier Athleten blieben unter der bisherigen Bestmarke aus dem Jahr 2015. Anton Saar aus Erfurt hatte am Ende die schnellsten Beine und lief mit 29:26 Minuten einen neuen Streckenrekord. Eine glatte Minute schneller als zuvor – eine Ansage.
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Auch bei den Frauen wurde Geschichte geschrieben. Der alte Rekord von Ines Cronjäger aus dem Jahr 2001 hielt lange stand, doch diesmal fiel er gleich mehrfach. Purity Gitonga aus Kenia setzte mit 30:33 Minuten die neue Bestzeit. Dahinter blieben auch Nele Heymann und Johanna Ewert unter der bisherigen Marke und sorgten für ein seltenes Bild: gleich drei Top-Leistungen unter einem langjährigen Rekord.

Halbmarathon mit minimalem Unterschied
Über die Halbmarathon-Distanz wurde es besonders spannend. Anna Langerwisch aus Berlin lieferte ein Rennen auf Messers Schneide und sicherte sich den Streckenrekord in 1:10:53 Stunden. Damit unterbot sie die alte Bestzeit von Sabrina Mockenhaupt um exakt eine Sekunde. Ein Ergebnis, das zeigt, wie eng es auf diesem Niveau zugeht.
Auf den weiteren Plätzen folgten mit Hanna Lindholm und Sanna Mustonen zwei starke Läufer aus Schweden. Bei den Männern setzte sich Recep Arslan vom MTV Gießen in 1:06:58 Stunden durch. Dahinter lieferten sich Abdi Uya Hundessa und Till Krajenski ein intensives Rennen um die weiteren Podestplätze.
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Staffel-Marathon bringt Teamgeist auf die Strecke
Der enercity Staffel-Marathon war bereits im Vorfeld restlos ausgebucht. 893 Staffeln mit knapp 5.000 Teilnehmern teilten sich die klassische Marathon-Distanz auf. Das Konzept ging auf und sorgte für jede Menge Dynamik auf der Strecke.

Bei den Männern setzte sich das Team Lindschulten mit Jan Feth, Felix Metje, Dag Störmer, Ingo Janssen und Tim Veith in 2:28:18 Stunden durch. Bei den Frauen holte sich das Team des ATSV Espelkamp mit Pia Steinmann, Malea Hormann, Lena Meier und Anna Kettler den Sieg. Im Mixed-Bewerb hatte das Team Roadrunner rund um Alina Klein, Michael Ibelings, Sarah Dörgeloh, Tobias Harre, Bernd Eick und Max Meyer die Nase vorne.
Die Möglichkeit, die Distanz auf mehrere Teilabschnitte aufzuteilen, brachte zusätzliche Spannung ins Rennen und machte den Staffel-Marathon zu einem echten Highlight innerhalb des ADAC Marathon Hannover.
Ein Wochenende voller Zahlen und Geschichten
Der ADAC Marathon Hannover präsentierte sich als Bühne für persönliche Bestzeiten, neue Rekorde und starke Teamleistungen. Egal ob Marathon, Halbmarathon oder 10 Kilometer – die Ergebnisse sprechen für sich. Hannover hat geliefert und gezeigt, dass hier Tempo gemacht wird, wenn es darauf ankommt.
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